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Logitech G700 -Maus Test

Die Maus ist dem Gamer, wie dem Pfarrer die Bibel oder dem Maurer die Kelle, sein Werkzeug. Ich präsentiere euch heute einen Test über ein Werkzeug der oberen Preisklasse. Die Logitech G700.
Header BildIch besitze die G700 seit Anfang 2011 und habe eine Menge mit der Maus und ihren Einstellungen rumprobiert. Wie sie in der Hand liegt, ob der Akku hält und wie die Zusatztasten arbeiten? Das alles und mehr. Hier im Test!
Hier gibt es erstmal den Link zur Produktseite bei Logitech.

Optik:
Die G700 ist im Gegensatz zu einer Razer Mamba oder einer CYBORG R.A.T keine Maus die wegen ihrem Design  auffällt. Die gesamte Maus ist in einem matten Schwarz gehalten und ist bis auf ein paar Kanten, sehr rund designet. An der linken Seite befinden sich 3 LEDs und vier G-Tasten. Zusätzlich zu diesen seitlichen vier G-Tasten befinden sich zwischen den beiden Maustasten vor dem Mausrad zwei und an der linken Seite der linken Maustaste nochmals 3 G-Tasten.

Haptik:

An den Seiten der G700 wurde ein leicht raues Material benutzt, wodurch man die Maus auch mit schweißigen Händen, besser im Griff hat. Die zwei Haupttasten brauchen ein kleines bisschen Druck um ausgelöst zu werden, haben danach aber einen sehr kleinen Reaktionsweg. Wodurch die Befehle meines Empfindens nach präziser als mit vielen anderen Mäusen gegeben werden können.
Die G-Tasten auf der Maus benötigen relativ viel Kraft um gedrückt zu werden während, was Fehlklicks verhindert.
Die 4 seitlichen Tasten dagegen werden recht schnell ausgelöst, sind jedoch nicht sehr anfällig für Fehlklicks.
Alle G-Tasten sind leicht schief oder haben leichte Hügel. Dadurch kann man erstens, besser unterscheiden welche Taste man berührt und zweitens, die Tasten besser drücken.  Zum Beispiel die vorderen G-Tasten werden nicht direkt “in die Maus“ sondern leicht nach oben gedrückt, wodurch die Bewegung schneller und leichter funktioniert als bei einer normalen Seitentaste.
Ein, wie ich finde, sehr cleveres Gimmick der G700 ist die Möglichkeit mit der vorderen, der beiden mittleren Seitentasten, das Mausrad zwischen schrittweisem und fließendem Drehen wechseln zu können. So kann man einen Artikel im Browser ganz gemütlich mit einem fließenden Lauf lesen. Hat beim Spielen aber die nötige Präzision um z.B. zwischen Waffen wechseln zu können ohne sich zu verdrehen.

Ergonomie:
Das runde Design der G700 ist nicht willkürlich gewählt worden. Das fängt an bei der allgemeinen Grundform, die leicht gebogen ist, um besser in die menschliche Hand zu passen. Über eine leichte Delle auf der rechten und linken Seite, um die Maus besser halten und bewegen zu können. Bis zu einer kleinen Fläche auf der linken Seite um den Daumen bequem an der Maus anlegen zu könne.

Ausstattung:
Im Lieferumfang der G700 ist außer der Maus, einer Treiber CD und den üblichen Disclaimern noch der USB-Stick Empfänger samt Verlängerung und ein Aufladekabel, welches auch zum direkten Benutzen über Kabel benutzt werden kann, wenn man die Maus nicht wireless betreiben möchte.
Der USB-Stick Empfänger ist sehr klein. Bis auf die USB-Schnittstelle die im PC verschwindet ist der Empfänger nur circa einen Millimeter lang und hoch.

