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Betriebssysteme: Microsoft gelingt das Comeback!

In letzter Zeit hat sich bei vielen Leuten das Gefühl breitgemacht, dass die Dominanz von Microsoft bei Betriebssystemen oder gar die PC-Ära vorbei wäre.
Einerseits wurde Windows Vista sehr schlecht vom Markt aufgenommen, andererseits gewannen gerade die Betriebssysteme MacOS und Linux an Bedeutung. Die Verkaufszahlen des MacOS profitierten natürlich von dem Hype um die bildschönen Apple-Produkte. Linux punktete vor allem dadurch, dass es auch auf älteren und leistungsschwachen Computern läuft. So wurde es vor allem bei Netbooks zu einer häufig gesehenen Alternative.
Wie sehen aber nun die Zahlen aus und wie verschiebt Windows 7 die Marktanteile? Net Applications hat im Oktober 2009 für Windows einen Nutzungsanteil von 92 % ermittelt. Windows 7 trug in 2 Wochen 4 % dazu bei — für diesen Wert benötigte Windows Vista 7 Monate. Linux kam bei dieser Messung nicht einmal auf ein Prozent und MacOS auch auf lediglich knapp über 5 %. Windows 7 erreichte im April einen Marktanteil von 11,6 % und wird bald Windows Vista mit rund 15 % überholen.

Woher aber kommt der Erfolg von Windows 7? Die Benutzer — vor allem Unternehmen, die bislang zu einem Großteil auf Windows XP setzen — sind einfach reif für ein neues Betriebssystem. XP stammt aus dem Jahre 2001 und kommt trotz dreier Servicepacks einfach in die Jahre. Gerade wichtige Sicherheitsmechanismen fehlen. Ein Wechsel zu Windows 7 geht relativ einfach vonstatten und es gibt auch kaum Probleme. Im Gegensatz zu Windows Vista kann beim Upgrade auf Windows 7 auch oftmals die alte Hardware beibehalten werden. Vor der Emigration zu alternativen Betriebssystemen wie Linux oder MacOS scheuen viele Benutzer und Administratoren zurück, weil ihnen die eigene Umstellung zu schwierig erscheint und weil viele Softwaretitel neu erworben werden müssten. Ein Umstieg auf das MacOS ist für viele Unternehmen nicht machbar, weil sich das Betriebssystem (eigentlich) nur auf der Hardware von Apple installieren lässt.

Linux kämpft derzeit mit hohen Abwanderungsraten, gerade in seinem neu erkämpften Segment, den Netbooks. In diesem Bereich wechseln viermal so viele User von Linux auf Windows als umgekehrt. Es fällt dem normalen Benutzer schwer, sich auf das neue Betriebssystem und die neuen Terminologien einzustellen. Außerdem ist der durchschnittliche User kein Geek und empfindet weder Freude daran, am Computer herum zu basteln und diesen zum Laufen zu bringen, noch hat er die Fähigkeiten dazu.
Die Macs profitieren derzeit von der um sich greifenden Klavierlackmanie: Computer werden in erster Linie nach dem Design ausgesucht und dem Gefühl an vorderster Front der technologischen Entwicklung dabei zu sein und einer gewissen Elite anzugehören. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass für viele User der Computer ein Mittel zum Zweck darstellt und weder Designobjekt noch Statussymbol ist. Der entscheidende Nachteil ist folgender: Einen Mac kann so schick sein wie er will, er bringt einfach nicht alle Anwendungen zum Laufen, die viele Nutzer benötigen. Einer der großen Erfolgsfaktoren des iPhones ist die Vielzahl der dafür verfügbaren Anwendungen — mehr als für jede andere mobile Plattform. Bei den Desktoprechnern hat hier Windows ganz klar die Nase vorn.

Mac-und Linux-Fans werden nun auf virtualisierte Umgebungen verweisen, mit denen Windows-Anwendungen jederzeit betrieben werden können. Die Beliebtheit dieser Möglichkeiten zeigt jedoch nur, dass für Windows einfach die besseren Applikationen verfügbar sind. Außerdem darf man nie vergessen: Der durchschnittliche PC-User ist ein Langweiler! Und er wird es auch wohl bleiben.
396 Mal gelesen
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7. Jun 2010, 13:18

Kommentare

(3)
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klasef 7. Jun 2010, 14:02

Hi cake,
auch endlich dabei?! Interessanter Beitrag, aber warum ein solch komisches Layout? Das musst du echt ändern und außerdem solltest du einen cut setzen. Das ist das Scheren-Symbol im Editor. Einfach nach dem Absatz mit dem Überblick setzen. Ich freu mich, dass du es auch endlich geschafft hast. Viel Spaß dabei!

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dent 7. Jun 2010, 17:06

Dein Artikel sieht zwar nicht sonderlich schön aus, aber der Inhalt ist Interessant. Du verwendest nicht zufällig Safari oder? Denn damit hatte ich hier auch mal Schwierigkeiten beim Layout und konnte diese nur durch einen Umstieg auf den Mozilla lösen.

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klasef 7. Jun 2010, 18:27

Endlich viel besser!


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