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Tja, hat lange gedauert, aber da bin ich wieder.

Nachdem meine PHP-Tutorials zwar relativ hohen Anklang gefunden haben aber dennoch hier und da der Ruf nach Fortgeschrittenen-Tutorials aufkam, gibt's jetzt hier mal nen kleinen Abstecher außer der Reihe.

Hinweise: Dieses Tutorial ist an Fortgeschrittene gerichtet. Ich gehe davon aus, dass ihr mit den Basics numerischer Systeme (in diesem Fall dem binären Zahlensystem) bereits vertraut seit.
Achtung: Wir betreten hier Bereiche boolescher Algebra...

Also, fangen wir am Anfang an:

Was sind eigentlich Bit-Operatoren?
Im Grunde sind Bit-Operator nichts anders als logische Operatoren, wie ich sie bereits in Lektion 3 vorgestellt habe. Dabei steht die binäre 1 jeweils für true und die 0 entsprechend für false.
+5
27. Sep 2011, 15:52
Wenn du die Entwicklung von JavaScript 1.8 nicht verfolgen konntest, hier nun ein kleiner Überblick, was bist jetzt in den neuesten Firefox 3 Nightlies integriert wurde.

Bis jetzt wurden drei Hauptelemente eingebaut und ein paar weitere sollen folgen. Im Wesentlichen wird diese Version recht 'leicht' sein, hauptsächlich um die aktuelle Javascript-Version an die gewünschten Eigenschaften von JaveScript 2 anzunähern.

Expression Closures
Dieses Element wurde gerade erst integriert und wird sicher bei Freunden der funktionalen Programmierung gut ankommen. Tatsächlich ist diese Neuerung nichts weiter als eine Kurzschrift zum Schreiben einfacher Funktionen, vergleichbar zu einer normalen Lambda-Notation.
+2
30. Mär 2011, 16:53
Git für Websites
Die HTML-Quelle für meine Webseite befindet sich in einem Git-Repository auf meinem lokalen Computer. Dieser Artikel beschreibt, welche Einstellungen ich vorgenommen habe, so dass ich Änderungen einfach mit "Git Push Web" einarbeiten kann.

Einzeilige Zusammenfassung: via push in ein Remote-Repository hochladen und ein post-receive Hook mit "git checkout -f".

Nun etwas ausführlicher....
+3
16. Mär 2011, 19:17
Wer ist schuld?
Eins der am häufigsten auftretenden Probleme für Web-Designer ist es dem Benutzer den Zutritt zur Seite zu gewähren ohne Eingabe von Passwort und Login, diesen jedoch trotzdem zu autorisieren.

Einige Beispiele dazu:
  • Ein Aktivierungslink für ein Account für einen Benutzer, der sich gerade erst registriert hat.
  • Link um das Passwort wiederherzustellen
  • Die Rückkehr, bzw. Einladung für einen Benutzer, der lange nicht mehr auf der Seite war.
Für jeden dieser Fälle müssen wir für den Benutzer eine Art Kennung schaffen und diese in die URL einfügen, die mit der Mail an ihn gesendet wird.

Normalerweise sollte diese Kennung folgende Eigenschaften besitzen:
  • einmalig
  • sicher
  • schwer (unmöglich) zu fälschen
  • nicht allzu lang
Ich habe eine Reihe von Möglichkeiten gesehen (oder bin auch manchmal selbst dazu übergegangen) die darauf aufbauen in die Datenbank ein zusätzliches Datenfeld, oder eine ganze Tabelle einzufügen, die diese generierten Kennungen zusammen mit zusätzlichen Informationen speichert. Das erlaubt es den Benutzer einzuloggen, wenn er mit dieser Kennung die Seite besuchen will. Diese Kennung bekommt man meist mithilfe einer Hashfunktion.
+5
19. Feb 2011, 17:55
In der Vergangenheit gab es viele Namenskonventionen, aber es scheint, dass lediglich zwei davon die Lieblinge der Programmierer sind. Zum einen der Unterstrich und zum andern Camelcase. Sicher kann man sich streiten, dass es auch noch andere beliebte Konventionen gibt, aber vergleichen wir für den Augenblick nur diese beiden und lassen Programmierer abstimmen, welche sie bevorzugen. Am Ende ist ein Programmierer meist sowieso vom Standard der Sprache abhängig, die er verwendet. Aber das hält mich nicht von diesem Vergleich ab, wenn auch ein wenig aus dem Kontext gerissen.

Bei der Unterstrich-Konvention werden nur Kleinbuchstaben verwendet, die mit einem Unterstrich getrennt werden. Allgemein wird diese Art für die Namen von Variablen und Funktionen benutzt. Die Pascal-Konvention hingegen wird normalerweise für Klassen, Strukturen, Aufzählungen und Schnittstellen eingesetzt. Unterstriche wurden von C-Programmierern verwendet, dann übernahm C++ dieselbe Konvention für seine Schlüsselwörter und Standard Templates Library. Später wurde diese Konvention auf für Boost übernommen, womit sie recht beliebt unter den C++ Programmierern wurde, aber nicht dominierte, da andere Programmierer verschiedene andere Konventionen einschliesslich Pascal und Camelcase einsetzten. Die Unterstrich-Konvention wird für die PHP-Standardbibliotheken verwendet und kann gut und gerne als Standard für PHP-Entwickler bezeichnet werden. Wie ich gehört habe, verwendet auch Ruby Unterstriche.
+2
17. Feb 2011, 20:47
Es scheint es geht im neuen Jahr auch gleich wieder richtig los mit Entwicklungen. Die Höhepunkte im Januar waren einige Pläne für Verbesserungen von CSSOM, der Implementierung von CSS-Variablen und die Integration von Interactive Validation in WebKit. Ich werde mich nicht mit H.264 befassen. Darüber haben sich schon genügend andere Personen Gedanken gemacht.