Wireless:
Die G700 kann entweder als Kabel- oder als Funkmaus benutzt werden. Wobei der Übergang zwischen den beiden Modi so schnell umschaltet, dass wenn ich das Kabel von der Maus löse und die Maus zurück in die Hand nehme, ich bereits weitermachen kann als wäre die Maus schon immer eine Funkmaus gewesen. Mir ist zwischen Kabel und Funkbetrieb kein Latenzunterschied aufgefallen,
auch wenn Logitech den Kabelmodus mit 1.000 Signale pro Sekunde,  schneller als die Wirelessverbindung angibt. Das Signal hat circa eine Reichweite von 5 Metern. Bei 6 Metern kommt das Signal teilweise nicht an.

Treiber:
Die G700 wird wie fast alle anderen Mäuse von Logitech über Logitech SetPoint angesteuert, belegt und individuell eingestellt. Das besondere an der G700 ist dabei, dass die Einstellungen nicht auf dem PC, sondern in der Maus gespeichert sind. Das ist mir das erste Mal aufgefallen als ich meinen PC neu aufgesetzt habe und die Maus ohne den Treiber neu zu installieren, alle Belegungen und Makros weiterhin beherrschte. Jedoch wird der Speicher der Maus bei der Neuinstallation des Treibers überspielt.
Im Speicher der G700 ist Platz für 6 verschiedene Profile, die komplett verschieden sind, und über eine frei wählbare G-Taste gewechselt werden können.
Die Einstellungsmöglichkeiten der einzelnen Profile haben es in sich. So kann jede Taste der Maus mit allen Mausbefehlen, Tastaturbefehlen, Befehlskombinationen, ganzen Makros und zusätzlichen Funktionen wie z.b. neu laden, zoomen, löschen,
kopieren, einfügen und vielen mehr belegt werden.
Es können pro Profil bis zu 5 unterschiedliche Abtastraten in X- und Y-Richtung, zwischen 200 und 5700 DPI eingestellt werden, welche man über eine G-Taste wechseln kann.
Die Signalrate, mit der die Daten übertragen werden, kann man in 6 Stufen, zwischen 125 und 1000 Signalen pro Sekunde wählen.
Sämtliche Windows Standarteinstellungen für das Verhalten der Maus können auch im Treiber eingestellt werden.
TreiberUI
Makros:
Wie oben erwähnt unterstützt die G700 native Makros. Zum Aufnehmen der Makros hat Logitech ein extra Tool zur Verfügung gestellt. Das Tool kann die Tastatur und die Mausbefehle mit oder ohne Verzögerungen aufzeichnen. Leider ist es nicht möglich ein Makro ohne direkte Aufzeichnung zu erstellen. Wodurch das Erstellen ein bisschen nervig ist.

Fazit:
Bei Mäusen gibt es nicht die beste Maus, da jeder andere Bedürfnisse hat, aber es gibt gute Mäuse. Und da gehört die G700 eindeutig dazu. Wie ich oben erwähnte habe ich die G700 seit über 18 Monaten und bisher hat die Maus bis auf zwei leichte Abnutzungsflecken an den Haupttasten keine Abnutzungserscheinungen oder Mängel. Sie hat bis auf noch mehr Tasten, so ziemlich die modernste Technik die eine Maus momentan haben kann. Ich persönlich habe mir die G700 damals nur fürs Spielen gekauft. Allerdings benutze ich sie, dank der Profile und Zusatzbefehle, mittlerweile auch zum Surfen und Arbeiten am PC.  Die G700 ist eine wirklich gute Maus.
Allerdings ist es mit circa 70€ (Amazon) nicht ganz billig. Jedoch ist der Preis für die Maus durchaus angemessen,wenn nicht sogar günstig verglichen mit Konkurrenzprodukten wie der ROCCAT Kone[+] oder der Cyborg R.A.T. 7.
3898 Mal gelesen
+4
29. Aug 2012, 23:28

Kommentare

(2)
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HigHDefinition 30. Aug 2012, 00:09

Soll ich mal einen Test über meine Trödelmarkt Maus machen? :D

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Elgoist 30. Aug 2012, 00:12

Wenn du denkst das jemand danach auf Google sucht und sich die Zeit lohnt, mach doch :D
Ich hab nur kein Plan worüber ich als nächstes schreiben will… HowTos und Tutorials ich komme :)


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