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Mobile Geräte im Urlaub

Mobile Geräte im Urlaub

Zwar erfreuen sich Tablets und Smartphones in den letzten Monaten und Jahren immer größerer Beliebtheit, dennoch hinken die Geräte in Puncto Sicherheit den gewöhnlichen PCs und Notebooks noch etwas hinterher. Während der Großteil der Computer-Nutzer sein jeweiliges Gerät mit Antiviren-Software ausgestattet hat, muss man speziell im Tablet-Segment lange suchen, ehe ein geschütztes Exemplar gefunden wird. Glücklicherweise ist die Gefahr eines Hackerangriffes innerhalb Deutschlands relativ gering. Doch spätestens bei Aufenthalten im Ausland können ungeschützte Tablets und Smartphones im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Sargnagel werden. Auf den ersten Blick mag es sich vielleicht ganz nett anhören, dass auf dem Flughafen oder im Hotel ein WLAN-Hotspot zur Verfügung gestellt wird. Bei mobilen Geräten, die über keinen ausreichenden Schutz verfügen, besteht jedoch äußerste Gefahr. Für kriminelle Hacker ist es eine Frage von wenigen Augenblicken, bis sie sämtliche Vorgänge und Transaktionen des eigenen Gerätes mitverfolgen können.

Wie mehrere Studien in den letzten Wochen zeigten, hat nur etwa jeder 20. Tablet- bzw. Smartphone-Nutzer sein Endgerät auch tatsächlich mit einer Sicherheitslösung versehen. Um bei Auslandsaufenthalten den Kriminellen nicht ins offene Messer zu laufen, sollten vorab einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Sofern diese auch tatsächlich befolgt werden, braucht man sich auch außerhalb der deutschen Grenzen praktisch keine Sorgen über dieses leidige Thema zu machen. Besonders wichtig ist dabei, dass vor dem Urlaubsantritt eine Sicherheitssoftware installiert wird. Inzwischen bietet der Großteil der prominenten Unternehmen für Sicherheitslösungen auch Versionen für mobile Endgeräte an. Beim ausgewählten Programm sollte man darauf achten, dass dieses auch die installierten Anwendungen des Tablets bzw. Smartphones überprüft. Eventuell hat der jeweilige Handyanbieter vor wenigen Wochen oder Monaten eine neuere Version des Betriebssystems zur Verfügung gestellt. Auch wenn man mit den neuen Funktionen eventuell nicht sofort zurechtkommt, empfiehlt sich die Installation eines solchen Updates.

Je aktueller nämlich die Version des Betriebssystems ist, desto geringer ist die Gefahr von vorhandenen Sicherheitslücken oder Bugs. Selbiges gilt natürlich auch für sämtliche Programme, die auf dem mobilen Gerät installiert sind. Denn auch veraltete Software macht den Kriminellen das Leben auf jeden Fall deutlich einfacher. Erhöhte Vorsicht ist auch bei öffentlich WLAN-Hotspots geboten. Speziell wenn das genutzte Gerät über keine ausreichende Sicherheitslösung verfügt, sollte von der Nutzung dieses kostenfreien drahtlosen Netzwerkes Abstand genommen werden. Als Alternative gibt es immerhin noch die sogenannten UMTS-Karten. Bei diesen entstehen zwar für den Augenblick höhere Kosten, allerdings lassen sich Folgeschäden drastisch minimieren. Neben den mobilen Geräten können aber auch PCs oder Notebooks in öffentlichen Einrichtungen wie Internet-Cafés zum Verhängnis werden. Da als Laie die Sicherheitsvorkehrungen im jeweiligen Netzwerk nicht wirklich erkannt werden können, sollten eher nur belanglose Tätigkeiten über das Internet-Café erledigt werden. Vor allem die Nutzung von Online-Banking oder die Eingabe von Kreditkarteninformationen kann dabei schwer ins Auge gehen.

Viele von uns wissen jedoch bestimmt, dass oftmals zu den ungünstigsten Zeitpunkten Rechnungen anfallen. Sofern dies möglich ist, sollten sämtliche Bankgeschäfte bereits vor dem Reiseantritt erledigt werden. Dabei bieten praktisch alle Banken eine spezielle Funktion, die den gewünschten Betrag zu einem bestimmten Termin an ein anderes Konto sendet. Im Notfall wäre es immer noch besser, Freunde oder Verwandte zu fragen, ob diese die Rechnung eventuell per Erlagschein bezahlen können. Zwar sollten solch sensible Informationen generell nicht in fremde Hände gelangen, bei Leuten aus den Bekanntenkreis sollte man aber zumindest ein besseres Gefühl haben wie bei eventuellen Dritten, die sich illegal Zugang über das Internet verschaffen. In Zeiten des Internets ist es mittlerweile fast Usus geworden, dass man mit einigen Personen aus der Heimat via E-Mail in Kontakt bleibt. Dabei sollte man aber nicht unbedingt jene E-Mail-Adresse verwenden, die zum Beispiel auch für geschäftliche Angelegenheiten genutzt wird. Im einfachsten Fall erstellt man sich bei einem der zahlreichen Anbieter eine kostenlose Adresse und löscht diese nach der Heimkehr wieder.
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21. Jul 2011, 20:15

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