
Die Informationen wurden von Steve Perlman, dem Gründer des Online-Dienstes OnLive, preisgegeben. Er zeigte eine ähnliche Diagramm auf einer seiner Präsentationen.
Aus dem Diagramm wird deutlich, dass etwa 25% des bezahlten Preises vom Verkäufer behalten werden. Der Rest geht an den Publisher (z.B. Activision oder Electronic Arts). Doch er muss das Geld weiter verteilen: ca. 12% bekommen die Konsolenhersteller (Microsoft, Sony, Nintendo) in Form von Lizenzgebühren für die Nutzung ihrer Plattformen, 6% bekommen die CD-, DVD- oder auch BlueRay-Disc-Hersteller fürs Pressen, Verpacken und Ausliefern. Und noch 12% gehen drauf für die Retouren.
Am Ende bleiben dem Publisher weniger als 45% oder 22 Euro von jedem verkauften Spiel. Und von dieser Summe müssen noch die Entwickler und die Marketingabteilung bezahlt werden.
Klar, das Diagramm ist vielleicht unvollständig oder unpräzise. Zum Beispiel die Lizenzgebühren können variieren und bei PC-Spielen sogar komplett wegfallen. Aber ich denke, dass man trotzdem ein Gefühl bekommen kann, wie das (hart verdientes ) Geld umverteilt wird.
Und jeder kann eigene Schlüsse daraus ziehen.


Kommentare
Echt interessant mal zu erfahren wer an einem Spiel alles mit verdient.
Vor allem wenn man so bedenkt was für die eigentlichen Entwickler übrig bleibt…
Ich kann mich noch erinnern wieviele meiner Freunde Spiele programmieren wollten, war wirklich ein Traumberuf für viele Jugendliche. Ich denke heutzutage ist es nicht viel anders
Toller Artikel, hätte die Lizenzgebühren höher und der Verkäuferprofit doch ein wenig niedriger eingeschätzt.
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