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Wie oft sollte ein Browser Update erscheinen?

Wie oft sollte ein Browser Update erscheinen?

Bei der Frage in welchen Abständen ein Browser ein Update notwendig hat, scheiden sich bei den Entwicklern bekanntlich die Geister. Mit Mozilla und Google planen zwei der drei großen Browserexperten in Zukunft die Intervalle zwischen den einzelnen Veröffentlichungen so gering wie möglich zu halten. Im Gegenzug dazu  hält Microsoft mit seinem Internet Explorer auch nach der Veröffentlichung der neunten Generation daran fest, einige Zeit vergehen zu lassen und dann ein großes, umfangreiches Update zu präsentieren.Nicht nur bei den Entwicklern, sondern wohl auch bei den Internet-Nutzern wird es höchstwahrscheinlich ziemlich unterschiedliche Präferenzen in diesem Bereich geben. Als interessierte und begeisterter Internet-Nutzer habe ich mir natürlich auch persönlich einige Gedanken zu diesem Thema gemacht.

In erster Linie kommt es wohl auf den Bedarf des Einzelnen an, ob dieser schlussendlich häufiger kleinere Updates hätte, oder doch lieber alle paar Monate ein großes Update bevorzugt. Ich für meinen Teil bin zwar eher für Updates in etwas größeren Abständen, dennoch bieten beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Beginnen wir nun zunächst einmal mit dem konsequenten Weg, den Microsoft eigentlich seit Beginn des Internet Explorers eingeschlagen hat. Der größte Vorteil an dieser Methode ist wohl, dass den Entwicklern bedeutend mehr Zeit bleibt, um Neuerungen und Veränderungen ausgiebig zu testen. Im Normalfall sollte dies dann zur Folge haben, dass dann beim Release der aktualisierten Version kaum Probleme entstehen.

Dennoch haben wir es schon ein paar Mal erlebt, dass ein Entwickler-Team scheinbar zu lange auf der faulen Haut gelegen ist und dann in relativ kurzer Zeit eine große Menge an Veränderungen vornehmen möchte. Dies führte dann mehrmals dazu, dass die neuen Version einige Bugs beinhalteten, oder der Release direkt um einige Zeit nach hinten verschoben werden musste.  Andererseits können auch über einen längeren Zeitraum Erfahrungsberichte und Meinungen zu bestehenden Features gesammelt werden, so dass dann in der neuen Version genauestens auf die Bedürfnisse der Nutzer eingegangen werden kann.

Im Gegenzug  dazu ist der Sicherheitsfaktor bei selteneren Updates deutlich geringer, da den Hackern meist genügend Zeit bleibt, um Lücken im Browser zu finden.   Scheinbar sieht es aber so aus, dass die Mehrheit der Internet-Nutzer auf kleinere, regelmäßige Updates größeren Wert legt. Dies ist alleine an der Tatsache zu erkennen, dass der Internet Explorer in der vergangenen Zeit doch deutlich an Marktanteilen eingebüßt hat.  Sehen wir uns nun die Vorzüge und Nachteile der Methode an, die bei Google Chrome und Mozilla Firefox aktuell betrieben werden. Obwohl beispielsweise Google Chrome wesentlich kürzer besteht als etwa der Internet Explorer, hat der Google Browser bereits zwei Generationen mehr durchlebt.

Dies heißt zwar nicht zwangsläufig, dass Chrome seinem großen Konkurrenten auch in allen Belangen voraus ist. Trotzdem ist es wohl nur schwer bestreitbar, dass die Entwickler des Suchmaschinengiganten mit mehr Druck bei der Sache sind. Da alle paar Wochen ein Update dieser Browser zur Verfügung gestellt wird, bleibt den Entwicklern eigentlich gar nichts anderes übrig, als ständig an Neuerungen und Verbesserungen zu arbeiten. Die Gefahr, dass sich mit der Umsetzung neuer Ideen oder der Fehlerbehebung zu lange Zeit gelassen wird, ist praktisch nicht vorhanden.

Allerdings bleibt den Arbeitern dann oftmals nur  geringfügig Zeit, um neue Funktionen ausgiebig zu testen. Ein weiterer Vorteil bei regelmäßigeren Updates ist, dass offene Sicherheitslücken auch ziemlich rasch wieder geschlossen werden können. Im Endeffekt muss man wohl sagen, dass es wohl darum gehen wird, den Nutzern in regelmäßigen Abständen möglichst einwandfreie Updates zur Verfügung zu stellen. In welchen Abständen ein neuer Browser herausgebracht werden soll, muss jedes Entwickler-Team selbst herausfinden. Denn sowohl ein zu kurzer wie auch ein zu langer Zeitraum zwischen den einzelnen Updates könnte bei einigen Usern für Abwanderungsgedanken sorgen.        
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25. Mär 2011, 21:12

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