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Orakel bietet Dateiverwaltungspaket für Cloud an

Orakel bietet Dateiverwaltungspaket für Cloud an

In der Hoffnung, den wachsenden Markt für die Cloud Rechensysteme zu bedienen, hat Orakel zwei Dateiverwaltungssoftwareprogramme in ein einzelnes verpackt, mit dem Namen „Orakel – Cloud – Dateisystem". Dies gab das Unternehmen am Montag bekannt.

Dieses Paket „bietet Ihnen die Möglichkeit, ein gruppiertes Dateisystem zu haben, welches auf einem automatischen Lagerungsfundament basiert“, sagte Bob Thome, ein Orakel Direktor des Produktionsmanagements. Eine solche Art von Dateisystem kann für eine Organisation nützlich sein, welche intern miteinander zusammen arbeiten, oder zur Überprüfung von Cloud Anwendungen — vor dem Verschicken an außenstehende Host-Stationen, sagte Thome.

In diesem Paket sind folgende Programme enthalten: das ASM (Automatisches Lagerungsmanagement), der Dynamic Volume Manager (Dynamischer Volumen Manager) sowie das ASM Cluster File System (ASM Cluster Dateisystem). „Cloud FS ist ein neuer Name für diese Technologien, welche auf ASM aufgebaut sind“, sagte Thome.

Das ASM ist ein Rechner – Rechner – Verbindungssystem, welches dem Benutzer erlaubt, eine große Menge an Material auf verschiedenen Servern abzuspeichern. Auf diese Materialien hat der Benutzer aber jeder Zeit und von jedem Server aus die Möglichkeit zuzugreifen. Nebst dem Zugriff auf die Daten, hat der Benutzer auch die Möglichkeit, auf das NFS  und das CIFS von Microsoft  zuzugreifen. 

Das Dateisystem bietet, für den Administrator eventuell nützlich, viele Möglichkeiten zum Arbeiten an. So hat der Administrator zum Beispiel die Möglichkeit, zu sagen, wann auf eine Datei zugegriffen werden kann und wann nicht. Des Weiteren kann er bestimmen, mit welchen Anwendungen die Datei geöffnet werden kann. 

Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Dateien mit einer Anwendung zusammen zu schließen. Ein Benutzer kann zum Beispiel mehrere Dateien markieren, die zu einer Anwendung gehören, und ihnen dann einen Befehl geben, welcher für alle Dateien und Anwendungen (welche markiert wurden) übernommen wird. „Es ist fast wie ein virtuelles Verzeichnis. Es gibt Ihnen die Möglichkeit eine Reihe von verschiedenen Operationen, auf mehreren Dateien gleichzeitig, durchzuführen“, sagte Thome.
Das Cluster File System arbeitet als eigenständiges Dateisystem.

Es gibt aber die Möglichkeit, andere Dateisysteme, wie EXT3, NTFS, oder ZFS, mit dem Cluster File System zu kombinieren. Sodass die Vorteile der anderen Dateisysteme ebenfalls genutzt werden können. Dabei verlieren die Benutzer aber die Möglichkeit, auf mehrere Server zuzugreifen. Dafür bietet es ihnen neue Möglichkeiten zum Arbeiten. 

Auch der ASM Dynamic Volume Manager (Dynamische Volumen Manager) bietet einige nützliche Eigenschaften an. Der Benutzer erhält die Chance, mehrere Disketten gleichzeitig zu benutzen, ohne dabei alle verfügbaren Daten auf einen Server zu transferieren. 

„Sie können das Dateisystem erweitern, verkleinern oder von einem Server zum anderen transferieren, ohne dabei einen Zeitverlust zu haben“, sagte Thome. Der ASM produziert auch Read-Only Schnellschüsse (ein Dateisystem, welches in sehr schnellen Abständen die Server ablesen kann).

Cloud FS ist nicht das erste Cluster Dateisystem, welches von Orakel angeboten wird. Die Gesellschaft produzierte bereits das Lustre – Projekt. Lustre ist jedoch für die großen HPC (high – performance – computing, in Deutsch: Hochleistungscomputer) gemacht worden, welche aus 1‘000 Servern oder mehr bestehen, sagte Thome. Das Cloud FS ist eher für kleinere Gemeinschaften gemacht worden. Cloud FS läuft am besten, wenn etwa 25 Server zusammen angeschlossen sind. Es wurde aber auch mit bis zu 100 angeschlossenen Servern getestet und es hat funktioniert.

Mit Lustre „können Sie viele verschieden Sachen machen, es ist jedoch nichts für schwache Nerven. Man braucht viele Konfigurationen und Einstellungen. Damit arbeiten Sie aber auch nicht an einer kleinen Sache, sondern an größeren Projekten“, so Thome.

Die Cloud FS von Orakel läuft auf Sparc – und x86 – basierten Servern, von Solaris oder Linux. Es läuft ebenfalls auf dem AIX Betriebssystem von IBM und auf der x86 – basierten Windows – Server Ausführung.
Der Preis für ein Cloud FS Paket belauft sich auf rund 3800 Euro.

 

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7. Feb 2011, 23:14

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