
Mit dem Beginn des dritten Teils starten wir direkt in die zweite Hälfte der Missionen. Wobei aber gleich vorweg angemerkt werden sollte, dass die Missionen Sieben bis zwölf im Verhältnis etwas kürzer ausfallen als die Kapitel Eins bis Sechs. Nun gibt es aber keine Zeit zu verlieren, weshalb auch direkt mit dem nächsten Level fortgesetzt wird.
Mission 7: Das verschollene Diadem
Harry und seine beiden Freunde machen sich zu Beginn des Kapitels auf, um den Raum der Wünsche zu erkunden. In diesen Gefilden soll sich Gerüchten zufolge ein weiterer Horkrux von Voldemort befinden. Zum Frust der Spieler sind Harry, Ron und Hermine nicht die einzigen Charaktere, die sich auf dem Weg in diese Kammer machen. Draco Malfoy, Goyle und Blaze – drei Mitglieder des verfeindeten Slytherin – betreten nur kurze Zeit später den Raum der Wünsche. Um erfolgreich durch die siebte Mission zu gelangen, müssen die drei Feinde immer wieder aus dem Weg geräumt werden. Gleich zu Beginn steht ein hitziges Duell mit Draco und Goyle an, Blaze wird zumindest im ersten Kampf noch nicht aktiv eingreifen. Sobald sich für Harry eine kurze Atempause ergibt, muss dieser erstmal in Deckung gebracht werden.Dies gelingt am einfachsten, in dem man hinter dem Glaskasten zurückbleibt. Dennoch bleibt den Spielern hier keine andere Wahl als ein weiteres Mal die Auseinandersetzung mit einem Slytherin-Mitglied zu suchen. Dank des Einsatzes der beiden Zauber – Confringo und Impedimenta – sollte Draco ein weiteres Mal in Schach gehalten werden können. Sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt, muss man sich wieder in die unmittelbare Umgebung von Ron und Hermine begeben. Die zwei Hogwarts-Schüler marschieren zu einer leuchtenden Markierung. Anschließend muss insgesamt viermal gekämpft werden: 2x gegen Draco und Goyle, 1x gegen Draco sowie 1x gegen alle drei Gegner. Endlich sieht es dann so aus, als hätten Draco, Goyle und Blaze nichts mehr entgegenzusetzen. Wie aus dem Nichts merkt Harry Potter plötzlich einen stechenden Schmerz auf seiner Narbe. Dies ist ein eindeutiges Anzeichen für einen Horkrux, der kurze Zeit später auch sichtbar wird. Das Spiel wird dann für wenige Augenblicke von einer kurzen Videosequenz unterbrochen. Direkt nachdem wieder die Steuerung von Harry übernommen wurde, muss man so schnell wie möglich vor den herannahenden Flammen fliehen. Neben einen Sprint im Stile Usain Bolts kommt auch ab und an der sogenannte Stupor Zauber zum Einsatz.
Durch dessen Anwendung kann dafür gesorgt werden, dass die Flammen für wenige Momente still stehen. Auf diese Art und Weise sollte der Raum der Wünsche ohne gröbere Schaden wieder verlassen werden können. Zu guter Letzt kann noch eine kurze Zwischensequenz angesehen werden, ehe die siebte Mission endet.
Mission 8: Die Schlacht von Hogwarts
Die achte Mission aus „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ ist nun wieder eine etwas längere. Anschließend folgen nur noch vier kürzere Kapitel. Schon zu einem früheren Zeitpunkt des Spiels wurden einige Maßnahmen ergriffen, um die Todesser von der Zauberschule fernzuhalten. Diese Vorkehrungen haben aber augenscheinlich nur wenig Wirkung gezeigt, da diese Monster inzwischen bis ins Schloss vordringen konnten. Dort muss sich Harry gemeinsam mit seinen Freunden einen erbitterteren Kampf mit den unerwünschten Eindringlingen liefern.
