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Kostenloses Gaming bleibt nach wie vor ein Trend

Quelle: http://everquest2.de/media/screenshots


In Sachen Vermarktung von Computerspielen hat sich in den letzten Jahres Einiges getan.

Der Wandel hin in Richtung Cloud-Computing gibt auch hier den allgemeinen Trend vor:

Statt dass man sich noch länger Datenträger im Geschäft vor Ort kauft, erwerben viele Spieler einfach nur noch "das Recht", sich ein gekauftes Spiel jederzeit herunterladen zu können.

Genau dieser Trend ändert auch den Vertriebsweg für Spielepublisher ganz grundsätzlich. Diese müssen sich zukünftig immer weniger mit Elektronikfachgeschäften befassen und immer mehr mit Plattformen wie Steam oder Gamesload. Aufgrund der Tatsache, dass man keine Datenträger mehr zu pressen braucht, keine Verpackungen herzustellen hat und man sich die Lieferkosten einspart, ist es letzten Endes auch möglich, die Spiele als Download-Variante deutlich günstiger anzubieten. Der Gamer selbst profitiert zudem davon, dass er sein Spiel jederzeit erneut runter-laden kann und sein Produkt niemals verloren geht. Auch hinsichtlich des Erwerbs bietet ein Download-Vertriebsweg Vorteile, denn der Konsument kann sich das Spiel jederzeit und von zuhause aus kaufen, egal ob Tags oder Nachts!

Der Schritt in Richtung Gratis-Games

So manch ein Publisher geht im Hinblick auf diesen sich abzeichnenden Trend noch einen Schritt weiter und offeriert seine Spiele sogar gänzlich kostenlos. Dieses Konzept nennt sich "Freemium" und erfreut sich einer immer größeren Verbreitung. Kernstück dieser Vermarktungsstrategie ist die Tatsache, dass es ein vollwertiges Computerspiel zwar gratis gibt, gewisse Premium-Funktionalitäten aber dennoch Geld kosten. Dem entsprechend erhält der Spieler hier eine Art Basisversion. Der genaue Umfang dieser Grundversion unterscheidet sich jedoch je nach Spiel sehr stark. Manchmal sind Games weitestgehend spielbar, auch ohne dass man zahlt; in anderen Fällen ist es jedoch auch für den Gelegenheitsspieler ratsam, sich einen Premiumaccount zu organisieren oder Ingame-Coins und ähnliches zu erwerben.


Qualität der Freemium-Games sehr unterschiedlich


Böse Zungen reden im Zusammenhang mit so manchem Freemium-Game über das so genannte "Pay-to-Win"-Prinzip, sprich der Spieler der etwa am meisten Geld für Ingame-Währungen ausgibt oder sich mit Echtgeld Items kauft gewinnt am ehesten. In der Tat hat dieser Aspekt einen wahren Kern, man muss jedoch von Spiel zu Spiel unterscheiden. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang Best of's kostenloser Games, bei denen auch solche Dinge genau beleuchtet werden und wo vor allem die Spiele vorgestellt werden, bei denen ein solcher Pay-to-Win Effekt nicht zu verzeichnen ist oder wo die kaufbaren Features zumindest in irgendeiner Art und Weise limitiert sind.

Bildquelle: everquest2.de/media/screenshots
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17. Feb 2014, 15:34

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