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Acer Aspire Timeline U M3 581TG im großen Test

Acer Aspire Timeline U M3 581TG im großen Test


Acer goes Aspire!
Acer strebt seit Jahren nach Platz 1 unter den Notebook Herstellern. Da ist es wenig verwunderlich, dass das derzeit erfolgreichste Produkte aus dem Hause Acer die Acer Aspire Serie ist. Der Name ist hier Programm: Streben. Streben nach der Marktführung. Neue Innovationen anderer Hersteller und das Verlangen der Kunden nach Optimierung der Geräte in allen Richtungen stellt Acer vor keine leichte Aufgabe. In der Welt der Notebooks gehört Acer heutzutage sicherlich zu den führenden Herstellern. Seit den späten 70er Jahren hat der Konzern konstant an der Technologie von Mikroprozessoren gearbeitet, um die Nutzung computergestützter Technologien für den täglichen Gebrauch möglich zu machen. Mit der Produktreihe Aspire hat Acer eine Reihe an Notebooks und auch Ultrabooks entwickelt, die Apple, Sony und Samsung Konkurrenz machen. Auch die neueste Entwicklung dieser Serie, das Ultrabook Acer Aspire Timeline U M3 581TG, kann sich sehen lassen und wird nicht nur Ansprüchen von Game-Fans gerecht, sondern konnte auch den Standard der letzten Jahre weiter halten bzw. steigern. 

Design
Mit einem Durchmesser von über 15 Zoll, einem Gewicht von knapp jenseits der 2 Kilo und einer Dicke von 2cm ist das neue Ultrabook Acer Aspire Timeline U M3 581TG zwar ein solches aus kategorischer Sicht, per se sollte man jedoch eher von einer leichteren Version eines gängigen Laptops sprechen. Dunkles Layout und weiche Kanten wie beim Apple MacBook Air lassen das Ultrabook nichtsdestotrotz leicht erscheinen. 

Das Aspire Ultra M3 581TG besteht hauptsächlich aus Plastik, wird jedoch durch ein ansehnliches Design wettgemacht und schließt mit einem Deckel aus Aluminium. Das Gehäuse selbst ist recht handlich und liegt durch die matte, weiche Oberfläche nicht nur gut in der Hand, sondern ist auch größtenteils resistent gegen Fingerabdrücke. In ausgeschaltetem Zustand sieht das Ultrabook super aus, angeschaltet lassen Qualität und Ergonomik jedoch etwas zu wünschen übrig. Im Vergleich zu andere Ultrabooks tun sich hier einige Lücken auf, wie z.B. der Rahmen, der nicht so belastbar ist wie bei anderen Produkten. Da das Display nicht ausreichend entspiegelt ist und Hell-/Dunkelkontraste dies nicht zur Genüge ausgleichen können, empfiehlt es sich, die Nutzung des Timeline Ultrabooks eher auf Innenräume zu beschränken, als auf die Nutzung im Freien.

Die Höhe des Ultrabooks erlaubte Acer den Einbau eines besseren Kühlsystems, was der Prozessorleistung eindeutig zugutekommt. Leider wird die heiße Luft nur suboptimal abgeleitet, was bei Höchstleistung und dem Acer Timeline auf dem Schoß etwas unangenehm werden kann und eventuell sogar Materialschäden oder eine Überhitzung des Acer Timeline nach sich ziehen kann. Die Tastatur und eine großzügige Anordnung der Tasten selbst erleichtern wie beim Vorläufermodell das Tippen und Handhabung der Tastatur. Ein großes Touchpad mit integrierten Tasten garantiert ein einfaches, benutzerfreundliches Navigieren über den Bildschirm. 

Leistung und neue Technologie
Der im Acer Aspire Timeline U M3 581TG eingebaute Solid-State Drive (SSD) sorgt für schnelleren und leichteren Datenzugriff, eine optimierte Laufzeit der Batterie und lautloses Arbeiten. In Kombination mit HDD hat sich die Startzeit weiter verkürzt und noch mehr Speicherplatz konnte dem Verbraucher zur Verfügung gestellt werden. Die dedizierte NVIDIA GeForce GT 640M 1GB Grafikkarte ist die eigentliche, neue Innovation, die hinter der Innovation des Acer Aspire Timeline U M3 581TG steckt. NVDIA ermöglicht allen Spielefans hochwertige Unterhaltung für unterwegs. Fans von Shooter-Spielen wie z.B. Inversion oder Battlefield sollten von der Weiterentwicklung begeistert sein. Geschwindigkeit und Bildqualität können in einer Weise gehalten werden, die in ihrer Leistung auch an einen normalen Desktop heranreichen können. Derzeit gibt es auf dem Markt kein konkurrierendes Ultrabook, das eine Leistung in dieser Form erbringen kann. 

