
Bewegungsgesteuerte Benutzeroberflächen sind inzwischen nichts mehr so Neues. Doch das von Toshiba entwickelte AirSwing hat einen gewissen Vorteil: Es kommt ohne teure Hardware aus und verbraucht nur wenig Rechenkapazität. Nach der Installation (es ist noch in einem recht frühen Entwicklungsstadium) genügt AirSwing eine handelsübliche Webcam als Datenquelle.
NEC behauptet sogar, dass die Benutzeroberfläche nur 3 % der Rechenkapazität einer mit 400 MHz getakteten ARM 11-CPU verwendet. Es funktioniert so: Der Bildschirmhintergrund ist ein halbtransparentes Bild des Benutzers, darüber liegen ein Menü und interaktive Inhalte. Diese kann man umherbewegen oder auswählen, und so etwa ein Bildverzeichnis durchblättern.
Wie ihr in dem folgenden Video sehen könnt, muss Toshiba aber vorher noch ein paar Sachen ausbügeln, bevor es richtig losgehen kann.
Das Prinzip dahinter ist: Wer sich selbst auf dem Bildschirm sieht, erfasst sofort und intuitiv, wo eine virtuelle Schaltfläche zu drücken ist oder wohin er seine Hände bewegen kann. Ein Marktpotential für das fertige Produkt sieht Toshiba im Bereich der Digitalen Beschilderung.


Kommentare
Hi Zwerg,
ganz netter Artikel. Ich bin dennoch ein wenig enttäuscht, weil ich auf PC.de vor kurzem einen Artikel über die Steuerung eines Smartphones mit den Augen gelesen habe und dieser Artikel viel tiefer geht als deiner. Ich würde mich echt freuen, auch mehr über die von dir vorgestellte Technik zu lesen.
hi, AirSwing wurde erst vor Kurzem auf ESEC vorgestellt und es gibt noch nicht so viele Details dazu
Schade. Warten wir ab wie es weitergeht.
Kommentieren