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Nächste Windows-Version wird auch mit ARM-Chip funktionieren!

Nächste Windows-Version wird auch mit ARM-Chip funktionieren!
Wie das Management von Microsoft vor wenigen Tagen in einem Interview verkünden ließ, wird das Betriebssystem von Windows – zurzeit noch unter dem Namen Windows 8 geführt – auch mit ARM-Chips laufen. 
Durch diese Neuerung könnten eine neue Generation von Geräten eingeläutet werden – eine die eine höhere Laufzeit des Akkus sowie einen geringeren Stromverbrauch möglich macht. Zwar würde das Umschreiben für den Nutzer einige Vorteile bringen, für das Unternehmen selbst stellt dies allerdings einen erheblichen Aufwand dar, schließlich sind die Zusammensetzungen der beiden Chips komplett unterschiedlich.  

 Dass Windows diesen Schritt dennoch gehen wird, hängt womöglich damit zu tun, dass das Unternehmen verhindern möchte, dass zu viele User zu einem direkten Konkurrenten wie Apple oder Google wechselt. Bei all diesen Vorteilen für Anwender und Entwickler, die ihre Geräte immer auf dem neuesten Stand halten, könnte die Umstellung von Intel-Chips auf ARM-Chips dramatische Folgen haben. Durch die ARM-Architektur könnte es zu Problemen mit den Software-Treibern und Peripheriegeräten kommen, wodurch diese alle neu geschrieben werden müssten. Für Windows würde das Neuschreiben der ganzen Treiber und Anwendungen einen riesigen Aufwand verursachen.   Wie die neueste Windows-Version ungefähr aussehen wird, konnten Besucher der Consumer Electronics Show in Las Vegas bereits in diesen Tagen erleben. Der Leiter der Windows und Windows Live Division Steve Sinofsky führte dabei vor, wie Microsoft Word auf ARM-Chips aussehen wird.
Zudem teilte Sinofsky auch mit, dass die nächste Windows Version vermutlich 24-36 Monate nach der Veröffentlichung von Windows 7 in die Läden kommen wird. Nachdem Windows 7 ab Oktober 2009 erhältlich war, dürfte der Nachfolger dann zwischen Oktober 2011 und Oktober 2012 herauskommen.

 Allerdings darf man laut Sinofsky davon ausgehen, dass die Windows Anwendungen, die zurzeit alle auf Intel x86-Architektur geschrieben wurden, bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett für die ARM-Hardware kompatibel gemacht wurde. Um diese Umschreibungen möglich zu machen, sei eine sogenannte „Virtualisierung“ notwendig.  
Fest steht zudem, dass die nächste Windows-Version definitiv nicht Windows 8 heißen wird. Der offizielle Name sollte in den nächsten Monaten bekanntgegeben werden. 
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9. Jan 2011, 12:13

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