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DSL-Geschwindigkeit oft zu niedrig – jetzt selber tätig werden

Quelle: http://pixabay.com/de/adapter-ethernet-internet-buchse-88408/
Laut einer aktuellen Studie der Bundesnetzagentur werden nur 19,5 Prozent der Endkunden von Internetprovidern tatsächlich mit der vollen Geschwindigkeit versorgt, die ursprünglich vertraglich vereinbart wurde.

Annähernd 70 Prozent der Verbraucher haben noch nicht einmal die Möglichkeit, auf die Hälfte der versprochenen Geschwindigkeit zuzugreifen.

Aus diesem Grund hat sich nun Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) der Sache angenommen und für Anfang Juni Gespräche mit den Providern angesetzt.

Tipps zur Optimierung der Geschwindigkeit


Eine reduzierte Datenrate kann zunächst einmal auch am Wohnort des Kunden liegen. Gerade auf dem Land sind Verzögerungen unter anderem durch veraltete Kabel keine Seltenheit. Doch auch in dicht besiedelten Wohngebieten in Städten haben Endnutzer oft Probleme. Dort liegt es dann meist an der hohen Zahl der Anschlüsse und einer dementsprechenden Überlastung der Kabelstrecken. Bevor jedoch eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Anbieter oder der Wechsel zu einem anderen ansteht, können Kunden selbst zur Verbesserung der Geschwindigkeit vor allem bei W-LAN beitragen. So sollte sich zuerst beim Hersteller des momentanen Routers erkundigt werden, inwieweit dieser mit der Höchstgeschwindigkeit des Anschlusses überhaupt kompatibel ist.

Weitere Verzögerungsquellen sind diverse Hindernisse in Wohnungen und Häusern. So können beispielsweise Fußbodenheizungen oder Wasserrohre die Übertragungsraten negativ beeinträchtigen. Daher lohnt es sich, den Router an verschiedenen Orten zu positionieren und so den optimalen Standpunkt zu ermitteln. Besonders in Städten beziehungsweise Wohngebieten kann es durch die
hohe Anzahl benachbarter Funknetze zu Einschränkungen kommen. Hier empfiehlt sich ein einfacher Wechsel des W-LAN-Funkkanals. Bestehen jedoch andauernde Zweifel am versprochenen Tempo, so sollte ein DSL-Geschwindigkeitstest durchgeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass dieser über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird, da Schwankungen kurzzeitig normal sein können.

Den passenden Anbieter finden


DSL Angebote im Vergleich zu betrachten, kann schnell irreführend sein. Es erfordert eine gute Recherche, sich im Dschungel der möglichen Provider und ihren Tarifen zurechtzufinden. Dabei ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, was zur Grundausstattung unbedingt dazugehören sollte. Inzwischen sollte bei jedem Anbieter ein Telefonanschluss mit der entsprechenden Telefonflatrate


selbstverständlich sein. Darüber hinaus gehört natürlich ein DSL-Anschluss, die dazugehörige Flatrate sowie die notwendige Hardware zum Produktpaket dazu.

Höhere Übertragungsraten ab 50.000 Kilobit pro Sekunde werden mit dem sogenannten VDSL realisiert. Hier lohnt sich die Überlegung, gleich zusätzlich eine Fernseh-Flatrate dazu zu buchen. Dies bedeutet einen vollwertigen Fernsehanschluss über das Internet, meist sogar in HD-Qualität.

Gerade im Bereich des Highspeed-Internets mit einer Datenübertragung von bis zu 100.000 Kilobit pro Sekunde sind nur noch wenige
Anbieter vertreten, hier vor allem Kabelnetz- und Glasfaserkabelbetreiber. Obwohl Kabelbetreiber keinen gewöhnlichen DSL-Anschluss anbieten, ist es jedoch nicht notwendig, den klassischen Kabel-Fernsehanschluss auch darüber zu beziehen. Besonders für Familien und Wohngemeinschaften, wo viele Personen gleichzeitig auf das Datennetz zugreifen – also surfen, Filme gucken, Musik
hören – empfiehlt sich eine solche Kabellösung.

Foto: pixabay.com/de/adapter-ethernet-internet-buchse-88408/
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31. Mai 2013, 17:33

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