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Arbeitsspeicher einbauen – das können nicht nur Profis

Arbeitsspeicher einbauen - Quelle: pixelio.de
Wenn die Arbeitsleistung des Rechners an Grenzen stößt: wie baut man welchen Arbeitsspeicher in seinen Computer richtig

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Mal eben etwas twittern, während man sich das Video ansieht, das ein Freund bei facebook gepostet hat, dabei Mails abrufen und per Doppelklick ein angehängtes Foto, eine Präsentation oder ein pdf öffnen – wohl kaum jemand von uns käme heutzutage noch auf die Idee, irgendein Programm zu schließen, um Arbeitsspeicher für ein anderes freizugeben. Nicht nur passionierte Zocker und professionelle Bildbearbeiter erwarten von ihrem Rechner den souveränen Umgang mit speicherintensiven Anwendungen – wir alle
haben uns längst gewöhnt an Software, deren Bedarf an Arbeitsspeicher sich nicht mehr in MB bemisst, sondern in GB.

Wann es Zeit für neuen Arbeitsspeicher ist

Irgendwann aber stößt jeder Rechner an seine Grenze: Der im Laptop eingebaute Lüfter meldet sich verdächtig oft, immer wieder arbeitet hörbar die Festplatte und Programme starten plötzlich mit erheblicher Verspätung und reagieren auch auf Eingaben deutlich verzögert – höchste Zeit, den eigenen Rechner aufzurüsten und den Speicher so zu dimensionieren, dass die Rechenleistung den eigenen Ansprüchen wieder vollauf genügt.

Den Bedarf ermitteln, passendes Speichermodul finden – dafür muss man heute zum Glück kein Admin sein. Grundsätzlich gilt: Sie benötigen Speicher des gleichen Typs, mit dem Ihr Rechner bereits ausgestattet ist. Hersteller und Handel stellen die erforderlichen Informationen bereit, und wer sich trotzdem nicht sicher ist, welches Speicherelement sich für welchen Rechner eignet, kann die Suche  an eine Software delegieren. Ein kleines Programm namens Speicherfinder trägt dann zum Beispiel automatisch alle relevanten Informationen über den eigenen Rechner zusammen und verrät, mit welchem Modul man sein Gerät ganz schnell wieder flottmacht. Den Speicherfinder findet man auf www.speichermarkt.de.

Arbeitsspeicher einbauen ist kein Hexenwerk

Der neue Arbeitsspeicher ist da, aber der technikbegabte Bastler aus Ihrem Bekanntenkreis hat gerade keine Zeit, behilflich zu sein? Keine Bange: Um neuen Arbeitsspeicher in Ihren Rechner einzubauen, müssen Sie nicht zum PC-Profi werden. Es reicht schon, wenn Sie ein paar grundlegende Tipps beherzigen – allen voran den, sich erst einmal zu erden: Bevor Sie Ihren PC öffnen und neue Teile einbauen, sollten Sie kurz an Heizung, Wasserhahn oder ein ähnliches geerdetes Metallteil fassen, um sich selbst zu entladen. So gehen Sie sicher, dass nicht Bauteile Ihres Rechners durch statische Aufladung beschädigt werden. Das Netzteil Ihres Geräts sollten Sie dafür zwar ausschalten, es aber nicht vom Netz trennen. Jetzt können Sie Ihren Rechner öffnen.

Quelle: Lorenz Rings  / pixelio.de
Nützlich: Das Handbuch zur Platine gibt‘s meist auch online

Die Speicherbänke finden Sie direkt neben dem Prozessorsockel. In der Regel sind sie weiß, sie können aber auch zweifarbig sein. Nahezu alle derzeit gängigen Hauptplatinen nutzen parallel zwei Module – damit dieser sogenannte Zweikanalmodus oder “Dual Channel Mode“ tatsächlich aktiv ist, müssen Sie die Speichermodule in die für den Dual Channel Mode vorgesehenen Steckplätze einsetzen. Leider ist die Farbkodierung der Hersteller bis dato nicht einheitlich; in der Regel hilft aber ein Blick ins Handbuch der Hauptplatine. Nicht zur Hand? Nicht verzagen – in der Regel finden Sie das Handbuch zu Ihrer Platine auch auf der Website des Herstellers. Drücken Sie nun die Arretierungsklammern der Speichersockel nach außen und ziehen Sie
die alten Speicherbausteine heraus. Tipp: Prüfen Sie, welche Speichermodule Ihr Laserdrucker nutzt – mit ein bisschen Glück
ist es derselbe wie bei Ihrem PC und Sie können mit den ausgebauten Elementen Ihren Drucker aufrüsten.

Beim Einbau der neuen Speicherriegel sollten Sie unbedingt auf die richtige Ausrichtung achten: Die Kerben in der Mitte des
Arbeitsspeichers müssen auf jeden Fall mit der Nase des Speichersockels übereinstimmen. Setzen Sie das neue Modul mit sanftem Druck in den Speichersteckplatz ein. Vergewissern Sie sich, dass das Speicherelement fest im Steckplatz sitzt. Drücken Sie dann die Arretierungsklammern wieder nach innen – fertig.

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14. Nov 2013, 12:11

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