
Im folgenden Artikel, wird verdeutlicht und nochmals darauf aufmerksam gemacht, wie sehr Raubkopien und die gesamte Internetpiraterie, der Medienwirtschaft schaden. Heutzutage ist das Eldorado der unbegrenzten Möglichkeiten nicht nur mehr in Las Vegas aufzufinden, denn das Internet und die damit verbundene Globalisierung bieten uns so einiges, wenn man sich damit etwas befasst. „CDs" fallen immer deutlicher in die Kategorie „altes Eisen", denn die Technik der USB Technologie ist auf dem Vormarsch. „Herunterladen", sowie„brennen" von Videos, Spielen, Büchern, als auch das knacken vom „Pay-TV", ist heutzutage täglich, sowie nahezu überall, als auch jederzeit auf der ganzen Welt möglich.

Der Brennschutz
Die Videospiele Industrie boomte seit den 90er Jahren, folglich schossen die Hardware (PC, Gaming Equipment) Verkaufszahlen enorm in die Höhe, da Computer plötzlich nun nicht mehr nur den Intellektuellen vorbehalten und für jeden Laien zugänglich waren. Disketten und VHS waren plötzlich unwichtig und veraltet. Die „kompakte Scheibe" (CD), konnte ab dem Jahre 1988 gebrannt- und lästiges hin- und herspulen von Videofilmen auf VHS, bequem vermieden werden. Videospiele kamen dann ab der Einführung des Internets im Jahre 1993 so richtig in Fahrt und wer damals noch einen der zum heutigen Standard verhältnismäßig teuren „Brenner" in seiner PC-Austattung präsentieren konnte, war in der Lage die ersten Raubkopien zu erstellen. Die Entwickler von Videospielen haben damals nicht mit den Auswirkungen und Folgen gerechnet, denn nahezu jeder Dritte hat sich in den 90er Jahren das ein oder andere „vom Kollegen ausgeliehene" Spiel, mal eben mit dem hauseigenen Brenner kopiert. Das Verbot also zu umgehen, war leichter getan als gesagt. Die Hersteller von Spielen reagierten natürlich sofort und verknüpften nun einen Schutz, welcher das kopieren dieser Spiele verbot. Interessant dabei sind die Veränderungen der CD Oberfläche nahe dem Loch, wenn diese mit einem Kopierschutz versehen wurde. Dies war eine der nötigen Provokationen, für die angehenden Hacker und Cracker der 90er Jahre.
Der Kampf „Gut" gegen „Böse" ist nicht nur in der virtuellen Welt ein Thema
Mit der richtigen Software kann jeder Brennschutz umgangen werden und daran verdienen die Entwickler dieses „Tools" ganz gut. Es ist wie überall auf der Welt, der Kampf zwischen „Gut und Böse". Dabei hat die Computerindustrie selbstverständlich den Vorteil von technischer Überlegenheit, aufgrund der finanziellen Mittel. Gibt es aber nicht auch Hacker, die wohlhabend, gut organisiert und mit High End Technologie ausgestattet sind? Erst vor kurzem (Sommer 2010) befiehl ein Virus dutzende von Computern in Deutschland, mit einem Bankdaten Keylogger inklusive. Die Bild berichtete wie man sich schützen kann, jedoch war es dann schon für viele zu spät und selbst Internetleitungen wurden aus Sicherheitsgründen vom Provider lahmgelegt. Mich selbst hat es auch betroffen und ich war geschockt, wie „undercover" dieses trojanische Pony auf mein System geritten ist. Mit diesem selbst entwickelten Virus, der scheinbar auf mysteriöse Weise durch das Internet und über viele Firewalls hinaus ins eigene System klettert, hat der Deutsche Hacker auf einen Schlag mehr als 1.000.000€ mit den geklauten Online Kontodaten verdient. Dies gibt sicherlich Grund zu der Annahme, das es auch wohlhabende Hacker gibt, die in einem organisierten Team mithilfe von High End Computern täglich am werkeln sind! Der Name dieses Loggers darf laut Bild nicht bekanntgegeben werden, da immer noch ermittelt wird.
„Sogar gesamte Betriebssysteme können einfach, sowie jederzeit, als auch kostenlos aus dem Netz heruntergeladen werden."„Wofür bist du drin?" — „Ich habe CDs kopiert."