Vorweg sei noch gesagt, dass Verschnaufpausen in dieser Mission eher Mangelware sind. Bezeichnend hierfür ist auch, dass es nur wenige Augenblicke dauert, ehe ein wahrer Krieg entfacht. Nach dem Motto „Hinein ins Getümmel" geht es zu Beginn über die Plattformen und durch den Torbogen. An dieser Stelle befindet man sich mehr oder weniger auch schon direkt im Zentrum der Kämpfe. Da das Überleben in diesem Durcheinander ohnehin alles andere als ein Leichtes ist, kommt Harry umgehend in den Besitz der sogenannten Apparier-Fähigkeit. Auch wenn diese im ersten Moment vielleicht nicht die sonderlich große Wirkung bringen mag, wird man diese neue Funktion schon in wenigen Minuten schätzen lernen. Großartig viel Zeit zum testen des Zaubers bleibt aber keine, weil schon die erste Schar an Gegnern bei der leuchtenden Markierung wartet. Wer nicht ununterbrochen kämpfen möchte, der kann anschließend noch einmal hinter der Mauer ausharren.Völlig egal ob mit oder ohne Zwischenpause tauchen in absehbarer Zeit auch schon wieder die nächsten Feinde auf. Dank dem inzwischen recht ansehnlichen Repertoire an Zaubersprüchen sollte es kein gröberes Problem darstellen, auch diesen den Garaus zu machen. Falls diese Duelle eventuell an der Konzentration genagt haben, besteht die Möglichkeit einer weiteren Ruhepause. Wenige Meter vom aktuellen Standort entfernt, scheint es nicht mehr weiter zu gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes fehlt hier der Boden unter den Füßen. Glücklicherweise hat Harry aber zu Beginn des Kapitels die Apparier-Fähigkeit erlernt. Nur unter Zuhilfenahme dieses Zaubers lässt sich auch diese Hürde überwinden. Kaum hat man wieder festen Boden unter den Füßen, wollen schon wieder Todesser an Harrys Kragen.
Nachdem auch in diesem Fall kurzer Prozess gemacht wurde, geht es weiter zur leuchtenden Markierung. Durch die immer größer werdende Anzahl an Feinden, reichen Confringo und Impedimenta eventuell gar nicht mehr aus. Um auch hier nicht sang- und klanglos unterzugehen, eilt Hermine ihrem besten Freund zu Hilfe. Kurz nachdem diese Gegner erledigt wurden, scheint es ein leichtes Erdbeben zu geben. Von diesem sollte man sich aber nicht wirklich ablenken lassen, es lauert nämlich bereits die nächste Welle an Gegnern. In weiterer Folge müssen Harry und seine Freunde in einen anderen Raum. Dieser lässt sich relativ einfach finden, indem die Rampe hinab gelaufen wird. Schon ist man in einer neuen Umgebung, wo auf der linken Seite eine Tür offensteht. Diese paar Jausengegner täuschen zunächst darüber hinweg, was in den nächsten Augenblicken noch kommt. Kaum ist der letzte Todesser in dem Raum getötet, gibt es einen lauten Knall und eine Tür explodiert. Danach kommen unzählige neue Feinde zum Vorschein. Jetzt kommt es darauf an, wie geübt der jeweilige Spieler ist.
Tipp: Höhere Siegchancen in diesem Duell gibt es auf jeden Fall, wenn die Trümmer zur Deckung verwendet werden.
Zwar muss dieses Versteck nicht unbedingt genutzt werden, die Tötung aller Todesser wird dadurch aber wesentlich erleichtert. Wurden auch diese Feinde unter die Erde gebracht, führt der Weg durch die linke Tür. Auch an dieser Stelle bleibt dem tapferen Harry wohl oder übel nichts anderes übrig als sich mit dutzenden von Feinden auseinanderzusetzen. Nach einer gefühlten Ewigkeit flackert dann eine leuchtende Markierung auf. Diese lässt sich direkt mit ein paar Schritten erreichen. Als nächstes muss gemeinsam mit den beiden Freunden Hermine und Ron ein anderer Raum betreten werden. Dies stellt sich zunächst aber als schwieriger als geplant heraus, da dieser verschlossen ist. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, da Hermine für solche Zwecke einen speziellen Zauberspruch beherrscht. Während Harrys Freundin also mit dem öffnen der Tür beschäftigt ist, versuchen mehrere Todesser sie daran zu hindern. Für einige Momente muss nun verhindert werden, dass Hermine Schaden zugefügt werden kann. Gleich zu Beginn des nächsten Abschnitts könnte man durchaus in Panik verfallen, immerhin bricht die Treppe zusammen. Glücklicherweise haben es Harry, Ron und Hermine aber noch auf die andere Seite geschafft. Langsam aber sicher steht dann das Ende der Mission vor der Tür. Auf dem Weg die Treppe abwärts tauchen immer wieder unangenehme Feinde an, die mit den beiden bekannten Zaubern aber einfach aus dem Weg zu schaffen sind.