Falls du an Neuerungen im Bereich HTML interessiert bist, empfehle ich dir den Artikel  von Anne van Kesteren über die neuesten Änderungen rum um WHATWG. Der Beitrag befasst sich hauptsächlich mit Diskussionen aus der Verteilerliste whatwg@whatwg.org und ist recht interessant!
Tab Atkins, Mitglied der CSS-Arbeitsgruppe und des Google-Chrome-Teams, hat die Präsentation, die er gehalten hat, veröffentlicht. Darin kommt CSSOM - die Schnittstelle zwischen Javascript und CSS – nicht gerade gut weg. Die Präsentation stellt vier relativ neue Konzepte vor:
+5
15. Feb 2011, 14:31
Rake
Rake ist ein Build-Tool für Ruby, vergleichbar zu Ant und Phing. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen Rake und den anderen. Im Gegensatz zu den anderen Tools arbeitet Rake nicht mit einer externen domänenspezifischen Sprache (DSL) wie beispielweise XML für Ant. Stattdessen werden alle Aufgaben in reinem Ruby verfasst. Das gibt dir die volle Flexibilität und du kannst so von einigen guten Ruby-Funktionen profitieren.

Was sind Build-Tools?
Hast du je versucht Software von der Quelle in das Linux oder Unix zu installieren? Dann hast du wahrscheinlich schon Bekanntschaft mit make gemacht. Der Installationsprozess sieht normalerweise ähnlich aus. Zuerst wechselst du vom aktuellen Ordner zum Ordner mit dem unkomprimierten Quellcode und dann gibst du den folgenden Befehl ein:
./configure
make
make install
Die zweite und dritte Linie sind einfach nur make-Programmaufrufe. Nach dem Start sucht make zuerst nach dem Makefile. Diese Datei enthält Informationen über die Quelldatei und deren Abhängigkeiten untereinander. make sortiert die Abhängigkeiten topologisch und versucht diese in der angemessenen Reihenfolge zu lösen. Also im Wesentlichen bedeutet das: Softwareentwickler legen Abhängigkeiten fest und das Build-Tool ist dann für die Verarbeitung verantwortlich.
+4
27. Jan 2011, 15:05
Als ein kleines Vorwort zu diesem Artikel: Öffnet mal diese Webseite (nur Firefox oder Opera werden unterstützt) und schaut euch den Quellcode an. Überrascht? Es gibt nämlich gar keinen, schauen wir uns mal an, wie wir das selbst hinkriegen.

Erster Trick
Viele werden gar nicht wissen, dass man die Tags , und gar nicht benutzen muss. Dieser Quellcode ist nämlich voll funktionsfähig:
<!DOCTYPE html>
<title>Example</title>

Man braucht nicht mal HTML5 DOCTYPE wie im Beispiel, mit HTML 4.01 DOCTYPE würde alles analog funktionieren. Das kommt dadurch, da falls der Browser die Tags nicht findet, er sie dann selbst generiert. (Achtung, man sollte es natürlich in der Praxis lieber lassen und auf die Standards setzen! Das alles hier ist eher als Spass zu verstehen!)

Da die Tags also generiert werden, kann man auch CSS anwenden, deshalb funktioniert auch der folgende Code:
<!DOCTYPE html>
<title>Example</title>
<style>
  html {
    background: red;
  }
  body {
    background: blue;
    margin: 0 auto;
    width: 30em;
  }
</style>
+3
6. Jan 2011, 13:02
XUI: Ein einfaches JavaScript Framework zur Entwicklung von Webapplikationen für HandysDie Entwickler dieser JavaScript-Bibliothek kennen sich gut mit bestehenden Softwarelösungen dafür aus (jQuery, MooTools), jedoch entschieden sie sich eine schlanke Version zu schreiben, die nicht dadurch überladen wird, weil sie auf die Eigenheiten der Desktop-Browser eingeht.

Dieses Programm konzentriert sich auf die wichtigsten Anforderungen zur Entwicklung von Webapplikationen für Handys.

Schon jetzt unterstützt XUI mobile Browser, wie WebKit, Fennec und Opera. In Zukunft wird die Unterstützung von IE Mobile und BlackBerry folgen.

Die Seite der Bibliothek
+3
23. Dez 2010, 18:40
Wie in meinem vorherigen Beitrag "Gültige id-Attribute der HTML-Elemente" ausgeführt, beschränkt HTML 4.01 das erlaubte Format für id-Attribute recht stark:
ID- und NAME-Attribut muss mit einem Buchstaben ([A-Z, a-z]) beginnen, dem eine beliebige Anzahl von Buchstaben, Ziffern ([0-9]), Bindestrichen („-“), Grundstrichen („_“), Doppelpunkten („:“) und Punkten („.“) folgen kann.
Nun, HTML5 lässt jetzt nahezu jeden Wert für id-Attribute zu:

Auszug aus HTML5 3.2.3.1 das id-Attribut:
Der Wert muss eindeutig unter allen IDs im Unterbaum des Elements sein und mindestens aus einem Zeichen bestehen. Der Wert darf keine Leerzeichen enthalten.
Mindestens ein Zeichen, keine Leerzeichen.

Damit ist es nun auch möglich z.B. Akzentbuchstaben zu verwenden. Natürlich erhöht sich damit auch die Chance, dass du dir selber in den Fuss schiesst, da nun auch id-Werte möglich sind, die Probleme mit CSS sowie JavaScript verursachen könnten, wenn du damit nicht vorsichtig bist.
+2
14. Dez 2010, 15:22