
Bei den Smartphone-Herstellern liegt es momentan scheinbar im Trend, eine Revision bereits vorhandener Geräte auf dem Markt zu bringen. Nach Samsung und einigen anderen Produzenten schlägt nun auch Motorola diesen Weg ein. So soll es das Android-Smartphone Defy – welches hierzulande bereits seit November 2010 im Handel erhältlich ist – schon bald in einer neuen Auflage geben. Zwar stammen die Informationen ausschließlich von einem Technik-Blog aus dem Internet, dieser ist in der Vergangenheit aber schon öfters mit seriösen Ankündigungen aufgefallen. Die größten Veränderungen treffen dabei vor allem den Prozessor sowie das Betriebssystem. Anstelle des veralteten Texas Instruments Chip OMAP 360, setzt das Unternehmen bei der Revision auf den Prozessor mit der Modellnummer 3630-1000. Auch in diesem Fall vertraut Motorola wieder auf die Fähigkeiten von Texas Instruments. Der Prozessor des kommenden Motorola Defy+ wird eine Taktung von einem GHz haben.
Eine Verbesserung erfährt das Modell auch in Sachen Betriebssystem. Kommt bei dem ursprünglichen Gerät noch Android 2.1 – nach einem Update Android 2.2 alias Froyo – zum Einsatz, verfügt das Motorola Defy+ über die aktuellste Version des mobilen Betriebssystems von Google. Diese wird zusätzlich noch mit einem MotoBlur-Aufsatz versehen. Den ersten Informationen zufolge, wird das Unternehmen ansonsten keine weiteren Verbesserungen für das Motorola Defy + vornehmen. Sowohl der zwei GB große interne Speicher wie auch die 5 Megapixel Kamera und die Auflösung des Bildschirms bleiben unverändert. Unklar ist zudem noch zu welchem Zeitpunkt das neue Smartphone aus dem Hause Motorola verfügbar sein wird. Auch wenn es keinen genauen Starttermin für das Defy+ gibt, müssen wir uns wohl nicht mehr allzu lange gedulden. Immerhin hat der Mobilfunk-Provider O2 das Produkt bereits in sein Online-Sortiment aufgenommen. Keine genaueren Informationen gibt es derzeit auch zum Preis des kommenden Modells. Nachdem das aktuelle Motorola Defy aber derzeit um rund 230 Euro erhältlich ist, erscheint ein Preis zwischen 270 und 320 Euro realistisch zu sein.


Kommentare
"Anstelle des veralteten Texas Instruments Chip OMAP 360, setzt das Unternehmen bei der Revision auf den Prozessor mit der Modellnummer 3630-1000" — das ist aber nicht richtig so! Denn es gibt keine "OMAP 360" Chips. Das alte Defy hat 3630-800 und das neue bekommt 3630-1000.
Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_OMAP
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