Verständlicherweise lassen sich auch noch einige Spuren des Treppeneinbruchs erkennen. Diese Stellen können jedoch ziemlich einfach mit der Apparier-Fähigkeit überwunden werden. Sobald das untere Ende erreicht wurde, ist das Level für Harry erstmal vorbei. Nachdem einige interessante Ausschnitte zu sehen sind, spielt man plötzlich den Charakter der Hermine. Auch hier ist die Aufgabenstellung im Wesentlichen unverändert: Massenhaft Gegner besiegen. In manch brenzligen Situationen ist es scheinbar unumgänglich, sich zu ducken. Ansonsten sollten die Todesser binnen kürzester Zeit mit der Fackel und dem Zauber Impedimenta erledigt werden. Für die letzten Augenblicke des Spiels übernimmt man wieder Harrys Charakter. Beim Boothaus warten ein letztes Mal Todesser, die ebenfalls nicht sonderlich stark sind. Sobald der letzte Gegner besiegt wurde, startet eine kurze Zwischensequenz. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits entspannen angesagt, da im Anschluss die achte Mission zu Ende geht.
Mission 9: Kapitulation
Langsam aber sicher geht es zum finalen Endkampf mit Voldemort. Harry möchte jenen Mann, er seine Eltern getötet und ihm seine Narbe zugefügt hat, von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Natürlich müssen zunächst dutzende, kleine Gehilfen Voldemorts aus dem Weg geräumt werden, ehe es tatsächlich zum Bosskampf kommt. Speziell zu Beginn der Aufgabe sollten alle Feinde mit dem Protego-Zauber ohne Weiteres erledigt werden können. Sollte es doch einmal zu viel werden, finden sich an mehreren Standorten Trümmerhaufen, hinter denen für eine Weile Schutz gesucht werden kann. Mit Fortdauer des Weges schickt Voldemort immer stärkere Gegner ins Rennen, so dass mit einem Auge immer die Gesundheitsanzeige betrachtet werden sollte. In den vorangegangen Missionen gab es jedoch schon genügend Todesser und andere mysteriöse Wesen zu besiegen, so dass inzwischen genügend Erfahrung vorhanden ist. Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ist Harrys Gesundheit am Ende der Brücke auf ein Minimum gesunken. Verständlich, dass einem da Angst und Bange wird, wenn die nächsten Monster sichtbar werden. Einen Angriff auf diese Gehilfen kann man sich aber getrost sparen, da diese unseren Harry ohnehin — ohne Widerstand vorbeiziehen lassen. Nach einigen Metern muss eine neue Zwischensequenz angesehen werden. Im Zentrum des Waldes wartet dann endlich Voldemort persönlich, dazu aber in der nächsten Mission mehr.
Mission 10: Schicksalswende
Die Spannung nähert sich allmählich dem Höhepunkt, da das große Duell zwischen Harry Potter und Voldemort unmittelbar bevorsteht. Vor den Toren Hogwarts entflammt in diesen Augenblicken ein wahnsinnig intensives Duell zwischen den beiden. Erstmals im Spiel werden bei einem einzigen Gegner alle bisher erlernten Zaubersprüche benötigt. Welchen der verfügbaren Angriffs-Zauber man verwendet, hängt vom persönlichen Geschmack des Spielers ab. Natürlich lässt sich der Widersacher dies nicht so einfach gefallen. Ab und an holt auch er zu einem relativ mächtigen Zauber aus. In keiner anderen Mission war es derart wichtig, dass nach Möglichkeit alle feindlichen Zaubersprüche mit dem Protego-Zauber abgewendet werden. Im Falle eines Treffers verliert Harry nämlich eine ordentliche Portion seiner Gesundheit. Hin und wieder kann es auch zu Situationen kommen, in denen eine solche Blockierung nicht möglich ist. Für diesen Fall kann die Apparier-Fähigkeit eingesetzt werden, die Harry für kurze Zeit in Deckung bringt. Insgesamt muss dem dunklen Magier zweimal die komplette Energie entzogen werden. In einem kurzen Video wird man dann sehen, dass Voldemort dennoch nicht völlig von der Erdoberfläche verschwunden ist. Kurzerhand verwandelt er sich in eine schwarze Wolke, um Harry quer über den Hof zu jagen. Alleine durch wegrennen, gibt es kein Entkommen. Im Idealfall liegen zahlreiche Objekte in der Gegend herum, die mit einem Zauberspruch versehen werden können. Auf diese Art und Weise wird Voldemort immer wieder für wenige Momente gestoppt, so dass er zwar an Harry Fersen bleibt, diesen normalerweise aber nicht erwischt. Zum Abschluss des zehnten Kapitels spielt man noch kurze Zeit mit Harrys besten Freund Ron. Während Harry gegen den Großmeister der dunklen Zauberkünste kämpft, kümmert sich Ron um zahlreiche Todesser. Diese können in gewohnter Manier erledigt werden. Anschließend geht es nur noch die Treppe hoch, in Richtung der leuchtenden Markierung wo dann auch dieses Level zu Ende geht.
