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Nokia Smartphones – Geräte mit Linux OS geplant

Nokia Smartphones – Geräte mit Linux OS geplant
Erst vor kurzer Zeit stellte das finnische Unternehmen die ersten Smartphone-Modelle vor, die mit dem Betriebssystem Windows Phone 7.5 Mango ausgestattet sein werden, da scheint Nokia bereits an einem weiteren Betriebssystem zu arbeiten. In naher Zukunft sollen neben Windows Phone Geräten auch Mobiltelefone auf dem Markt kommen, die mit einer speziellen Version von Linux fungieren. Damit möchte der Smartphone-Hersteller vor allem im unteren Preissektor zahlreiche Neukunden lukrieren. Diese noch inoffiziellen Informationen stammen von einigen taiwanesischen Komponentenlieferanten, die in der Vergangenheit auch Teile für Nokia-Smartphones produzierten. Mit der Integration von Linux OS dürfte das endgültige Aus des hauseigenen Betriebssystems Symbian besiegelt sein.   

Die Positionierungen von Windows Phone und Linux sollen bei Nokia bereits vor der offiziellen Vorstellung des neuen mobilen Betriebssystems klar verteilt sein. Während sich das Microsoft-Betriebssystem insbesondere an die Ober- und Mittelschicht richtet, soll mit den Linux-Geräten künftig der Markt der Einsteiger-Smartphones abgedeckt werden. Nach aktuellem Stand der Dinge sollen diese besagten Modelle zu Preisen zwischen 75 und 110 Euro in den Handel kommen. Wann die ersten Smartphones
mit dem neu entwickelten Linux Betriebssystem erhältlich sein werden, steht einstweilen noch in den Sternen. In gewisser Weise würden diese inoffiziellen Pläne des finnischen Unternehmens definitiv Sinn machen. Erst vor kurzer Zeit vermeldete Nokia, dass man an dem gemeinsam mit Intel entwickelten MeeGo Betriebssystem nicht mehr weiterarbeiten wird. 

Zusätzlich wird Nokia die Rollen der einzelnen Märkte neu verteilen. Ab dem kommenden Jahr soll dem chinesischen Markt besondere Beachtung geschenkt werden, da dort nach Ansicht der Führungsetage das größte Entwicklungspotential vorhanden ist. Schon im Zeitraum zwischen Juli und September 2011 wurde beinahe ein Viertel aller Einnahmen in dem fernöstlichen Staat generiert.
In Deutschland, Rest-Europa und den USA musste sich der Konzern in der Vergangenheit ja bekanntlich mit stetig fallenden Verkaufszahlen auseinandersetzen. Daher müssen sich die Kunden hierzulande wohl darauf einstellen, dass künftig einige Modelle den Weg nur auf den asiatischen Kontinent schaffen werden.   
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31. Okt 2011, 21:12

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