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Mehr Details zur Playstation Vita bekannt

Mehr Details zur Playstation Vita bekannt

Vor etwa mehr als drei Monaten haben die Verantwortlichen von Sony zunächst das Geheimnis um den Nachfolger der PlayStation Portable gelüftet. Zwar war die PlayStation Vita im Rahmen der E3 in Los Angeles ausgestellt worden, zahlreiche Details wurden aber nicht veröffentlicht. Dies ließ den potentiellen Konsumenten und Kritikern natürlich reichlich Raum für Spekulationen. Diese dürften nun größtenteils ein Ende haben. Wie jedes Jahr war das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder bei der Tokyo Game Show vor Ort. Ein großer Teil der Aufmerksamkeit wurde nun bewusst auf die kommende tragbare Konsole gelegt, zu der auch weitere Informationen bekanntgegeben wurden. Schon seit der Präsentation der Konsole wurde immer wieder heiß darüber diskutiert, ob eventuell eine Regionsbeschränkung vorhanden sein wird. Mittlerweile lässt sich diese Frage mit gutem Gewissen mit Nein beantworten. Wer sich also die Playstation Vita in der japanischen oder amerikanischen Originalversion kaufen möchte, der bekommt es definitiv nicht mit einer Regionsbeschränkung zu tun.

Vor allem über die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook haben die interessierten Kunden immer wieder versucht an Informationen heranzukommen. Der Präsident des Unternehmens – Shuhei Yoshida – erlöste die Fragesteller nun mit der offiziellen Stellungnahme bei der Tokyo Game Show. Personen, die sich bisher eher weniger mit diesem Sektor beschäftigt haben, werden mit dem Begriff der Regionalsperre wohl nicht wirklich viel anfangen können. Nicht selten kommt es vor, dass einer der Publisher ein bestimmtes Spiel ausschließlich für den amerikanischen oder japanischen Markt produziert. Wäre die Konsole mit einer sogenannten Regionalsperre versehen, würden diese Games leider nicht auf den in Deutschland erhältlichen Konsolen spielbar sein. Da dies bei der PlayStation Vita aber ohnehin kein Thema mehr ist, können deutsche Konsumenten ohne jegliche Bedenken Spiele aus Japan oder Amerika importieren. 

Während dieses Detail wohl nur für einen eher geringeren Teil der Spieler interessant ist, beschäftigt die Frage nach dem veranschlagten Preis natürlich schon wesentlich mehr Menschen. Um Inhalte abzuspeichern, kommt in der PS Vita eine Speicherkarte zum Einsatz. Je nach persönlichem Bedarf kann diese zwischen 4 und 32 GB groß sein. In diesem Fall darf man jedoch nicht den Fehler machen und von handelsüblichen Preisen für Speicherkarten ausgehen. Da die Produkte für die tragbare Konsole einer speziellen Anfertigung unterliegen, haben die Produzenten logischerweise auch etwas an der Preisschraube gedreht. Umgerechnet müssen die deutschen Spieler also mit Preisen zwischen 20 und 90 Euro rechnen.

Wie die Tauben bereits in den letzten Wochen von den Dächern pfiffen, wird es die Konsole zu Beginn lediglich in Japan zu kaufen geben. Als Verkaufsstart wurde der 17. Dezember 2011 genannt. Somit steht auch fest, dass es die PlayStation Vita in diesem Jahr definitiv nicht mehr nach Europa und Amerika schaffen wird. In Japan ebenso wie in allen anderen Regionen wird der Handheld in zwei unterschiedlichen Ausfertigungen angeboten. Während der Hersteller für das gewöhnliche Gerät einen Preis von etwa 300 Euro empfiehlt, zahlt man künftig für die WLAN-Version rund 50 Euro weniger. Möglicherweise werden die Preise nicht 1:1 von Yen in Europa umgerechnet, allerdings sollen sich die Kosten ungefähr in der selben Preisgegend bewegen. Weiterhin unklar ist hingegen, ab welchen Zeitpunkt die Konsole in den deutschen Läden stehen wird.  

Wer auf Veränderungen bei der Hardware gehofft hat, der wird wohl enttäuscht sein. Schon bei der erstmaligen Ankündigung des Geräts hat Sony davon berichtet, dass dieses unter anderem mit einem fünf Zoll großen OLED-Touchscreen sowie einem Quad-Core-Prozessor von ARM ausgestattet sein wird. Auch an der weiteren Ausstattung – sprich WLAN, zwei Kameras und eventuell 3G-Unterstützung – wird bis zum Verkaufsstart nicht mehr gebastelt werden. 
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22. Sep 2011, 12:13

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