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Folio 13 – Erstes Ultrabook von Hewlett-Packard

Folio 13 – Erstes Ultrabook von Hewlett-Packard

Vor einigen Monaten brachte Intel die Idee der Ultrabooks an die Öffentlichkeit. Während die Reaktionen der Hersteller zu Beginn eher nüchtern ausfielen, produzieren mittlerweile schon einige Unternehmen ein oder mehrere Ultrabooks. Nachdem vor kurzem unter anderem Dell oder Asus ein solches Gerät veröffentlichten, steht nun Hewlett-Packard unmittelbar vor dem Release seines HP Folio 13. Das Unternehmen selbst kündigte sein Produkt als Business Gerät an, womit das Folio 13 vordergründig Geschäftskunden als Zielgruppe haben wird. Das Modell mit seinem 13,3 Zoll großen Bildschirm besticht optisch vor allem durch seine flache Aufmachung mit geringem Gewicht. Damit erhofft sich Hewlett-Packard ein echtes Konkurrenzprodukt zu Apples MacBook ins Leben zu rufen.Im Vergleich mit anderen Ultrabooks von Acer oder Toshiba kommt das Folio 13 etwas dicker und ungefähr mit dem selben Gewicht. Allerdings haben sich die Entwickler des Unternehmens auch reiflich überlegt, wie man sich von den anderen Produkten abheben könnte.Wie der Hersteller in seiner Ankündigung offiziell mitteilte, soll das Ultrabook eine außergewöhnlich hohe Akkulaufzeit bieten.

Damit steckt das Folio 13 nicht nur seine Konkurrenten in den Taschen, sondern reicht auch für den Einsatz an einem kompletten Arbeitstag. Ansonsten verfügt das Modell über einen i5 Intel Core Prozessor, eine 128 GB SSD Festplatte, eine beleuchtete Tastatur, USB 3.0 sowie einen Netzwerkanschluss. Nun ein kurzer Blick zu jenem Punkt, der das HP Folio 13 speziell für Geschäftskunden interessant machen dürfte. Das Ultrabook – welches in verschiedenen Ausführungen erhältlich sein wird – kommt etwa mit einem TPM-Sicherheitschip. Dieser dient in erster Linie dazu, sämtliche vertrauliche Daten in E-Mails und auf der Festplatte sicher zu verwahren. In Amerika soll das Gerät schon ab dem 7. Dezember 2011 erhältlich sein. Umgerechnet kostet das Teil in Übersee in der günstigsten Variante etwa 650 Euro. Ob diese Preise auch für Deutschland und die restlichen Teile Europas gelten werden, steht noch nicht fest. Ebenso unklar ist, wann das HP Folio 13 hierzulande verfügbar sein wird.Möglicherweise hat es aber auch seine Vorteile, wenn das Gerät erst irgendwann im kommenden Jahr auf den Markt kommt. Immerhin gehen Analysten davon aus, dass Ultrabooks schon 2012 auf Preise zwischen 430 und 500 Euro abfallen werden. Die bisher veröffentlichten Ultrabooks liegen zumeist deutlich über diesen Werten.   

Das von Asus veröffentlichte ZenBook ist in seiner einfachsten Ausfertigung zu einem Preis von 720 Euro noch eines der kostengünstigsten Modelle. Das erste Ultrabook aus dem Hause Lenovo legt sogar noch eines drauf. Das besagte Produkt ist nämlich erst ab einem Kostenpunkt von 860 Euro erhältlich. Allerdings gibt es auch das ein oder andere Ultrabook, welches wohl für einen Großteil der Konsumenten nicht leistbar ist. So hat Sony erst vor wenigen Wochen das Modell Vaio Z21 veröffentlicht. Um dieses Gerät zu erwerben, müssen stolze 3000 Euro auf den Tisch gelegt werden.  

Nachdem die Prognosen schon für das kommende Jahr ziemlich gut aussehen, könnte sich das Abwarten unter Umständen für die Konsumenten lohnen. Wer also nicht unbedingt vor Weihnachten ein Ultrabook erwerben möchte, der sollte wohl am besten bis zur zweiten Jahreshälfte 2012 warten. Immerhin macht es für den Geldbeutel einen großen Unterschied, ob 430 Euro oder teilweise weit über 600 Euro fehlen. 
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16. Nov 2011, 20:15

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