Mobilität und Onlinestatus, der Einsatz von nützlichen Apps und die Verschmelzung von Smartphones und Tablet-PCs zur multimedialen, transportablen Plattform bestimmen die gegenwärtigen Trends. Doch wie wird aus dem ambitionierten Benutzer ein Entwickler, wenn eine Idee gefunden wurde. Die fünf aktuellen nachfolgend vorgestellten Bücher sollen auf dem Weg zur eigenen App oder zum eigenen Spiel helfen und werden im Rahmen dieses Artikels genauer betrachtet.

„
Mobiles Web von Kopf bis Fuß“ aus dem
O’Reilly-Verlag reiht sich nahtlos in die Didaktik der „Kopf und Fuß“-Reihe ein. Der O’Reilly-Verlag ist bekannt dafür ab und an aus der Reihe zu tanzen, was durchaus ein positives Echo hervorrufen kann. Der Erfolg der „Kopf und Fuß“-Reihe basiert unter anderem auch auf die provokant-verspielte Art der Präsentation, die sich deutlich sichtbar von herkömmlichen (Programmier)Lehrbüchern unterscheidet. Die zum Teil im Comicstil dargestellten Inhalte werden immer wieder durch Rätsel, Aufgaben, aber auch Unterhaltsames aufgelockert, was als inspirierendes Kontraprodukt zum trüben Lernen zu verstehen ist. Doch wie steht es um die Inhalte?
Diese müssen sich keineswegs im Schatten verstecken, aber
Vorkenntnisse in HTML, CSS und JavaScript werden vorausgesetzt, bevor man sich auf die Reise zur mobilen Webentwicklung begibt. Diese verzichtet nicht auf ein einführendes Kapitel, welches primär die Unterschiede zur herkömmlichen Webentwicklung aufzeigt. Auf dieser Basis werden die Kenntnisse vertieft, wenn sich das Buch Themen wie Bremsklötzen, der Darstellung auf Altgeräten oder dem Einsatz von XHTML-MP widmet. Mit diesem Know-how ist der Entwickler in der Lage die Entscheidung über zu unterstützende Mobilgeräte zu treffen, wird aber auch vom vorliegenden Buch nicht allein gelassen und erfährt durch die Anregungen das Gefühl eine überlegte Entscheidung getroffen zu haben. Damit wird auch klar, dass sich das Buch nicht auf spezifische Endgerät-Typen fixiert hat. Hierauf geht es ins Detail der professionellen Web-App-Entwicklung, indem das jQuery Mobile-Framework vorgestellt und eingesetzt wird, welches als nächste Stufe der Entwicklung angesehen werden kann. Geolocation, ein integrierter Offline-Modus und plattformübergreifende Apps auf der Basis von Webtechnologien sind die nächsten Themen mit denen sich der Leser auseinandersetzt, bevor die Autoren Gedanken und Anregungen über zukünftige Tendenzen zu Papier gebracht haben.