
Für Liebhaber älterer Browser Versionen wird es langsam aber sicher in sämtlichen Belangen eng. Während etwa Mozilla seine Nutzer teilweise zu einem Update „zwingen“ wird, präsentiert nun auch Google seine Pläne für die Zukunft. Diese sehen vor, dass die Unterstützung für ältere Browser demnächst beendet wird. Auf dem offiziellen Blog des Suchmaschinenriesen ist davon die Rede, dass dies mit der fehlenden Unterstützung für neue Technologien zu tun haben soll. Für die Nutzer bleibt aber nun auch noch eine gewisse Zeit, um diese Nachricht zu „verdauen“. Bis zum 31. Juli 2011 wird alles wie bis jetzt weiterlaufen.
Mit dem 01. August 2011 endet dann der Support der siebten Generation des Internet Explorers sowie Firefox 3.5 und Safari 3. Andere Browser wie Chrome oder Opera sollen von der ersten Welle noch nicht erfasst werden. Dennoch müssen sich die Internet-Nutzer auch in weiterer Zukunft darauf einstellen, dass zu gewissen Zeitpunkten der Support einer bestimmten Version endet. Nach aktuellem Stand sieht dies so aus, dass jeweils mit dem Release einer neuen Browser-Version die Unterstützung für die drittälteste Version eines Browsers enden soll. Sobald etwa Internet Explorer 10 präsentiert wird, wird auch die Unterstützung für die achte Generation des Microsoft Browsers zu Ende gehen. Anhand des Blogbeitrags ist zu erkennen, dass der Support für sämtliche Google Dienste –Google Mail, Google Calendar, Google Talk, Google Sites und Google Docs – nicht mehr verfügbar sein wird.
Dies ist speziell darauf zurückzuführen, dass den älteren Versionen wichtige Funktionen wie etwa eine HTML5-Unterstützung fehlen. Allerdings muss man selbst als Nutzer eines älteren Browsers nicht vollkommen den Kopf in den Sand stecken. Unter Umständen besteht nämlich sogar die Möglichkeit, dass die Google Dienste weiterhin einwandfrei funktionieren. Mit der Einstellung der Unterstützung ist vor allem die Tatsache gemeint, dass die Entwickler nicht mehr auf mögliche Inkompatibilitäten eingehen. Die Verantwortlichen des Unternehmens wollen aber auch nicht versprechen, dass die Services weiterhin genutzt werden können.
Deswegen empfiehlt der Suchmaschinengigant allen Internet-Nutzern ein Update auf die neueste Version durchzuführen. Dabei spiele es keine Rolle mit welchem Browser im World Wide Web gesurft wird. Neben dem hausinternen Chrome Browser zählen auch Firefox, Safari und der Internet Explorer zu den empfohlenen Browsern. Mit dem Blogbeitrag verstärkt Google aber insgeheim auch noch das zwiespältige Verhältnis zu den norwegischen Entwicklern von Opera. Erst vor kurzer Zeit kamen seitens der Norweger Beschwerden auf, dass andere Browser bewusst öfter genannt werden.


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