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MacBook Pro 15 Zoll – die neue Generation im Test!

MacBook Pro 15 Zoll – die neue Generation im Test!

Bestimmt erinnern sich viele von euch noch an die Schreckensmeldung vor wenigen Wochen bezüglich der defekten Intel-Chips. Praktisch alle großen und namhaften Laptop-Hersteller mussten durch diesen Konstruktionsfehler Verzögerungen bei dem geplanten Release Termin hinnehmen. Lediglich Apple musste weder Notebooks vom Markt nehmen, noch eine geplante Veröffentlichung verschieben. In diesem Fall ist es dem eigenwilligen Unternehmen zugute gekommen, dass man in der Regel immer letzter Hersteller auf eine neue Technologie umsteigt.

Dies bringt Apple nun den Vorteil, dass man als Erster Notebooks auf den Markt bringen kann, die mit den neuen Sandy Bridge Chips von Intel fungieren. Wie es sich für ein neues Gerät von Apple gehört, wird auch die neue Generation des 15 Zollers den Technologie Olymp einnehmen. Allerdings zählt das Gerät mit einem Preis von rund 1680 Euro auch zu den teuersten Produkten dieser Art. 

Wer sich erwartet, dass sich die neue Generation der MacBook Pro 15 Zoll Geräte in völlig neuem Design präsentiert, der irrt gewaltig. Von Außen könnte man glatt meinen, dass es sich um ein und dasselbe Gerät handelt. Sämtliche Veränderungen und Neuerungen wurden nämlich im Inneren des Gerätes vorgenommen und können vom User nicht gesehen werden.

Allerdings war ich mit dem Design des MacBook Pro auch ziemlich zufrieden, so dass ich nachvollziehen kann, dass Apple in diesem Bereich absolut keinen Änderungsbedarf gesehen hat. Obwohl auch sämtliche andere Hersteller seit der letzten Generation einige neue Modelle auf den Markt gebracht haben, gibt es kein anderes Notebook zurzeit, welches derart leicht und dünn ist. Geräte, die in diesem Bereich annähernd an das MacBook Pro 15 Zoll herankommen, sind der Dell XPS 15 sowie der Asus N53JF-XE1.

MacBook Pro 15 Zoll – die neue Generation im Test!
Das MacBook Pro 15-Zoll hat mehrere Bildschirm Optionen, wobei bei allen ein teilweise deutlicher Aufpreis zu zahlen ist. Allerdings muss man Apple zu gute halten, dass es kaum Verbraucher Laptops auf dem Markt gibt, die wie das neue MacBook mit einem Anti-Glare Bildschirm ausgestattet ist. Für diese Variante erhöht sich der Preise für das Notebook aber direkt um 115 Euro. Im Handel sind einige Laptops erhältlich, die mit einem 1080p-Display punkten können, das MacBook Pro 15-Zoll ist hingegen „nur“ mit einem 1440x900 oder einem 1680x1050 Pixel Display erhältlich.

Allerdings gibt es nur sehr wenige Hersteller, die bereit sind, ihren Kunden verschiedene Bildschirm Optionen anzubieten. Das beste Beispiel dafür ist das HP Pavilion dv7-4283cl, welches nur mit einem Hochglanz-Bildschirm und einer 1600 mal 900 Pixel Auflösung erhältlich ist. Mit dem neuen Bookmark kommt erstmals ein Gerät auf dem Markt, dass auf die Schnittstellentechnologie Thunderbolt setzt.  

Was ist Thunderbolt? 
Apple ist ja dafür bekannt, dass es nur sehr ungern den ersten Schritt in eine neue Technologie wagt. Das letzte Mal war dies der Fall, als das Unternehmen den FireWire-Standard einführte. Bei Thunderbolt handelt es sich um eine I / O-Technologie von Intel, die unter dem Codenamen Light Peak bekannt ist. Dank dieser Technologie sollen Übertragungsraten in neue Höhen gebracht werden.   Die Technik ist im Inneren des Mini-DisplayPort untergebracht, einen Unterschied zu den vorherigen Iterationen im MacBook Pro kann man mit freiem Auge nicht erkennen. Doch spätestens bei der Nutzung wird der User auf jeden Fall erstaunt sein, welche Übertragungsgeschwindigkeiten Thunderbolt auf die Beine stellen kann. Das Maximum liegt bei 10Gbps, was ungefähr 21 mal so schnell ist, wie USB 2.0.

Doch die hohe Geschwindigkeit ist noch nicht alles, was Thunderbolt zu bieten hat. Je nach Bedarf kann es auch als universelle Schnittstelle verwendet werden. Die neue Technologie kann auch gemeinsam mit anderen Technologien wie FireWire, USB 2.0, USB 3.0, eSATA und Gigabit Ethernet zusammenarbeiten,   Eine weitere Verbesserung hat Apple auch bei der eingebauten Webcam vorgenommen. In der neuesten Generation der MacBook Pro Geräte werden erstmals HD Webcam-Sensoren zum Einsatz kommen, die mit einer Auflösung von 1280x720 Pixel punkten können. Sämtliche Video-Chat-Anwendungen sollten nun problemlos und ohne verzerrte Bilder funktionieren. Zwar ist das MacBook Pro 15-Zoll nicht der erste Laptop, der mit einer HD-Webcam aufwarten kann, allerdings konnte das Unternehmen nun in diesem Bereich mit den besten gleichziehen. Auch bei Dell, Sony, Lenovo und HP finden sich mittlerweile Laptops, die mit einer 720p HD-fähigen Webcam ausgestattet sind. 

Was die restlichen Anschlüsse und Slots des Notebooks angeht, wurden keinerlei Änderungen gegenüber den Vorgänger Modellen vorgenommen. Noch immer ist das MacBook Pro mit zwei USB-Anschlüssen, FireWire 800, Gigabit Ethernet Port und einem SDXC-Karten Slot versehen. Noch immer weigert sich Apple, in seine Geräte ein Blu-Ray-Laufwerk einzubauen. Dennoch dürfte sich die Sturheit der Verantwortlichen wohl kaum auf die erwarteten Verkaufszahlen auswirken.  
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1. Mär 2011, 01:00

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