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Microsoft: Jeder 14. Download entpuppt sich als Malware

Microsoft: Jeder 14. Download entpuppt sich als Malware

Viele Windows-Nutzer laden im Laufe der Zeit dutzende Dateien herunter, ohne dass sie sich jemals über die Gefahren Gedanken machen. Dabei versteckt sich in Wahrheit hinter jedem 14. Download Malware. Wie Microsoft offiziell bekanntgab, ist dies daher der häufigste Grund, weshalb ein Rechner mit einer schädlichen Datei infiziert wird. Das Risiko, dass Hacker über eine Lücke im System oder Browser einen Virus oder Trojaner einschleusen, ist im Verhältnis wesentlich geringer. Dabei liegt es in vielen Fällen daran, dass die Internet-Nutzer sämtliche Warnungen viel zu wenig ernst nehmen.

Oftmals werden Downloads getätigt, obwohl vorher eine eindringliche Warnung eingegangen ist. Insgesamt ignoriert etwa jeder 20. Windows-Nutzer eine solche Warnung, was natürlich das Risiko deutlich ansteigen lässt. Sehr viele Nutzer müssen sich aber auch bei Microsoft bedanken, dass ihr Rechner nicht schon mit Viren oder Trojanern überflutet ist. Immerhin gibt es pro Tag rund zwei bis fünf Millionen Angriffe auf die beiden neuesten Versionen des Internet Explorers. Trotz alledem muss aber auch angemerkt werden, dass diese Zahlen langsam aber stetig zurückgehen. Dies liegt einerseits an den hervorragenden Sicherheitsvorkehrungen der Browser, andererseits sind sich doch viele Internet-Nutzer der Gefahr von Hackerangriffen bewusst.

Aus diesem Grund verlagern sich die Angriffe langsam aber sicher von den Browsern zu den sozialen Netzwerken. Speziell in den letzten Monaten vermeldete beispielsweise Facebook einen enormen Anstieg der Attacken. Schon durch das Beachten einfacher Grundregeln lässt sich die Gefahr von Cyberangriffen deutlich minimieren. So sollte etwa niemals ein E-Mail Link angeklickt werden, sofern dieser von einer Person verschickt wurde, die einem selbst nicht bekannt ist. Ein relatives großes Risiko geht aber auch von Pop-Ups aus. Zusammenfassend sollen diese Zahlen einen Eindruck über die Lage erstatten und somit Internet Nutzer weiterhin vor den Gefahren des Internets warnen.
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23. Mai 2011, 19:41

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