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Was wäre, wenn Computergrafiken dem Crayola-Gesetz folgen würden?

Was wäre, wenn Computergrafiken dem Crayola-Gesetz folgen würden?

Ich liebe diese Zeitleiste, welche die Entwicklung der Crayola Kreiden seit 1903 abbildet: Aus einer Palette von acht Farben haben sich bis heute 120 Farbtöne entwickelt. Stellen Sie sich vor was wäre, wenn sich PC-Grafiken nach der gleichen Gesetzmäßigkeit entwickeln würden und sich die Zahl der Töne alle 28 Jahre verdoppelt.

Nehmen wir den Color/Graphics-Adapter als Ausgangspunkt. Der 1981 eingeführte IBM CGA war im Stande vier Farben mit 320 x 240 Pixeln darzustellen. Damals waren es entweder schwarz, cyan, magenta und weiß oder schwarz, rot, braun und grün. Damit sah die Welt wahrhaftig schlecht aus.

Die EGA-Epoche mit 16(!) Farben wäre in 2037 eingeführt worden. Beim Vorspulen der Zeit ins Jahr 2149 könnten wir demnach nicht nur die Landung der ersten Menschen auf dem Jupiter bezeugen, sondern auch Video Graphics Array Karten mit 256 prächtigen Farben mit 320 x 240 Pixeln. Der 16-bit Farbmodus mit seiner Palette von 65.536 Farbtönen würde folglich im Jahr 2373 Realität.

Was wäre demnach mit unserer aktuellen Palette, die 16.777.216 Töne umfasst, also dem 24-bit RGB-System? Sie wäre nicht vor dem Jahr 2597 eingeführt worden, Leute. Furchterregend! Doch damals wäre eine solch langsame Entwicklung ein kleiner Preis gewesen, wenn unsere Computer immer nach einer neuen Schachtel Malkreide gerochen hätten.
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5. Mär 2010, 14:25

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