Sicherlich dürfen Personen, welche für den eigenen Bedarf die ein- oder andere Sicherheitskopie anfertigen, keinesfalls mit den Raubkopierern verglichen werden, welche täglich mehrere Hundert CDs duplizieren und zum Verkauf anbieten. Jedoch halten sich sehr viele Menschen weiterhin nicht an die Regeln, da es nicht kontrolliert werden kann. Immer wieder hört man von einzelnen Fällen in denen die Polizei zufällig Zutritt zu einem der „brennenden" Wohnzimmer bekommt und den Raubkopierer für den enorm hoch ausfallend-, verursachten Schaden dafür selbstverständlich bestraft. Reklame im Fernsehen machen ebenfalls in den Werbespots mit „Papa für mehrere Jahre im Knast wegen Raubkopien" auf die gravierenden Schäden für die Wirtschafts Industrie aufmerksam. Nahezu jedes Land in Europa möchte nun den Internet Piraten den Kampf ansagen und den Internetzugriff lebenslang verbieten. Im Jahre 2009 unterschrieb auch Frankreich einen Vertrag in dem es heißt, „Internetsperre für Raubkopierer", jedoch mit nur 296 zu 233 Stimmen. Die Senatoren waren sich also nicht so ganz einig und das knappe Ergebnis überraschte dennoch nicht. Fakt ist, dass Hacker nun nicht mehr so leicht davon kommen, die Umsetzung einer Sperre ist jedoch sehr fragwürdig, wenn man bedenkt das es heutzutage sogar möglich ist mit einem Handy ins Internet zu gelangen.
„Allein die Menge an Kopien in den Händen dieses Raubkopierers, reicht für eine jahrelange Gefängnisstrafe."[Wichtige Kennwörter sollten aus Sicherheitsgründen öfters im Jahr mit der Bildschirmtastatur geändert werden!]
Was ist ein Keylogger überhaupt?
Ein Keylogger ist darauf ausgelegt, Tastaturanschläge im einfachen Dokument zu speichern und in einem eingestellten Rhythmus regelmäßig per E-Mail an den Hacker zu schicken, sodass es ein Kinderspiel ist an die Bankdaten zu gelangen und die Kontos zu plündern.
„Viele Webseiten fordern zum kostenlosen Download auf, doch es sollte stets darauf geachtet werden, was genau gedownloaded wird."Worauf sollte man unter anderem achten um sicher im Netz zu sein?
Mithilfe von Pishing Mails, welche wahllos an viele E-Mail Adressen verschickt werden, „fischen" die Hacker Kontodaten und Pin Nummern mithilfe dieser E-Mails übers Netz, aufs eigene System. Nun kann das Konto geplündert werden und mit einigen Mausklicks sind die Opfer um einige Tausend Euro leichter. In diesen E-Mails wird per Link auf professionell geschmückte Webseiten verwiesen und der Nutzer wird aufgefordert „Dies&Das" herunterzuladen. Eine andere Masche ist es sich gefakete Software „zur eigenen Sicherheit" herunterzuladen. Es empfiehlt sich bei Ungewissheit einer Datei diese entweder auf einer verifizierten Seite herunterzuladen, oder die Datei (vor dem Doppelklick!) auf www.virustotal.com online zu überprüfen.
„Es ist wirklich alles möglich."Wie kann man sich vor Angriffen aus dem Netz schützen?
Viele wundern sich, warum gerade ihr System, von Trojanern und Viren befallen ist. Eigentlich sollte sich niemand wundern, wenn der eigene Computer, „so offen wie ein Buch", auf den Scanner Bildschirmen der Hacker präsentiert wird. Daher wird dazu geraten, mindestens eine Sicherheitsvorkehrung zu treffen. Eine gute Firewall und dazu die passende Antivirensoftware, sollten auf jedem System welches mit dem Internet verbunden ist, ein Zuhause finden. Außerdem darf nicht wahllos auf alles geklickt werden was blinkt. Über das Internet kursieren viele Schwarze Geldgeschäfte und daher sollten Ratschläge von Fremden, auch im Netz nicht entgegen genommen werden. Meist sind es Fallen und Attrappen, ähnlich der Kriminalität der realen Welt.


Kommentare
Gut geschriebener Artikel, ausdrucksstarke Bilder, Super!
Vielen Dank für dein Interesse!Meine Hauptintention für den Artikel war es übrigens, den Leser zu warnen, damit sich niemand mit Keyloggern rumschlagen muss, da ich aus eigener Erfahrung weiss, wie lästig das ist. Gruß HD :)
Was für ein Gesülze. Dieser Artikel ist total überflüssig auf dieser Webseite. Falls "die Medinindustrie" so verteidigt wird, dann "Gute Nacht!"@LoeckchenTV": Bist Du der Autor oder die Freundin?
Normalerweise antworte ich nicht auf so etwas, aber ich kann es mir in diesem Fall nicht verkneifen und dem lieben KDS einen Rat geben.Das gute an Kommentaren ist, dass so unnütz sie auch sind, diese trotzdem bestehen bleiben. Das beste allerdings, sind die Schlüsse die sich die Leser aus diesem ziehen können. Aufgrund der Tatsache, dass du die Medienindustrie nicht würdigst benutzt du wahrscheinlich auch kein Internet und hast auch keinen Fernseher und unterhältst dich stattdessen mit deinem Puppentheater? Da du auch keine Belege in deine Argumentation eingebracht hast, lässt sich auch daraus interpretieren, dass du die Medienindustrie ausnutzt und illegale Aktivitäten im Internet befürwortest. Da du den Artikel scheinbar missverstanden hast, solltest du versuchen zu verstehen, dass hier niemand verteidigt, sondern lediglich bestehende Tatsachen und Fakten präsentiert werden und mein Schreibstil sicherlich auch die ein oder andere Überraschung darin versteckt hat.Noch ein Tipp speziell für KDSDu hast deine eigene Meinung zu einem Artikel? Das ist doch schön! Behalte sie entweder für dich, oder bring bitte auch Belege in deine Aussagen mit ein, wenn du versuchst zu argumentieren, da dein Kommentar schon sehr an Banalität grenzt. Anyway u made my day!
