x

Einloggen

Hast du noch keinen Account? Jetzt registrieren!

Game vs. Reallife: Wie spaßig sind diese Jobs wirklich?

Ob FarmVille auf Facebook, Harvest Moon auf dem Gameboy oder CounterStrike auf dem PC:
Auf dem Gerät machen diese Sachen eine menge Spaß, doch wie sieht die harte Realität aus?
Game vs. Reallife: Wie spaßig sind diese Jobs wirklich?
In meinem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie das umgesetzte Spiel dann in Wirklichkeit aussieht.

Starten wir mit FarmVille beziehungsweiße Harvest Moon:
Ist es nicht eine besonders gute Ablenkung neben dem Surfen im Internet sich auch noch um ein paar virtuelle Felder und Tiere zu kümmern? Doch, natürlich, doch wie sieht's in Echt aus?

Früh morgens aufstehen, sich um die vielen Tiere kümmern, die sich wohl gemerkt nicht durch einen Klick alle gleichzeitig füttern lassen. Dann die Hühnereier einsammeln und verpacken. Die Kühe müssen gemolken werden.
Und gelegentlich wird dem Schaaf auch mal das Fell geschoren.

Auch wenn "Harvest Moon" dann noch eher der Realität entspricht: Bei den Lebensmittel-Kontrollen usw. kann man seiner Kuh nicht einfach so die Milch abzapfen und weiter verkaufen. Hohe Hygiene-Vorschriften machen die Prozesse langwierig und kompliziert.

Hier mal ein kleiner Ausschnitt einer modernen Molkerei:


Ein wichtiger Punkt ist sicherlich auch die Weiterverarbeitung der Milch. So lässt sich in Harvest Moon zum Beispiel in nur 5 Sekunden aus Milch ein teurer Käse machen.
In Echt reift ein guter Käse sehr lange.

Weg vom Bauernhof weiter zur Terrorismusbekämpfung in CounterStrike:

Im Spiel:
Zwei Teams: Anti-Terroristen (Counter-Terrorists/CTs) und Terrorristen (Terroristen/Ts), keine weiteren Opfer, außer in gewissen Modi wie zum Beispiel 4 Geisel.
Spieler pro Team: meist nicht mehr als 16.
Breite Waffenwahl schon für "wenige" 3000 Dollar.
Beim Rundenende werden alle wiederbelebt.

In Echt:
Unter Umständen viele verschiedene (Terror-)Gruppen.
Viele Opfer.
Beteiligte Personen: Viele Hunderte bis Tausende.
Extrem teuer (mal abgesehn von den unbezahlbaren Menschenleben).
Wiederbelebung? Wohl kaum!

Ein Gebäudeabriss:
Im Spiel "Demolition Company" kein Problem, doch wie sieht es wirklich aus?

Ich bin kein Sprengmeister und auch kein Bauarbeiter, doch gewisse Dinge, die beachtet werden müssen, sind auch mir bekannt.

Für Sicherheit kümmern:
Im Spiel liegt ein komplett abgeriegelter Bereich vor, und nur die Dinge die kaputt gehen dürfen gehen auch kaputt.
In Echt ist dies ein sehr aufwendiger Prozess, der extrem viel Geld kostet (gesperrte Gleise, usw.).

Richtig vorgehen:
Anders wie im Spiel gibt es im echten Leben kein "Reset-Button".
Hier gilt es von Anfang an richtig vor zu gehen, ansonsten können viele Menschen sterben und andere Gebäude etc. zerstört werden.
Es muss die genau benötigte Sprengstoffmenge berechnet werden, die richtigen Stützbalken gewählt werden und der Wind günstig stehen.
Im Spiel kann man einfach mit dem Presslufthammer in die Wand bohren. Wenn einem die Betonwand auf den Kopf fallen sollte ist das auch nur halb so schlimm.

Bock auf rauchende Reifen, schnelle Autos und coole Verfolgungsjagten wie in Need for Speed?
Das würde ich aber nochmal überdenken: Im echten Leben erhälst du keine extra Punkte fürs Rammen von Fahrzeugen oder fürs Geisterfahren. Nein, du bekommst bestenfalls den Führerschein entzogen und wenn es dich dumm erwischt bist du tot.
Rennen sollten wirklich nur von ausgebildeten Personen an extra dafür gebauten Orten gefahren werden, andernfalls kann dies zu erheblichem Schaden führen.

Dies war lediglich ein kleiner Vergleich zwischen Spiel und echtem Leben.
Sicherlich gibt es noch viele hunderte Vergleiche, doch diese sollten fürs Erste genügen.

352 Mal gelesen
+2
31. Mai 2010, 00:47

Kommentare

(7)
RSS
avatar
0
v x
michabbb 31. Mai 2010, 01:29

wie kommt man bloss auf solche ideen… (langeweile?)

avatar
+1
v x
Klener 31. Mai 2010, 13:04

Wenn man selbst schon einmal daran gedacht hat ein kleines Spiel umzusetzen, welches realitätsnah sein sollte, der hat sich auch schon gedanken darüber gemacht, wie es wirklich und wie es im Spiel abläuft.

avatar
+2
v x
ijon57 31. Mai 2010, 10:05

Ich finde den Beitrag sehr gelungen und das angesprochene Thema enorm wichtig. Wir sind alle viel zu verspielt und verwechseln oft unsere imaginäre Welt mit den Realien da draußen.

avatar
0
v x
michabbb 31. Mai 2010, 13:27

@ijon57: ich weiss nicht wer mit "wir" gemein ist, aber wer realität und spiel verwechselt, der sollte ganz schnell zum psychologen gehen. die leute die etwas verwechseln, sind die fehlgeleiteten ausnahmen in den 6 uhr nachrichten, die mit etwas glück überleben.

avatar
0
v x
Klener 31. Mai 2010, 22:33

Es muss sich dabei nicht unbedingt um solche extrem Fälle handeln.
Man muss den Beruf ja auch gar nicht selbst ausüben, aber bevor man über einen doch so leichten Job herzieht, sollte man bedenken, dass nicht alles so leicht wie im Spiel ist.

avatar
+1
v x
HigHDefinition 12. Jan 2011, 18:17

Schade das Klener nicht mehr so aktiv ist. Ich finde neben Apple hier und Google da, könnte das Board mehr von solch originellen und kreativen Beiträgen gebrauchen! MFG HD

avatar
+1
v x
Klener 13. Jan 2011, 22:34

Danke für die Blumen! :)
Mal sehn, werde in nächster Zeit eventuelle wieder etwas mehr schreiben!


Kommentieren

Fett Kursiv Unterstrichen Durchgestrichen   Link Zitieren Code
Ich bin mit den Nutzungsbedingungen einverstanden.
Zukünftige Kommentare zu diesem Beitrag abonnieren (abbestellbar).
 
Bitte klicke jetzt auf den Bestätigungslink in deiner E-Mail.