Watson, der neue Hochleistungsrechner von IBM soll die berühmte amerikanische Quizshow Jeopardy für sich entscheiden. Der Gegener ist das menschliche Gehirn:

Am 14. Februar 2011 wird Watson gegen erfahrene menschliche Teilnehmer in der schon seit 25 Jahre täglich ausgestrahlten Show Jeopardy. Der Supercomputer ist weder mit seinen Programmierer verbunden noch besteht die Hilfe aus dem Internet. Das heißt die Maschine muss all das benötigte Wissen in sich haben. Die Schwierigkeit hierbei ist, die richtige Entscheidung zwischen den Antwortmöglichkeiten zu treffen. Denn Watson sucht sich nach bestimmten Kriterien und Mustern die richtige Antwort heraus. Außerdem winkt ein Preisgeld von 1 Millionen Dollar.
Eine weitere Hürde ist die menschliche Sprache. So bekommt IBM's Rechner keine Sonderrechte. Er muss nämlich die richtigen Wörter des Moderators verstehen, was nicht umbedingt leicht sein wird. Wie bei anderen derartigen Sendungen benutzt Jeopardy auch kleine Wortspielchen, die natürlich Watson rausbringen.
1997 wurde eine ähnliche Prüfung durchgeführt. Damals musste, auch von IBM, ein Computer namens Deep Blue gegen den Schach-Weltmeister Gary Kasparow im legendären Spiel der Könige bestehen. Er gewann 2 zu 1. Dies war aber eher ein Kinderspiel. Denn hier musste der PC nur rechnen und Logik einsetzen. Bei der bevorstehenden Aufgabe werden im diese Fähigkeiten nur geringfügig nützen.

Fazit
Interessante Sache. Man sollte aber das menschliche Gehirn dennoch nicht unterschätzen. Bis ein Rechner das Gehirn ablöst wird es noch einige Jährchen dauern.


Kommentare
Gibt's schon die Ergebnisse? :)
Nein, da die Show erst nächstes Jahr am 14. Februar stattfindet.
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