
Mittlerweile ist eine erste Entscheidung gefallen, die Apple wohl gar nicht gerne sieht.Der Konzern aus Südkorea darf nämlich bis auf Weiteres sämtliche Produkte weiterhin in den USA an den Mann bringen. Der Antrag am Bezirksgericht in Kalifornien wurde in dieser Woche abgewiesen. Anders als etwa in Deutschland mit dem Galaxy Tab 10.1 ist es Apple in diesem Fall nicht gelungen, ein Verkaufsverbot von Samsung-Produkten zu erwirken. Der Grund liest sich für den Laien möglicherweise ein wenig komisch. Laut Aussage der zuständigen Richterin, könnte auch bei einem Verkaufsverbot nicht garantiert werden, dass Apple vor irreparablen Schäden bewahrt wird. Beim südkoreanischen Hersteller von Tablets und Smartphones wurde diese Entscheidung freilich mit Wohlwollen vernommen.
An der sofortigen Reaktion von Apple lässt sich bereits erahnen, dass das Unternehmen weitere Schritte gegen Samsung unternehmen wird. Weiterhin hält der US-Konzern daran fest, dass die Südkoreanern beim Design zu viel von iPad und iPhone abgekupfert haben. Schon seit mehreren Monaten versucht Apple auf der ganzen Welt die Produkte des südkoreanischen Unternehmens aus dem Handel zu bekommen. Teilweise ist dies dem Konzern mit dem Apfel-Logo auch schon gelungen, wie etwa das Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland und Australien zeigt. Samsung hat zwar kurze Zeit später eine modifizierte Version des Geräts hierzulande auf den Markt gebracht, doch auch diese Veränderungen reichen Apple nicht aus.


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