Mission 11: Nicht meine Tochter
Neben Harry und Ron gibt es natürlich auch noch einige andere Hogwarts-Schüler, die am großen Kampf beteiligt sind. Im Innenhof des Schlosses übernimmt man im elften Kapitel die Kontrolle über Ginny, der sich - ähnlich wie Ron zuvor – mit einem Haufen Todesser konfrontiert sieht. Die Feinde lauern jeweils in kleineren Gruppen, so dass man sich als Ginny langsam aber stetig bis ins Schloss zurückkämpfen kann. In diesem Duell reicht es jedoch nicht aus, wenn die ganze Konzentration auf die vorhandenen Gegner gelegt wird. Hin und wieder tauchen von der linken Seite neue Todesser auf, die ebenfalls dem Erdboden gleich gemacht werden müssen. Nachdem die Todesser in mühsamer Kleinarbeit erledigt wurden, wartet mit Bellatrix eine etwas ernstzunehmendere Gegnerin. Um in diesem Kampf als Sieger hervorzugehen, gilt es vor allem großen Wert auf die Defensive zu legen. Bellatrix geizt nicht mit Angriffen, so dass häufig ausweichen angesagt ist. In den restlichen Phasen des Kampfes verwendet man am besten Impedimenta und Expulso, um der Konkurrentin im Gegenzug selbst Schaden zuzufügen. Dieses Spiel setzt sich solange fort, bis die Energie von Bellatrix auf ein Minimum geschrumpft ist. Ab diesem Zeitpunkt ist dann äußerste Konzentration gefragt. In regelmäßigen Abständen werden nämlich Gegenstände auf Ginnys Mutter geworfen. Da sich die Dame selbst nicht wirklich zur Wehr setzen kann, muss man jeweils den richtigen Moment abwarten, um dann das Objekt gekonnt abzuwehren. Irgendwann reicht es Bellatrix dann und sie schwirrt wie eine Wahnsinnige durch die Eingangshalle des Schlosses. Sofern der Spieler über ein wenig Zielgenauigkeit verfügt, sollten die letzten Schläge schnell angebracht sein. Das elfte und somit vorletzte Kapitel geht damit auch zu Ende.
Mission 12: Voldemorts letzter Kampf
Auf geht es zum großen Finale. Inzwischen wurden schon zahlreiche Verbündete von Voldemort erledigt, so dass die Anzahl seiner Mitglieder auf ein Minimum geschrumpft ist. Langsam aber sicher sieht sich der dunkle Lord in die Ecke getrieben. Trotzdem setzt Voldemort noch einmal alles auf eine Karte, um doch noch das Unmögliche — möglich zu machen. Während im Laufe des Spiels eigentlich vorwiegend leicht bezwingbare Gegner erledigt werden mussten, wird man im Duell mit Voldemort noch einmal auf die Probe gestellt. Zu Beginn gestaltet sich der Kampf ebenso wie in Mission Zehn – verschiedene Angriffs-Zauber müssen angewendet werden, um ihn einen Großteil seiner Energie zu rauben. Von einer Sekunde auf die andere stürzt plötzlich der Boden ein, was aber für den Spielverlauf scheinbar ganz gewöhnlich ist. Zunächst gibt es noch einige bewegte Bilder anzusehen, ehe der Fight mit dem Lord in die nächste Runde geht. Wieder muss ihm eine Menge Energie abgezogen werden, ehe es zur nächsten Zwischensequenz geht. Zu allerletzt wird noch eine ziemliche Portion Geschick gefordert. Durch gezieltes Drücken der Richtungs-Tasten muss der Zauberspruch eine ganze Weile in der Mitte des Bildschirms gehalten werden, um Voldemort einen schweren Schlag zu versetzen. Sobald dieses ein zweites Mal gelungen ist, sinkt der Feind zu Boden und die zwölfte Mission, sowie „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ wurden somit erfolgreich beendet.


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