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Weiterer Funktionen-Ausbau bei Facebook

Weiterer Funktionen-Ausbau bei Facebook

Bei einem Blick auf die aktuellen Marktanteile von Facebook könnte man glatt meinen, dass weitere Verbesserungen eigentlich nicht notwendig wären. Dennoch kamen in den vergangenen Wochen und Monaten immer mal wieder neue Features hinzu. Dies hat vor allem den Hintergrund, dass der Suchmaschinenriese Google mit seinem eigenen Service Google+ an den Start gegangen ist. Nachdem die Anmeldezahlen beim neuen sozialen Netzwerk derart schnell anstiegen, entschloss sich Mark Zuckerberg und sein Team zu einer Art Gegenangriff. Auch wenn die Wahl des genutzten sozialen Netzwerkes wohl zum Großteil vom persönlichen Geschmack des jeweiligen Nutzers abhängt, bringt dieser Konkurrenzkampf vor allem den Usern etwas. Seit wenigen Tagen steht den Facebook-Nutzern eine weitere neue Funktion ins Haus. Schon damals als sich der Marktführer noch in den Kinderschuhen befand, konnten Einträge befreundeter Mitglieder abonniert werden.

In diesem Bereich hat nun eine Erweiterung stattgefunden. Um ein solches Abonnement abzuschließen, muss die betreffende Person nicht mehr der eigenen Freundesliste angehören. Eine wirkliche Neuheit auf dem Gebiet der sozialen Netzwerke ist dies aber nicht. Die beiden größten Konkurrenten – Twitter und Google+ — bieten diese Möglichkeit schon seit etwas längerer Zeit an. Dennoch soll den zahlreichen Facebook-Mitgliedern die Freude daran nicht vermisst werden. Zunächst einmal noch dazu, zu welchen Zwecken dieses Feature überhaupt dient. Wie bereits erwähnt können sämtliche Inhalte – wie Texte, Videos oder Fotos – von „fremden“ Personen abonniert werden. Dieser Service ist vor allem dann besonders reizvoll, wenn man mehr Informationen oder Details zu Personen aus dem öffentlichen Leben ergattern möchte. Bis vor kurzem war man nämlich noch darauf angewiesen, dass diese Menschen die virtuelle Freundschaftsanfrage annehmen. Wer also demnächst auf dem Profil eines Idols oder eines anderen Nutzers surft, der wird unter Umständen eine sogenannte „Abonnieren“-Schaltfläche vorfinden. Nach einem einfachen Klick auf diesen Button, steht den Mitgliedern eine weitere Auswahlmöglichkeit zur Verfügung.

Danach muss nämlich gewählt werden, ob alle Einträge, oder nur die meisten bzw. wichtigsten angezeigt werden sollen. Zusätzlich lässt sich auch einschränken, dass beispielsweise lediglich neue Fotos des jeweiligen Nutzers angezeigt werden. Ganz ohne Erlaubnis der jeweiligen Personen geht es aber nicht. In erster Linie aus Gründen des Datenschutzes muss zunächst eine Zustimmung erteilt werden, damit die besagte Schaltfläche auch auf dem eigenen Profil angezeigt wird. Selbst dann gibt es für die sogenannten Abonnenten auch nur jene Beiträge zu lesen oder sehen, die als öffentlicher Eintrag geschaltet wurden. Bei privaten Meldungen schauen die externen Abonnenten im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre. 
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20. Sep 2011, 13:17

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