
Nach dem unmittelbarbevorstehenden Marktstart von Nintendos 3DS scheint Bewegung in den
Markt tragbarer 3D-fähiger Multimediageräte zu kommen. Wie der Japanische Blog Macotakara unlängst berichtete, plant auch
Apple bei künftigen Ipods Touch auf die zukunftssichere dreidimensionale Darstellung zu setzen und dabei ebenso auf den Einsatz
von störenden Shutter-Brillen zu verzichten. Wie so oft bei derartigen Meldungen kann auch diese Schlagzeile nicht mit seriösen
Quellenangaben oder offiziellen Statements des Herstellers belegt werden. Gut unterrichtete Informanten aus dem Bereich der
zuliefernden Hardwarehersteller sollen diese Informationen den Betreibern der berichtenden Internetseite zugespielt haben.
Natürlich sind derartige Meldungen stets mit der gebotenen Sorgfalt zu beachten. Dennoch könnte der Schritt in Richtung dreidimensionaler Darstellung auf dem iPod Touch Apple aus einem gewissen Dilemma befreien.
Der iPod Touch scheint am Ende seines Entwicklungsprozesses angelangt zu sein. Dem Hersteller Apple bieten sich nur noch wenige Möglichkeiten das Gerät zu verbessern und vor allem Bestandskunden zum wiederholten Kauf eines iPods zu animieren – schnellere Prozessoren, verbesserte Kameras und längere Akkulaufzeiten rechtfertigen für die wenigsten die Anschaffung eines neuen Geräts. Entscheidend zur Realisierung der Pläne Apples´ dürfte jedoch vor allem der Kostenfaktor und die Marktakzeptanz sein. Apple wird dazu genauestens kalkulieren, mit welchen Mehrkosten eine dreidimensionale Darstellung auf dem iPod umzusetzen wäre. Ob der Kunde das Gerät dann kaufen wird, steht auf einem anderen Blatt. Es darf davon ausgegangen werden, dass Apple zur besseren Einschätzung der Marktakzeptanz den Verkaufsstart des Nintendo 3DS mit Argusaugen beobachten wird. Der 3DS ist ab dem 27.März 2011 für 249 US-Dollar zu kaufen.


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