AMDs neue Fusion-Prozessoren, den APUs (Accelerated Processing Units) aus der Ontario-Familie sollen Ihren Weg gleich bei mehreren Herstellern auf deren Mainboards finden. Der Prozessor vereint dabei eine Single- oder Dual-Core CPU mit einer DirectX 11-GPU.Die Rechenleistung ist dabei nur etwas höher als bei den Atom-Prozessoren von Intel, aber die 3D-Grafik ist viel schneller. Die Anbindung von digitalen Displays und die Dekodierung von HD-Video-Material stellt kein Problem dar. Auch der A50M-Chipsatz ist Intels NM10 überlegen. 6 Sata-6G-Ports können bedient werden.
Alle bisher angekündigten Mainboards sollen mit dem AMD E-350 Prozessor mit 2 Kernen, 1,6 GHz und Radeon HD 6310-Grafik kommen. Bisher haben Asus, Jetway, Gigabyte, MSI und Spapphire entsprechende Mainboards angekündigt.
ASUS hat als einziger Hersteller auch eine passive Kühlung mit einer Heatpipe angekündigt. Die anderen Boards kommen mit Lüftern. Die APU nimmt 18 Watt auf, der Chipsatz braucht weitere 3-5 Watt. Intels Plattform ist mit 13 Watt plus 2.1 Watt für den Chipsatz dabei etwas sparsamer.
Obwohl die Mainboards im ITX-Format erscheinen sollen ist deren Ausstattung enorm. ITX-Format beschreibt eine Grundfläche, die in etwa einer CD-Hülle entspricht. Die Boards sollen mit USB 3.0, Gigabyte-Netzwerk und PCI-Express-Slots kommen. Einige setzen beim Arbeitsspeicher auf SO-DIMMs, andere auf UDIMMs.
Ob die Mainboards auch 3D-Material abspielen kann, ist auch noch unklar. Bisher spricht man in den HDMI-Spezifikationsangaben nur von HDMI 1.3, obwohl die Grafik durchaus in der Lage wäre auch 3D-Material zu dekodieren.


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