Die amerikanischen Studenten der Stanford University haben in Zusammenarbeit mit Studenten der finnischen Aalto University ein Notebook entwickelt, dass recycelt werden kann. Das Recycling der Komponenten ist effektiver, einfacher und somit für die Benutzer attraktiver – ein Notebook, das kinderleicht auseinander gebaut werden kann.Die Notebooks, die es zur Zeit zu kaufen gibt, kann man in ca. 120 Schritten auseinander bauen und man muss auch ungefähr 45 Minuten Arbeitszeit einplanen. Im Gegensatz dazu kann das Bloom-Notebook innerhalb weniger Minuten und ohne Einsatz von Werkzeugen auseinander genommen werden. Dieses Baukastensystem ermöglicht einen einfachen Zusammenbau für den Verbraucher und verringert die Unmengen an Elektroschrott, die anfallen. Durch die einfache Konstruktion, kann das Notebook leichter repariert werden und Einzelteile können leichter ersetzt werden, auch von einem Laien, so kann es dem Benutzer lange Jahre dienen.
Wichtig für das Projekt ist die ökologische Komponente. Jedes Jahr wächst der Anteil der Elektrogeräte, die nicht weiterverarbeitet werden. Zum Beispiel wurden 2005 etwa 1,9 Millionen Tonnen Elektrogeräte weggeworfen, nur 345 Tausend davon konnten recycelt werden. 2006 waren es schon 2,2 Millionen Tonnen, wovon nur 379 Tausend wiederverwendet werden konnten.
Auf dem Video kann man sehen wie der Entwicklungsprozess abgelaufen ist.
Um das Notebook herzustellen haben Engel-Hall und seine Teampartner einige Notebooks von HP und einige MacBooks gekauft, auseinander gebaut und deren Komponenten verwendet. Zudem wurden Handy-Akkus benutzt. Viel Zeit hat die Planung des Gehäuses gekostet, da dieses ohne Schrauben auskommt.
Es gibt viele Möglichkeiten ein Gerät zu entwickeln, das ohne Werkzeuge auseinander gebaut werden kann. Wir wollten unser Notebook so einfach machen, dass nichts daran die Leute verwirren kannsagt Engel-Hall


Kommentare
Sehr toller Bericht. Macht wirklich Spaß Ihn zu lesen, dabei ist er zugleich informativ. Mehr davon! Gruß HigHDefinition
Danke für den Bericht, mal was Neues…
Hm, sehr einfallsreich und revolutionär! Ich finde es gut, dass man dem Anwender den Umgang mit dem Laptop auch hinsichtlich der technischen Komponenten erleichtern möchte. Dabei dann auch noch ohne Werkzeuge aus zu kommen, setzt bestimmt viele Jahre Planung voraus! Danke für den Beitrag =)
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