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Soziologen untersuchen virtuelle Spielwelten

Virtuelle Spielwelten sind nicht nur Gesprächsstoff für leidenschaftliche Spieler, nein auch Soziologen wagen sich an die virtuellen Spielwelten ran.

Second Life und World of Warcraft gehören dabei zu den am meisten unter die Lupe genommenen Spielwelten.

Second Life wurde gewählt, da es versucht der realen Welt so nah wie möglich zu kommen und, wie der Name schon sagt, ein zweites, wenn auch nur virtuelles, Leben zum Spielen zu geben.

World of Warcraft wurde wegen der ungeschlagenen Spieleranzahl genommen. Rund1,5 Millionen Abonnenten.
Um sich diese Zahl vorstellen zu können: Es gibt mehr World of Warcraft spieler, als Einwohner in Dänemark und Finnland zusammen!

Hauptsächlich werden Spielerverhalten, Intimitäten, kulturelle Aktivitäten, die Eigenständigkeit und sogar sämtliche Formen des sogenannten "BDSM"s (Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben) untersucht.

Ein Team der Indiana University hat vor rund einem Monat sogar einen Bericht über die Intimitäten in World of Warcraft veröffentlicht, welcher den Titel "The rogue in the lovely black dress: intimacy in world of warcraft", also "Der Schurke in dem schönen schwarzen Kleid: Intimität in World of Warcraft" trägt.

Doch selbst der Staat interessiert sich für die Erfolgskonzepte der MMOGs (Massively Multiplayer Online Game = Massen-Mehrspieler-Online-Spiel).
Eine Gruppe der University of Winsconsin, erhielt satte 350.000 Dollar, um Aufschluss über die Internetkonzepte zu gewinnen.

Es werden sogar ganze Bücher nur der virtuellen, zwar in gewisser Weise abstrackten, doch aufgrund der Nähe zu unserem Alltag (Handel, Berufe, Fähigkeiten, ...) Welten veröffentlicht.
In diesen Büchern wird eben genanntes genaustens untersucht.

Schon verrückt, was es für Sachen gibt, nicht wahr?
Was meint ihr dazu?
397 Mal gelesen
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10. Mai 2010, 16:26

Kommentare

(2)
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primaer 11. Mai 2010, 11:52

Ich denke so verrückt ist die ganze Sache garn nicht. Die heutige Jugend ist doch sehr geprägt vom sozialen Phonemen MMOG. Es zu verstehen ist glaube ich wichtig sonst verliert man komplett den Anschluss an die heranwachsende Generation, was wiederum sehr böse Folgen nach sich ziehen kann.

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LoeckchenTV 30. Mai 2010, 15:35

Das einzigartige an Second Life ist ja, dass das virtuelle Wirtschaftssystem dem großen realen Bruder in vielerlei Hinsicht gleicht. Die Währung mit der SL-Bürger zahlen heißt Linden Dollars. Diese lassen sich durch einen Tausch der realen in die virtuelle Währung erwerben. Das System von Second Life erhebt bei jedem dieser Geschäftsprozesse immer wieder eine Art Gebühr oder Steuer, die prozentual festgelegt ist. Erst Ende des letzten Jahres wurde das Finanzsystem in Second Life durch die US Regierung erschüttert. Dabei wurden die Entwickler von Second Life dazu verpflichted, das Währungsystem zu überarbeiten und virtuellen Banken, Casinos und Versicherungen, einen rechtlichen Riegel vor zu setzen. Seitdem hat sich Vieles verändert und viele Bürger haben ihr Geld verloren. Auch die Finanzkriese hatte großen Einfluss auf die virtuelle Welt.


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