wenn kritisieren dann bitte etwas konstruktiver. paar Punkte vielleicht was an dem Artikel so falsch ist?
und dir mein Rat nicht gleich sich so angegriffen fühlen ;)
Ich möchte etwas aus meiner Sicht als Entwickler und teilweise Selbstvermarkter von Software hinzufügen. Die Medienindustrie übertreibt den Schaden durch nicht lizensierte Kopien massiv und verschweigt deren Nutzen für sie — und verschleiert ihr Versagen beim Kundensupport.Der Schaden durch Raubkopien ist ja nur der durch entgangene Einnahmen. Nur dann, wenn jemand, der eine Raubkopie benutzt, diese ansonsten gekauft hätte, habe ich einen Schaden. Das aber ist nur in einem winzigen Teil der Raubkopien der Fall — die allermeisten werden lediglich gesammelt, kurz benutzt und dann das Nächste gesaugt.Mir ist klar, das meine Software auf vielen Torrents gehostet wird, und wahrscheinlich 10 oder mehr nicht gekaufte Kopien auf eine erworbene kommen. Den legalen Kunden biete ich eines, was die illegalen nicht haben: Support, sowohl als Hilfestellung bei Problemen wie auch durch freie Downloads. Die Folge ist, das weiss ich aus meinem Kontakt zu vielen Benutzern und Kunden, dass mindestens die Hälfte der Neukunden meine Software schon vorher getestet hat und eine aktualisierte Version als Anlass nimmt, sie nun auch voll zu erwerben. Ich bin überzeugt, dass die Zahl der Neukunden, die durch intensive Tests von nicht lizensierten Kopien gewonnen werden kann, diejenigen, die kaufen würden, aber es nicht tun, weit überschreitet, zumindest dann, wenn das Produkt gut ist und nicht schnell gemachter Medienmüll.Ich finde, die Medienindustrie sollte zugeben, dass sie auf ein Geschäftsmodell mit schnellem Geld setzt: einen Inhalt millionenfach einmal gepresst und dann nichts wie raus damit, vergessen und was Anderes machen. Der Kunde aber benötigt Support, Betreuung, Weiterentwicklung dessen, was er hat. Wer darauf setzt, kann auch heute, und gerade heute, mit digitalen Inhalten gutes Geld ehrlich verdienen.
Ich kann deine Erfahrung ebenfalls als Entwickler bestätigen. Besonders wenn man eine gut betreute Software nicht zum Spaß sondern in seiner tagtäglichen Arbeit einsetzt, wird diese auch gekauft. Viele beklagen aber schlechte Verkaufszahlen, obwohl die Produkte das Geld für die meisten Nutzer gar nicht wert sind. Jedoch sind nicht alle so strikt gegen die Piraterie. Ein einfaches Beispiel: Office-Pakete. Wenn Microsoft wirklich einen wirksamen Kopierschutz einsetzen würde, würden die meisten Nutzer doch zu OpenOffice greifen, und Microsoft würde dadurch am Ende nur Verluste machen.P.S. Dein Kommentar ist sehr interessant. Wieso registrierst du dich nicht hier? Wir alle könnten mehr an qualitativen Beiträgen von Entwicklern gebrauchen :)
Interessante Aussage brenk und sicherlich auch richtig. Wollte noch ergänzen, dass die meisten gebrannten Spiele hauptsächlich im Ausland zum Verkauf angeboten werden. Gruß HD
Gebrannte Spiele werden in Deutschland vielleicht noch auf einigen Dorfschulhöfen getauscht, ansonsten wird dank DSL und Co. massenweise gesaugt, gehortet und vergessen.
Ganz anders sieht es in Ländern aus, in denen zwar ein Hunger nach Informationstechnologoie besteht, aber das Pro Kopf Einkommen gering ist.
Während 29 oder 39 Euro jeder in Deutschland aufbringen kann, der etwas wirklich will, ist das in Lateinamerika oder Osteuropa nicht der Fall — da müssen die Menschen davon eine Woche leben. Volle Preise kann da nur eine kleine Oberschicht bezahlen.
In diesen Ländern bin ich mit "Besprechungsexemplaren" sehr großzügig — ein Artikel auf einer Webseite, auch in einer Schulzeitschrift reicht mir, eine Vollversion rauszurücken — und wenn dann die ganze Schule die nutzt habe ich meine ganz persönliche Entwicklungshilfe geleistet. Habe dadurch auch manche interessante Person kennengelernt, und auch Anregungen und aktive Beiträge zu meinen Produkten aus ganz anderer Weltsicht bekommen.
Längerfristig lohnt sich das, damit die neuen Märkte zu erschliessen — inzwischen sind Russland und Brasilien häufig auf der Käuferliste zu finden.
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