
Drei der bekanntesten amerikanischen Universitäten – Cornell, Princeton und George Washington – haben das iPad von Ihren Campus verbannt. Die George Washington University sowie Princeton sehen in dem Gerät ein „Sicherheitsrisiko“, während die Cornell University Bedenken hat, dass die Studenten durch das iPad zu viel Bandbreite beanspruchen. So viel zum Thema, dass das iPad der Liebling der Hochschulbildung ist.
Das Wall Street Journal berichtete zuerst darüber, dass das iPad mit einigen Sicherheitsanforderungen der Wireless-Netzwerke an der Cornell und George Washington Universität inkompatibel ist – ein Problem, das bei „herkömmlichen“ Laptops und Netbooks mit vollwertigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS X oder Linux nicht auftritt.
Es geht nicht darum, dass die Universitäten das iPad „hassen“ oder es auf unfairem Weg ausstoßen wollen. Alle Apple-Fans können an dieser Stelle beruhigt Ihre Mistgabeln ablegen.
All diese Hochschulen arbeiten daran, ihre Netzwerke so schnell wie möglich zu überarbeiten, so dass sie mit den Anforderungen des iPad übereinstimmen. Ein großes Netzwerk zu restrukturieren kann einige Zeit in Anspruch nehmen, doch eventuell kann dieser Schritt bis zum Beginn des Herbstsemesters abgeschlossen werden.
Es ist nicht das erste Mal, dass es Apple-Geräte an Campus schwer haben. Als das iPhone 2007 auf den Markt kam, konnte das Wi-Fi-Netzwerk der Duke Universität nicht mit dem großen Aufkommen an Wireless-Geräten mithalten, die sich zeitgleich mit dem Netzwerk verbinden wollten. Wie Scott Merril vom IT-Zweig der Ohio State University mitteilte, müssten die Nutzer verstehen, dass die IT-Abteilungen der Hochschulen über ein sehr geringes Budget verfügen. Sie erwerben Netzwerkausrüstungen wie Wi-Fi-Antennen und andere Geräte und richten das Netz auf eine bestimmte Anzahl von Computern aus, doch dann bringen Firmen wie Apple Geräte auf den Markt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Aus heiterem Himmel tragen die Studenten gleich mehrere Wi-Fi-Geräte mit sich herum und das Netzwerk kann dieser Entwicklung nicht standhalten.
Wie viele Wi-Fi-Geräte besaßen Sie vor zwei, drei Jahren? Vielleicht ein einziges Laptop, richtig? Heute haben Sie möglicherweise ein Netbook, ein iPhone, einen Zune HD-Player, eine Nintendo DS oder Sony PSP bei sich.


Kommentare
Apple-Produkte sind wirklich unsicher, man sollte lieber bei etablierten windows/Linux-Geräten bleiben. Windows ist eigentlich vom Code her am sichersten, wird wegen seiner Verbreitung aber häufiger attackiert. Mac und andere Appleprodukte hingegen sind extrem unsicher, Apple versucht sogar regelmäßig schlechte Nachrichten zu unterbinden.
Jaja, vielleicht noch irgendein Beweislink für ein "sehr sicheres" Windows?
Windows ist sicherer als andere Systeme vom Aufbau her, da es aber von so vielen Leuten genutzt wird ist es für Hacker viel interessanter. Wenn man 5 Hacker an Windows und 5 Hacker an Mac setzen würde, die Mac-Hacker würden deutlich mehr kritische Lücken finden.
Auch Windows ist nicht 100% sicher, es gibt keine 100% sicheren Systeme.
Zu deiner Information: MacOS basiert auf dem Mach-Kernel und Teilen aus dem FreeBSD und NetBSD, die man ja wahrlich nicht als unsicher bezeichnen kann.
Klar dass meistens das Sicherheitsproblem vor dem Monitor sitzt, aber viel wichtiger ist, wie Sicher ein Betriebssystem gleich nach der Installtion ist. Wenn du dazu etwas zu sagen hast, würden wir uns alle glaube ich auf einen tollen Beitrag von dir freuen :)
Ich bin auch der Meinung, dass Mac OS ziemlich sicher ist. In diesem Artikel geht es doch mehr darum, dass die Wi-Fi-Netzwerke der Universitäten ausgelastet sind.
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