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Amazon arbeitet an „bis zu sechs“ neuen Kindle-Tablets

Amazon arbeitet an „bis zu sechs“ neuen Kindle-Tablets

Laut einem großen amerikanischen Einzelhändler — plant Amazon bis zu sechs neue Tablets als Nachfolger für den Kindle Fire und baut damit seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber Apple aus. Der Chef von Staples Amerika, Demos Parneros, sagte er erwarte „fünf oder sechs“ neue Modelle, davon habe — als Konkurrenz zum iPad — mindestens einer einen 10-Zoll Bildschirm. Der erste Kindle Fire, den es noch immer nur in Amerika gibt, hat einen 7-Zoll Bildschirm. Er ist im letzten Herbst heraus gekommen, hat aber in der letzten Zeit durch den Nexus 7 von Google Konkurrenz vom unteren Ende des Tabletmarktes bekommen; dazu musste Amazon erleben, wie die anfängliche Begeisterung in Beschwerden über den schlechten Aufbau und die schwerfällige Software des Geräts umschwang.

Es war nicht klar ob Herr Parneros damit nur einige Varianten neuer Tablets oder eine Kombination aus Tablets und den Kindle e-book Lesegeräten meinte, aber seine Aussagen stützen die Theorie derjenigen Marktbeobachter, die erwarten, dass Amazon rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft neue Geräte herausbringen wird. Amazon stellt seine eigene Hardware her um mehr digitale Produkte wie MP3-Player, Filme, Fernsehsendungen, Apps und Spiele zu verkaufen. Greifbare Versionen dieser Produkte wie CDs und DVDs sind immer noch ein großes Geschäft für Amazon, aber ihr Absatz geht zurück.

Wenn Amazon außer einer Softwareplattform, die digitale Inhalte an mehr als 100 Millionen Menschen verkauft und bei der Kreditkarten schwingende Kunden nur darauf warten einzukaufen, auch noch eigene Geräte anbietet, könnte es einer der bedeutendsten Anbieter von Handyplattformen werden und Apple Konkurrenz machen. Man erwartet auch, dass die Firma dieses Jahr zusammen mit dem Kindle Fire ihr eigenes Smartphone mit dem Handybetriebssystem Android von Google herausbringt.
Amazon hat kein Kommentar dazu abgegeben, welche Auswirkung das Kindle Fire auf seine Verkaufszahlen bei digitalen Produkten gehabt hat, meinte aber es sei „sehr zufrieden mit dem was gerade passiert“.

Aus dem Labor 126, also der Abteilung für die Geräteproduktion der Firma, hört man auch, dass sowohl bei Tablets als auch bei Smartphones große Erweiterungen in Arbeit sind. Das Labor 126 hatte im September als Amazon den Kindle Fire herausbrachte, bei LinkedIn knapp über 500 Mitarbeiter angegeben. Seitdem ist deren Zahl auf 865 gestiegen. „Sie sind da um andere Geräte zu entwickeln“, sagte Robert Brunner, ein früherer Ingenieur bei Amazon, der die ersten Kindle e-readers mitentwickelt hatte. „nach dem was ich über Jeff Bezos und Amazon weiß, entwickeln sie wahrscheinlich ein Smartphone.“

In sieben Stellenangeboten des Labors 126 aus den letzten Monaten wurden Hardware und Software Ingenieure mit Erfahrung aus der Mobilphoneproduktion gesucht. Amazon hat laut deren LinkedIn-Profilen in den letzten Monaten auch zwei ehemalige Manager des Windows Phones angestellt. „Ich kann nicht wirklich viel darüber sagen an was ich gerade arbeite“, meinte einer von ihnen namens Brandon Watson. „Aber ich kann sagen, dass die Ziele von einigen der Teams riesig sind. Riesig.“
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24. Jul 2012, 13:45

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