
Ähnlich wie einige andere Unternehmen aus der IT-Branche surft Sony derzeit auf der Welle der Preisreduktionen. Vom 17. bis 21. August 2011 befinden sich einige Verantwortliche des Unternehmens auf der Gamescom in Köln. Die Pressekonferenz bei diesem Event wurde nun als Anlass genommen, um ein neues Modell namens PSP E-1000 vorzustellen. Zwar verbirgt sich hinter diesem Namen lediglich eine Billig-Variante der aktuell erhältlichen PlayStation, aufgrund des geringen Preises dürfte der Handheld aber für einige Konsumenten interessant sein. Laut Angaben des Herstellers, kostet diese Ausführung der Konsole lediglich 99 Euro. Die Veröffentlichung in Deutschland und Resteuropa ist noch für den Herbst diesen Jahres geplant, womit das Gerät wohl zwischen September und Oktober in den Handel kommen sollte. Durch den deutlich günstigeren Preis im Vergleich mit der bisherigen PSP, stellt sich die Frage welche qualitativen Einbußen die Konsumenten mit der PSP E-1000 in Kauf nehmen müssen.
Aus technischer Sicht fällt schlicht und ergreifend nur die WLAN-Funktion weg. Dieses kleine Manko sollte aber durchaus verkraftbar sein. Zudem können sämtliche PSP-Spiele weiterhin ohne Einschränkung genutzt werden, da auf Media Go zugegriffen werden kann. Bei näherer Betrachtung wird auch klar, dass die Designer eine kleine Veränderung vorgenommen haben. Aus optischer Sicht gleicht das Produkt nun mehr denn je dem dünneren PlayStation 3 Modell. Abgesehen von der modifizierten PlayStation Portable gibt es auch erfreuliche Neuigkeiten im Bezug auf einige Games. Mit dem Start der neuen Konsole wird das Unternehmen sogenannte „PSP Essentials“-Titel anbieten, die zum Spottpreis von 9,99 Euro erhältlich sein werden. Bestimmt werden sich nun einige potentielle Käufer denken, dass sich in diesem Segment ohnehin nur „No-Name“-Spiele befinden. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Mit Inhalten wie FIFA 12 zählen sogar einige hochkarätige Titel zu dieser Abteilung günstiger PSP-Spiele. Neben der Ankündigung einer WLAN-losen Variante der PlayStation Portable hat der Konzern im Rahmen der Gamescom auch die unverbindliche Preisempfehlung für die PlayStation 3 heruntergesetzt. Statt 299 Euro liegt diese ab sofort bei 249 Euro. Viele Händler sind diesem Aufruf bereits gefolgt und bieten beide Ausführungen des Geräts um 50 Euro günstiger an als bisher.


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