
Ein Tower Defense Spiel zeichnet sich im klassischen Sinne dadurch aus, dass eine unbestimmte Anzahl von Feinden versuchen einen festgelegten Pfad zu passieren. Dabei versuchen sie den mit Verteidigungsanlagen befestigten Parkuhr zu absolvieren, ohne dabei selbst vernichtet zu werden. Alles was sie auf ihrem Weg begegnen greifen sie an. Um das Durchbrechen der von Runde zu Runde stärker werdenden Gegner zu verhindern, baut der Spieler seinen Ressourcen entsprechend verschiedene Türme und konstruiert sich somit sein individuelles Abwehrsystem, dass durch Strategie den Feind von seinem Ziel abbringen soll. In den meisten Fällen endet das Spiel, wenn der Feind durch die Abwehranlagen zum Spieler hin durchgebrochen ist. Das Spiel gilt dann als verloren.
In einem zweiten für Tower Defense Spiele typischen Konzept, muss der Spieler seine Abwehranlagen dementsprechend geschickt auf dem freien Feld positionieren, sodass die Feinde dazu gezwungen werden, den vom Spieler gestalteten Weg von der einen zur andere Seite des Bildschirmes zu passieren. Dabei gilt das Spiel, wie im ersten Konzept auch dann verloren, wenn zu viele Feinde die gegenüberliegende Seite erreichen.

Das Spiel „Plants vs. Zombies“ (Pflanzen gegen Zombies) bedient sich natürlich auch dem für Tower Defense Spielen urtypischen Konzept. Im Unterschied dazu befestigt der Spieler aber nun durch Pflanzen seinen Garten, der sich zwischen Straße (rechter Bildschirmrand) und Haustür (Linker Bildschirmrand), befindet. Die von der Straße kommenden Zombies versucht der Spieler durch sein üppig bepflanzten Garten auf zu halten.
Im Gegensatz zu den vielen anderen Tower Defense Spielen ist bei „Plants vs. Zombies“ die Comic Grafik unverkennbar. Das Spiel ist für den PC, den Mac und sogar für das Iphone sowie das Ipad erhältlich. Um das erfolgreiche Indie Spiel selber mal zu testen, müsst ihr euch einfach die 26.7 MB große Demo herunterladen. Auch die Herstellerseite bietet euch viele interessante Einblicke in das weitere Spielgeschehen. Um in den vollen Spielgenuss zu kommen, muss man jedoch etwa 20 Euro zahlen. Diese sind aber sicherlich gut angelegt.
Das Spiel beinhaltet dazu noch viele weitere Features, die den Suchtfaktor erhöhen:
• fünf Spiel Modi: Abenteuer, Mini-Spiele, Puzzle, Überleben, und den stressfreien Zen Garten
• 50 Level im Abenteuer Modus — durch Tag, Nacht und Nebel, in einem Schwimmbecken und auf dem Dach.
• Bekämpfe 26 verschiedene Zombie-Typen
• Verdiene 49 starke, ausdauernde Pflanzen und sammle Münzen um dir eine Haustier-Schnecke, Zusatzkräfte und mehr zu kaufen!
Demnach ist leicht ersichtlich, dass die Macher “PopCap Games” viel Wert auf Abwechslung im Spiel gelegt haben. Da es bislang noch keinen Mehrspielermodus gibt, ist zu hoffen, dass in einer möglichen Fortsetzung dieser dann integriert wird. Angekündigt wurde aber schon, dass das kommende „Plants vs. Zombie“ auch für die Xbox 360 verfügbar sein wird.
Unter folgender Herstellerseite popcap.com befinden sich weitere Videos und Bilder.
Systemvoraussetzungen:
Betriebssystem: Windows 2000/XP/Vista
Prozessor: 1,2 GHz Prozessor
Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
Grafik: 128 MB Videospeicher, 16-bit oder 32-Bit Farbqualität
DirectX 8 oder höher
Speicherplatz: 65 MB Festplattenspeicher
Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
Bewertung:


