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Neue 3D Chips könnten Intel im Kampf mit ARM helfen

Neue 3D Chips könnten Intel im Kampf mit ARM helfen

Schon seit einigen Jahren bewegen sich die Marktanteile des Chipherstellers Intel zwischen 70 und 80 Prozent. Auch wenn dies für die Verantwortlichen auf den ersten Blick ziemlich beruhigend aussieht, sieht es in einem Bereich gar nicht so rosig aus. Die Rede dabei ist vom Tablet Markt. In diesem Abteil wurde Intel nämlich schon von Beginn vom größten Konkurrenten AMD überholt. Mittlerweile statten nahezu alle Hersteller ihre Tablets mit einem Prozessor von AMD aus. Allerdings scheinen die Entwickler von Intel nun eine Möglichkeit gefunden zu haben, um auch in diesem Segment wettbewerbsfähig zu werden. Anfang diesen Monats berichtete das Unternehmen, dass schon bald ein großer Sprung in der Chip Technologie vollzogen werden könnte.

Die brandneuen 3D Transistoren können dafür sorgen, dass PCs, Smartphones und Tablets deutlich schneller und effizienter werden. Zum Einsatz kommen diese Chips aber wohl erst im kommenden Jahr. Nämlich dann, wenn Intel den Schritt zu den 22-Nanometer Chips wagt. Die neuen Chips sollen im Vergleich zu den aktuellen Modellen zwar die gleiche Dichte behalten, allerdings wird sich die Chip-Größe deutlich verringern. Zusätzlich soll sich die Geschwindigkeit auch um rund 37% verbessern. Damit scheinen die Chancen, dass Intel mit den Vorhersagungen von Gordon Moore Schritt halten kann, wieder deutlich besser zu stehen. Im Jahre 1965 prophezeite dieser, dass sich die Zahl der Transistoren in einem Chip ungefähr alle zwei Jahre verdoppeln wird. Natürlich geht es für das Unternehmen aber nicht nur um die Realisierung dieser Vorhersage. Vielmehr möchte man auf dem Tablet- und Smartphone Markt wieder ein ernstzunehmender Konkurrent für ARM werden.
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30. Mai 2011, 14:30

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