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Google wirbt für Docs kurz bevor Office 2010 herauskommt

Ein Tag vor dem geplanten Start von Office 2010 wirbt Google für den Google Docs Service.

In einem Blogpost sagte der Produktmanagementdirektor von Google, Matthew Glotzbach, dass es für Unternehmen vorteilhaft sei zum Docs Service überzuwechseln, anstatt sich komplett auf Office 2010 festzulegen.

Google wirbt für Docs kurz bevor Office 2010 herauskommt

„Falls ihr an dem Officeupdate für Office interessiert seid, würden wir gerne eine Alternative vorschlagen: aktualisiert Office mit Google Docs. Falls ihr euch dafür entscheidet, erhält das Wort „Upgrade" seine sinngemäße Bedeutung: das Upgrade ist mühelos, erschwinglich und führt zu einem bemerkenswerten Produktivitätsanstieg des Arbeitnehmers", schrieb Glotzbach. „Es ist eine erfrischende Alternative zu den teueren und mühseligen Upgrades mit denen IT-Profis bisher gearbeitet haben."

Die Suite von der Office 2010 wurde zu einem würdigen Upgrade erklärt, doch ist sie für den Heimgebrauch und für Kleinunternehmen kein zwingend notwendiges Programm. „Falls ihr gelegentliche Benutzter seid oder ein knappes Budget habt, so kommt ihr ohne dieses Upgrade gut zurecht, doch alle, die Office im großen Stil nutzen, werden feststellen, dass das Upgrade sein Geld wert ist", schrieb Rezensent Ed Mendelsohn.

Doch Mendelsohn fügte hinzu, dass für die folgenden Ausnahmefälle das Upgrade von unschätzbarem Wert sei: 64 Bit-User, Unternehmen und kreative Fachleute.

Glotzbach hob die Kollaborationsmöglichkeiten und die Cloud-Eigenschaften von Docs hervor; bemerkenswerterweise können Dateien von Office 2003 und Office 2007 in ihrem Originalformat freigegeben werden. Google wird zu einem späteren Zeitpunkt dieses Jahr auch die Kollaboration zwischen Word, Excel und PowerPoint möglich machen. Microsoft wirbt um ungefähr 500 Millionen Office-User; hingegen nimmt Google ungefähr 25 Millionen Google App-User für sich in Anspruch.

Neuesten Daten der Technologieforschungsfirma Forrester zufolge nutzen 81 Prozent aller Unternehmen Office 2007; nur 4 Prozent nutzen das entsprechende Onlineprogramm von Google.

Google verlangt 50 $ pro Jahr für die Nutzung von Docs als Teil der Google Apps. (Es gibt auch eine kostenlose, werbegestützte Version.) Microsoft verlangt 499 $ für ein neues Exemplar von Office 2010 (399 $ mit Kartenschlüssel), 149,99 $ für die Heim- und Studentenversion und 279,99 $ für ein neues Exemplar der Heim- und Businessversion. Die Heim- und Businessversion von Office 2010 schließt Publisher und Access aus; die Studentenversion hat kein Outlook. Microsoft wird in Zukunft auch Onlineversionen von Word und Excel anbieten.
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27. Mai 2010, 09:20

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