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Google: Preise für Chromebooks fallen

Google: Preise für Chromebooks fallen
Obwohl das IT-Unternehmen Google eigentlich primär für Erfolg steht, gibt es hin und wieder auch Bereiche, in denen das Unternehmen die gesetzten Ziele nicht ganz erreicht. Zu diesen zählt unter anderem das Cloud-Betriebssystem Chrome OS, welches verhältnismäßig einen erschreckend niedrigen Marktanteil erreicht. Weil damit schon im kommenden Jahr Schluss sein soll, geht Google nun in die totale Offensive über. Dies bedeutet, dass die Preise für die beiden Chromebooks von Acer und Samsung deutlich abfallen werden. Die Preisreduzierung soll noch in dieser Woche vorgenommen werden.Diese Meldung stammt von der höchsten offiziellen Stelle und wurde in diesen Tagen im Google-Blog veröffentlicht. Sowohl das Chromebook von Acer wie auch jenes von Samsung kosten nach der Anpassung des Preises in der WLAN-Version umgerechnet etwa 220 Euro. Dies entspricht bei den günstigsten Ausführungen eine Preisersparnis von immerhin 30 Euro.

Die Versionen mit Breitbandmodem erleben sogar eine noch deutlichere Reduzierung des Preises. Das Samsung Series 5 Chromebook in der WiFi-Variante wird in Zukunft anstelle des alten Preises von 310 Euro zu recht günstigen 250 Euro angeboten. Zusätzlich nimmt das Unternehmen auch erstmals eine schwarze Ausgabe seines Chromebooks ins Sortiment auf. Das Chromebook AC700 von Acer war zwar schon beim Release deutlich günstiger, dennoch wird Google auch in diesem Fall an der Preisschraube drehen. Mit 3G-Modul wird das Acer Chromebook in Zukunft für umgerechnet 290 Euro erhältlich sein.Abschließend nun noch einmal zur relativ guten Ausstattung der Chromebooks. Im Inneren der Geräte werkelt jeweils ein Intel Atom Dual-Core-Prozessor sowie ein Arbeitsspeicher mit einer Größe von 2 GB und einem 16 GB Flash-Speicher. Kleine Unterschiede zwischen den beiden Modellen lassen sich bei der Bildschirmgröße feststellen.

Während das Acer Chromebook AC700 eine Bildschirmdiagonale von 11, 6 Zoll aufweist, erreicht das Samsung Series 5 Chromebook immerhin 12,1 Zoll. Sowohl in Europa wie auch in den USA kann Google und die beiden Produzenten mit den bisherigen Verkaufszahlen nicht zufrieden sein. Die Ursache dürfte dabei vor allem in zwei Gründen zu suchen sein. Im Vergleich zu anderen Betriebssystem wie Windows oder Linux, die ansonsten auf Netbooks zum Einsatz kommen, bietet Chrome OS doch deutlich weniger Funktionsmöglichkeiten. Der Suchmaschinengigant wollte mit seinem mobilen Betriebssystem für Netbooks eine möglichst einfache Variante zur Verfügung stellen, die vordergründig auf die Nutzung der Cloud-Dienste sowie auf die Internetnutzung ausgelegt ist. Dieser Schuss dürfte scheinbar nach hinten losgegangen zu sein. Allerdings hatten die Chromebooks auch mit dem Problem zu kämpfen, dass diese im Vergleich zu herkömmlichen Netbooks auf dem Markt doch relativ teuer waren.

Mit wenigen Ausnahmen hat sich in der letzten Zeit immer wieder gezeigt, dass die Kunden vermehrt auf günstigere Preise als auf eine gute Ausstattung achten.In Deutschland sieht die Situation sogar noch etwas schlimmer aus. Während das Samsung Series 5 Chromebook hierzulande nur äußerst wenig Abnehmer fand, gibt es das Modell von Acer derzeit noch gar nicht zu kaufen. Allerdings kostet das Gerät von Samsung bisher auch deutlich mehr als in den USA. Schon für die WLAN-Version verlangte das Unternehmen in Deutschland 399 Euro, für ein Gerät mit UMTS-Modul werden sogar 450 Euro fällig. Auch wenn die Ankündigung zur Preisreduzierung wohl zunächst nur auf den amerikanischen Markt bezogen war, dürfte auch das Samsung Chromebook bald in unseren Breiten günstiger zu haben sein.
 
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22. Nov 2011, 20:15

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