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HTC Radar: Android Smartphone im Test

HTC Radar: Android Smartphone im Test
Vor einiger Zeit startete Microsoft mit seinem Mango-Update einen erneuten Versuch den Markt der mobilen Betriebssysteme aufzumischen. Während iOS und Android schon die längste Zeit an der Spitze thronen, sah es bis zuletzt für Windows Phone 7 eher nicht so gut aus. Seit kurzer Zeit sind nun aber die ersten Geräte auf dem Markt, die mit der aktuellsten Version des mobilen Windows-Betriebssystems ausgestattet sind. Eines dieser neu veröffentlichen Modelle ist das HTC Radar, welches die Ära der Mango-Geräte einläutete. Nachfolgend ist nachzulesen, ob sich das Smartphone des taiwanesischen Herstellers mit der Konkurrenz messen kann. Optisch präsentiert sich das HTC Radar im typischen „Android-Style“. Allerdings muss definitiv erwähnt werden, dass das Smartphone gut in der Hand liegt und auch einen recht robusten Eindruck hinterlässt. Zudem ist das Gerät auch relativ leicht, so dass es sich problemlos in der Hosentasche transportieren lässt.

Mit seinen 399 Euro befindet sich das HTC Radar aus preislicher Sicht eher im Mittelfeld, was auch bei der Ausstattung zur Geltung kommt. Es wird zwar definitiv ein ansprechendes Preis-/Leistungsverhältnis geboten, allerdings haben die Top-Smartphones doch mehr zu bieten.Mit einem 3,8 Zoll großen Display verfolgt das Unternehmen weiterhin den Trend in Richtung größere Modelle. Die Bildschirmauflösung entspricht mit seinen 480x800 Pixel dem Mittelmaß, was den Nutzer aber nicht in seinen Nutzungsmöglichkeiten einschränken sollte. Auch bei der Leistung sollte man sich keine Wunderdinge erwarten. Zwar erreicht der verwendete Prozessor eine Taktung von 1 GHz, allerdings handelt es sich lediglich um einen Einkern-Prozessor. Zum Vergleich: Im kommenden Jahr wird HTC bereits mit den ersten Quad-Core-Chips in den Smartphones auf den Markt dringen.

Beim Antesten einiger Applikationen aus dem offiziellen Windows Phone Market zeigt sich auch schon nach kurzer Zeit, dass es hin und wieder zum kurzen Ruckeln kommen kann. Auch beim Internet surfen müssen sich Käufer aufgrund des eher schwächeren Prozessors auf längere Ladezeiten einstellen. Ansonsten stehen im HTC Radar aber die wichtigsten Funktionen wie WLAN, USB, DLAN und GPS zur Verfügung. Mit einer Größe von 8 Gigabyte setzen die Entwickler direkt auf einen relativ großen internen Speicher, allerdings gibt es hier ein großes Manko. Wie alle anderen Windows Phone Smartphones fehlt auch dem ersten Mango-Gerät die Möglichkeit den Speicher via microSD-Karte zu erweitern.Ganz ordentlich präsentiert sich dafür die Kamera des Modells. Auch wenn die meisten Top-Modelle schon 8 Megapixel-Kameras bieten, reichen die 5 MP des HTC Radar vollkommen aus, um schöne Aufnahmen zu machen.

Selbst die Videofunktion funktioniert wirklich einwandfrei, so dass die Übertragung auf Geräte mit einem größeren Display nahezu ohne Qualitätsverlust möglich ist. Etwas schwerer tut sich die Kamera aber bei Filmaufnahmen im Dunkeln. Dieses Problem lässt sich jedoch nicht speziell auf das HTC Radar übertragen, sondern ist schon seit jeher das Sorgenkind der Smartphones. Ein anderes Manko konnten die meisten Smartphone-Hersteller zuletzt schon relativ gut in den Griff bekommen. Während die Akkulaufzeit in der Anfangszeit noch eines der größten Probleme darstellte, erreichen die modernenen Geräte bereits ganz ordentliche Werte. Im Regelfall reicht es aus, wenn der Akku des HTC Radar alle zwei bis vier Tage aufgeladen wird.   

Das Modell Radar des taiwanesischen Unternehmens HTC gibt es seit kurzer Zeit in den Farben „Active White“ und „Metal Grey“ zu einem Preis von 399 Euro zu kaufen. Bei längerer Suche im Internet lässt sich das Modell unter Umständen aber auch noch günstiger finden. 
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25. Nov 2011, 18:00

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