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Sky Deutschland - Abonnentenzahl steigt

Sky Deutschland - Abonnentenzahl steigt

Der deutsche Bezahlsender Sky nähert sich langsam aber sicher wieder den schwarzen Zahlen. Erst vor wenigen Tagen stellte das Unternehmen seine Statistik des zweiten Quartals 2011 vor. Neben einer Reduktion der Verluste konnte Sky im Zeitraum zwischen April und Juni diesen Jahres auch wieder einen leichten Zuwachs bei den Abonnenten verbuchen. Die Zugewinne lassen sich vor allem auf das immer größer werdende Angebot der HD-Programme zurückführen. Innerhalb dieser drei Monate entschieden sich knapp 100.000 Kunden für eines der vielfältigen Pakete des Pay-TV-Anbieters. Jedoch scheinen aber auch nicht alle Kunden mit Sky zufrieden zu sein. Immerhin musste der Konzern im zweiten Quartal 2011 auch rund 65.000 Kündigungen hinnehmen. Unzufrieden dürften die Verantwortlichen aber dennoch nicht sein. Unterm Strich bleibt noch immer ein reiner Zuwachs von knapp 35.000 Neukunden. Damit konnten deutlich mehr Abonnenten dazugewonnen werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Nach Abzug der Abmeldungen blieb damals nämlich gerade einmal ein Plus von 6.000 Kunden über. Für den Münchner Bezahlsender war das vergangene Quartal auf jeden Fall eines der erfolgreichsten der jüngeren Vergangenheit. Wie der Sprecher des Unternehmens versicherte, sank die Quartals-Kündigungsquote mit 9,4 Prozent auf einen derart niedrigen Wert — welcher zuletzt im Jahre 2005 erreicht wurde. Bis zum 31. Juni 2011 verfügte Sky somit über insgesamt 2,759 Millionen deutsche Abonnenten. Aus den Quartalsergebnissen geht zudem ganz klar hervor, dass vieles an dem umfangreichen HD-Angebot hängt. Mittlerweile zählt das Unternehmen bereits 1,2 Millionen Kunden, die eines der HD-Pakete in Anspruch nehmen. Auch die Premium-HD-Pakete boomen so stark wie noch nie. Im Vergleich zum Jahr 2010 konnten die Abonnenten in diesem Segment von 370.000 auf 714.000 gesteigert werden. Da die HDTV-Abos im Vergleich mit den herkömmlichen Sky-Abonnements doch etwas teurer sind, gibt jeder Kunde im Durchschnitt um 2 Euro mehr für Sky aus als noch im Vorjahr. Allerdings muss man hier festhalten, dass sich die Umsätze pro Abonnent gegenüber den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres nur geringfügig veränderten. 

In dem Zeitraum April bis Juni 2011 konnte der Pay-TV-Anbieter einen deutschlandweiten Umsatz von 276, 6 Millionen Euro lukrieren. Dies mag sich im ersten Moment wohl enorm viel anhören, allerdings müssen hier erst die Ausgaben für das zweite Quartal gegenübergestellt werden. Das ernüchternde Ergebnis: In diesen drei Monaten entstanden knapp über 300 Millionen an Kosten, was unter dem Strich einen Quartalsverlust von über 53 Millionen Euro bedeutet. Sieht man sich die Zahlen des ersten Quartals an, scheint aber dennoch in gewisser Weise Licht am Ende des Tunnels zu scheinen. Die Verluste konnten nämlich um rund 29 Millionen Euro nach unten geschraubt werden. Die Bosse des Unternehmens sind trotz der nicht unerheblichen Verluste der festen Überzeugung, dass man sich auf einem sehr guten Weg befinde. Dabei hegen die Verantwortlichen berechtigte Hoffnungen, dass in einiger Zeit wieder schwarze Zahlen geschrieben werden können.

Zu diesem Zweck plant der Bezahlsender unter anderem den Ausbau der TV-Sender in hochauflösender Qualität .Zu den 30 bestehenden Programmen sollen sich in den kommenden Monaten noch einige andere hinzugesellen. Ebenso hofft der deutsche Konzern, dass durch den neuen Dienst „Sky Anytime“ einige Konsumenten für ein Abonnement gewonnen werden können. 
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15. Aug 2011, 15:17

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