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Intel wird in drei Monaten seine Westmere Server Chips auf den Markt bringen

Intel wird in drei Monaten seine Westmere Server Chips auf den Markt bringen

Intel will in den kommenden drei Monaten neue Generation Xeon-Server-Prozessoren, die auf der Westmere-Microarchitektur basieren, vorstellen erklärte das Unternehmen am Donnerstag.

Intel plant seine Linie an Xeon-Server-Chips zu erneuern und stockt die Produktion zu einem 32-Nanometer-Prozess auf, sagte der Intel CEO Paul Otellini in einem Gespräch über das finanzielle Ergebnis. Letzte Woche brachte Intel die ersten Westmere-Chips für Desktop PCs und Laptops heraus und die Xeon-Server-Chips stehen laut Otellini als nächstes auf der Liste.

Die letzte Aktualisierung für Server-Chips fand im März letzten Jahres statt, als das Unternehmen eine Serie von Xeon 5500 und 3500 Chips ankündigte, die auf der Nehalem-Architektur basierten. Die Chips wurden mittels eines 45-Nanometer-Prozesses hergestellt.

Der mit Spannung erwartete Eight-Core-Nehalem-EX Server-Chip wird, einem Intel Sprecher zufolge, ebenfalls in der ersten Jahreshälfte herausgebracht. Nehalem-EX wird Intels bislang schnellster Server-Chip werden, erklärte Otellini während des Gespräches. Er wird unter Verwendung des 45-nm-Prozesses hergestellt.

Intel zielt mit dem Nehalem-EX auf High-End-Systeme, auf denen datenintensive Anwendungen wie Datenbanken laufen. Der Chip basiert auf der Nehalem-Mikroarchitektur, die Datenengpässe verbessert, von denen frühere Architekturen betroffen waren, um die Systemleistung zu verbessern. Ein integrierter Speicher-Controller unterstützt die CPU dabei, schneller mit den Systemkomponenten oder anderen CPUs innerhalb des gleichen Systems zu kommunizieren.

Die Nehalem-Ex-Chips enthalten ebenfalls Verbesserungen, um den spezifischen Anforderungen von High-End-Servern gerecht zu werden. Eine aus den High-End Itanium-Chips abgeleitete Fehlerverbesserungstechnologie hilft dabei, Datenkorruptionen zu reduzieren und gewährleistet eine verlässliche Serverleistung. Server, die auf Nehalem-EX basieren, enthalten außerdem gepufferte Speicherchips, die temporär Daten parallel zum Hauptspeicher speichern, um eine schnellere Aufgaben-Ausführung zu gewährleisten.

Westmere basiert auf den gleichen Grundlagen wie die Nehalem-Architektur, aber die Chips werden mittels des fortschrittlichen 32-nm-Prozesses hergestellt. Westmere soll auf Grund des weiterentwickelten Server-Herstellungsverfahrens verbesserte Leistungen und Effizienzvorteile mit sich bringen.

Zum Beispiel enthält das Chip-Gehäuse einen integrierten Grafik-Prozessor, der zusammen mit der CPU ein Multi-Chip-Paket bildet. Das hohe Maß an Integration sorgt für kleinere Chip-Größen, die bessere Grafik- und Verarbeitungsleistungen erbringen, während sie gleichzeitig weniger Strom verbrauchen.

Für Server führt Westmere außerdem neue Instruktionen für eine schnellere Datenver- und –entschlüsselung – den sog. Advanced Encryption Standard (AES) – ein, erklärte das Unternehmen. Das könnte helfen, die Daten auf Servern oder in virtuellen Umgebungen zu schützen. Beide, die Nehalem-EX und Westmere-EP Chips werden in der Lage sein, Cores im Leerlauf abzuschalten, um Energie zu sparen.
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15. Feb 2010, 12:20

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