„Gratuitous Space Battles“ ist ein Echtzeitstrategiespiel, in Anlehnung an das Konzept eines Tower-Defense-Spieles. Der Spieler wird zu einem Flottenkommandeur verschiedener Schiffe im Weltraum. Zunächst habt ihr die Möglichkeit eure Schiffe über einen Ingame-Editor selbst zu erstellen und mit verschiedenen Waffensystemen, Schildgeneratoren und vielen weiteren Items aus zu statten. Danach erstellt ihr für die Mission eine individuell zusammengestellte Flotte und platziert diese auf der Gefechtskarte. Weitere Einstellungen kann der Spieler noch vor der eigentlichen Weltraumschlacht festlegen, indem er zum Beispiel den Angriffsradius des jeweiligen Schiffes wählt. So kann er zum Beispiel auch befehligen, dass bestimmte Ziele eskortiert und beschützt werden. Weitere Einstellungen des jeweiligen Schiffes bewirkt, dass es sich auf einen besonderen Feindtyp konzentriert oder erst auf stark beschädigte Gegner feuert. Diese und weitere taktische Anweisungen ermöglichen dem Spieler seine Strategie immer weiter zu verbessern.
Die Flottengröße ist dabei von zwei Ressourcen abhängig. Zum einen hat der Spieler in den Missionen verschiedene Geldmengen und eine begrenzte Anzahl von Piloten zur Verfügung.
Je sparsamer man mit diesen Ressourcen ist, desto mehr Ehrenpunkte erhält man nach dem erfolgreichen Abschluss eines Levels. Diese Ehrenpunkte lassen sich dazu nutzen weitere Items frei zu schalten.
Sobald der Spieler seine Flotte in den Kampf geschickt hat, hat er keine Möglichkeit mehr in das Spielgeschehen ein zu greifen. Manchmal wäre es schon von Vorteil aktiv einzelne Schiffe zu dirigieren, trotzdem ist diese Funktion nicht vorhanden. Nichts desto trotz kann der Spieler diese Zeit nutzen, das Gefecht zu analysieren und seinen Plan weiter verfeinern. Nur durch das experimentieren mit Schiffstypen, Formationen und Befehlen, macht es möglich die einzelnen Level zu bestehen.
Die offizielle Demo könnt ihr unter auf der Herstellerseite positech.co.uk herunterladen.
Folgende Informationen zum Spiel, stehen im besonderen Fokus:
• online Modus, indem man sich mit vielen anderen Spielern vergleichen kann
• selbst erstellte Herausforderungen lassen sich mit anderen Spielern tauschen
• zwei Erweiterungen sind schon verfügbar
• leicht modifizierbar, sodass Fans ihr erstelltes Star Wars Addon veröffentlichten.
Leider bietet das Spiel nur wenige Level. Zusatzpakete mit weiteren Rassen und Schiffen wurden schon veröffentlicht. Der Preis des Spiels beläuft sich auf 16,95 Euro. Den Inhalt einer offiziellen Erweiterungen findet ihr im folgenden Video. Alle Erweiterungen kosten jeweils 4,99 Euro.
Herstellerseite
Systemvoraussetzungen:
Betriebssystem: Windows XP/Vista
Prozessor: 1,5 GHz Prozessor
Arbeitsspeicher: 1GB RAM
Grafik: 128 MB Videospeicher
DirectX 9.0c
Speicherplatz: 300 MB Festplattenspeicher
Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
Bewertung:


„The Deadline“ ist das Spiel, dass die Studenten der Mediadesign Hochschule Berlin innerhalb weniger Wochen entwickelt haben. Das Spielprinzip ist dabei unverkennbar, dennoch bietet es dem Spieler nun auch die Möglichkeit mit seinen Handlungen in einem dreidimensionalen Raum zu agieren. Das Spiel leitet sich mit der Story ein, dass Bernd der Hausmeister eines Hochhauses sich auf das Dach flüchten muss, als Zombies versuchen in das Haus zu brechen. Um die Zeit heraus zu zögern bis der Rettungshelikopter kommt, bedient sich Bernd seines Hilfsroboters namens Udo.
Den Hilfsroboter, den die Zombies nicht beschädigen können, kontrolliert der Spieler selbst. Über ein ausgeprägtes Schienennetz an der Zimmerdecke kann sich der Roboter in jedem Raum der verschiedenen Etagen des Gebäudes bewegen.
Ziel des Spiels ist es die Flure und Räume der einzelnen Etagen demensprechend mit Barrikaden und Fallen zu sichern, sodass die Zombies, die Etage für Etage durchqueren müssen um Bernd auf dem Dach zu erreichen, an dem Aufstieg gehindert werden.
Dazu bietet das Spiel euch noch folgende Features:
• Tower Defense im Büro-Szenario
• verschiedene Level mit individuellem Design
• Büroinventar lässt sich mit weiteren Items verstärken und kombinieren
Schon Wochen vor der eigentlichen Veröffentlichung des Spiels hatte das Team von 4players.de einen ausführlichen Bericht veröffentlicht, in dem sie das Spiel von der Idee bis hin zur fertigen Konzeption und noch darüber hinaus begleiteten und die ersten Einblicke in das fertige Spiel gewährten.
Leider, wie so oft werden die eigenen Erwartungen durch neugierig machende Berichte noch erhöht. Umso größer ist dennoch dann die Enttäuschung, wenn sich das veröffentlichte Spiel nur teilweise oder geringfügige mit den eigenen Erwartungen deckt.
So kann der Spieler beispielweise leider keine eigenen selbst gewählten Objekte wählen und positionieren, sondern verschiedenes Büro Equipment lediglich aktivieren. Anders als erwartet und typisch für ein Spiel dieses Genres, hat der Spieler somit auch kaum die Möglichkeit seine eigne Strategie zu entwickeln. Ein weiteres Manko ist, dass das Spielgeschehen zwar aus verschiedenen Ansichten möglich ist, der Spieler dennoch durch das Bewegen des Roboters lediglich die Seitenansicht des Gebäudes wechselt.
Ein Wehmutstropfen gibt es. Das Spiel ist nämlich ab sofort als Vollversion zum kostenlosen Download auf 4players.de verfügbar.
Weitere Informationen befinden sich auf diesem Projektblog der Entwickler
Systemvoraussetzungen:
Betriebssystem: Windows XP/Vista
Speicherplatz: 298 MB Festplattenspeicher
Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
Genauere Informationen sind leider nicht bekannt!
Bewertung:



Kommentare
Also ich stehe ja mehr auf die Flashgames und nicht so auf die normalen richtigen zum Download, da zum Beispiel — www.defense-tower.de/
TOWER DEFENSE ROCKT :)
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