Seit ungezählten Jahren arbeiten CPU-Hersteller daran, die einzelnen Komponenten, aus denen ihre Produkte bestehen, immer mehr zu verkleinern. Denn je kleiner all die Schaltkreise und Gates gefertigt werden können, desto mehr davon passen auf einen Wafer und machen den Prozessor leistungsfähiger.
Schon seit langem hat Intel alle zwei Jahre einen Verkleinerungsschritt bewältigt, und in dem jeweils dazwischen liegenden Jahr lediglich die Chiparchitektur umorganisiert. Noch vor zwei Jahren
wurde ein Schritt von der 22-nm-Fertigung zur 16-nm-Fertigung als unbezwingbare Wand eingeschätzt. Doch die wurde inzwischen überwunden.
Intels Chief Technology Officer sagte damals, dass die absolute Verkleinerungsgrenze irgendwann in den nächsten
zehn Jahren (also inzwischen acht Jahre) erreicht wird. Doch wenn Intel inzwischen CPUs in 15-nm-Fertigung auf der Roadmap
hat, ist dieser Moment wohl noch ein gutes Stück entfernt. 15 nm sind unglaublig klein – wäre man selbst so groß,
würde man ständig von umherflitzenden Atomen umgeworfen werden. :)
Aber um das Mooresche Gesetz langfristig aufrechtzuerhalten, muss irgendwann eine drastische Änderung bei der
Chiparchitektur kommen, wie etwa das Aufeinanderstapeln von Prozessorschichten und deren Kühlung über Nanokanäle. Klar klingt
das heute wie Science-Fiction, aber das waren auch 15-nm-CPUs vor nur wenigen Jahren, und doch sind die heute Realität.


Kommentare
guter Beitrag. ich hab gar nicht gewusst dass die Technik schon so weit ist
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