Das Acer Aspire Timeline U M3 581TG verfügt über Intel Core i5 2467M Prozessoren und besitzt trotz der schlanken 2cm auch eine integriertes DVD-Laufwerk und Brenner. Andere Ultrabooks müssen auf diese Komponente oft verzichten, da sie einfach zu dünn sind und folglich nicht genügend Raum bieten. Durch die Zusammenarbeit zwischen Grafikkarte und Prozessoren können Spiele im 3D-Format wie am heimischen PC gewohnt schnell wiedergegeben werden. Dies wirkt sich auch positiv auf sämtliche Programme aus, die durch den Mini-SSD generell schneller laden können. Obwohl es sich um einen stromsparenden Core prozessor handelt, wirkt sich das zwar bei arbeitsintensiven Schritten etwas auf die Gesamtgeschwindigkeit aus, fällt jedoch zugunsten der verfügbaren Speicherkapazität aus inklusive 500GB Standardfestplatte.

Auch bei diesem Modell sind die Features "Acer Green Instant On" und "Instant Connect" beibehalten worden. Dies ermöglicht verlängerte Akkulaufzeiten und zusätzlich schnelles Abspeichern und Abrufen aktueller Daten. "Instant Connect" sorgt für einen schnelleren Verbindungsaufbau zum Internet nach Nutzung des Sleep-Modus. Hier ist man, was den Akku betrifft, nach wie vor herstellergebunden. Zwar sind die HDMI und USB-Anschlüsse ausschließlich auf der Rückseite zu finden, bieten jedoch schnellen und komfortablen Anschluss für externe Geräte und Speichermedien. Im Gegensatz zum Vorgänger ist auch hier die Übertragungsgeschwindigkeit signifikant gesteigert worden. 

Was ist neu?
So viel Neues gibt es beim Acer Aspire Timeline U M3 581TG eigentlich nicht. Im Vergleich zum Vorgänger der Reihe Aspire, dem Acer Aspire Timeline U M3 Ultra 581T, ist nicht viel verändert worden. Design, generelle Leistung und Handhabung sind im Prinzip gleich geblieben. Nur die Angleichung an den Bedarf potenzieller Kunden, die viel Wert auf Bildqualität und -verarbeitung für unterwegs legen, hat nun endlich stattgefunden. Dieser Fortschritt ist so gut, dass Apple & Co sich diesbezüglich auf jeden Fall etwas einfallen lassen müssen. Zwar ist beim Apple MacBook Air 13 auf Grafiklevel ebenfalls weiter aufgerüstet worden, reicht jedoch im Vergleich noch nicht an die grafische Leistung des derzeitigen Acer Aspire Timeline U M3 heran. 

Ein Problem, das Ultrabooks stets zu meistern haben, ist der offensichtliche Platzmangel für Laufwerke oder Anschlüsse. Auch hier besteht das Problem weiterhin. Zusätzlich sind all USB-Ports und anderen Anschlüsse wie auch schon beim Vorläufermodell auf die Rückseite des Ultrabooks verbannt worden. So wird ein Aufstehen und Hinüberreichen über den 15 Zoll Bildschirm nötig. Des Weiteren können steckende USB-Sticks durch Drehen und Wenden des Ultrabooks schneller beschädigt werden, da der Blick verwehrt ist. Nur der Kartenleser ist an der Seite integriert worden. Die alten Ultrabooks sind da mit 13 Zoll etwas handlicher. 

Fazit 
Mit dem Ultrabook Acer Aspire Timeline U M3 581TG hat Acer zwar einen Laptop produziert, der hart an der Grenze der Definition eines Ultrabooks wandelt und mit knapp über zwei Kilo definitiv zu den schwereren Exemplaren der Ultrabook-Produktpalette gehört, doch laut der etwas lockereren Vorgaben von Intel darf es sich ebenfalls in die Kategorie Ultrobook einreihen.
Mit einem 15-Zoll-Bildschirm sprengt das Acer Aspire Timeline U M3 581TG zweifelsfrei den Rahmen bisheriger Ultrabooks wie das MacBook Air. 

Wer auf bildreichen Inhalt wert legt, der ist hier jedeoch an der richtigen Adresse. Verglichen mit der Leistung und Ausstattung, wie Anschlüsse und Ähnliches, anderer Ultrabookhersteller kann das Acer Aspire Timeline U M3 581TG wohl nicht viel mehr bieten wie andere Anbieter anderer Ultrabooks auch. Dennoch ist der NVIDIA GeDrive ein Geniestreich in der neuesten Entwicklung auf dem Ultrabookmarkt. Leiden doch andere Ultrabooks unter dem Manko, dass sie grafisch so einige Wünsche offen lassen, so kommt man hier grafisch auf seine Kosten. Wer mit Bilddateien oder Bildbearbeitungsprogrammen arbeiten muss, oder großen Wert auf gute Qualität von Filmen und Spielen für unterwegs legt, der wird vom Acer Aspire Timeline U M3 581TG nicht enttäuscht sein. Nur bei intensivem Spielbedarf sollte eher auf den Netzbetrieb als auf den Akkubetrieb zugegriffen werden. Ansonsten handelt es sich um eine gelungene Alternative zum PC und kompatiblen Begleiter für unterwegs.

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17. Jul 2012, 19:53

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