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Gaming PC KomponentenGegen den Kauf eines Rechners beim Discounter ist generell nichts einzuwenden, doch mit einem eigens konfigurierten oder sogar selber gebauten PC ist man deutlich flexibler. Ein Eigenbau ist gar nicht so schwer, wie oft angenommen. Wir schildern, worauf zu achten ist.
 
Computer-Zusammenbau ist wie Lego für Erwachsene
 
Nur selten hat man das Glück, einen fertigen PC zu finden, der exakt dem eigenen Geschmack entspricht. Fast immer müssen Abstriche gemacht werden und dafür sind Funktionen, Anschlüsse oder Software vorhanden, die man nicht benötigt, aber zahlen muss. Abhilfe schafft ein Eigenbau oder eine Konfiguration eines Rechners exakt nach den eigenen Wünschen in einem Computer-Fachgeschäft.

Das selber zusammenschrauben eines Computers ist gar nicht so schwer, wie oft angenommen. Denn die meisten Stecker sind so ausgelegt, dass ein falsches Anschließen fast unmöglich ist. Viel wichtiger ist, dass die einzelnen Komponenten untereinander kompatibel sind, denn ansonsten verweigern PCs ihren Dienst.
 
Diese Komponenten werden benötigt

Für Office, Facebook und Internetanwendungen reicht in der Regel schon ein preiswerter PC. Wer jedoch auch spielen möchte, benötigt einen leistungsstarken Gaming-PC. Doch bei der Wahl der einzelnen Komponenten ist einiges zu beachten. Wir schildern nachfolgend, auf was zu achten ist.·        
  • Grafikkarte

Die Grafikkarte ist bei einem Spiele-PC die wichtigste Komponente. Denn ohne sie bleibt der Bildschirm schwarz. Aufwendige Spiele, wie zum Beispiel Battlefield, lassen sich ohne leistungsstarke Grafikkarte nicht spielen. Wichtig ist hier – anders als beim Prozessor – nicht die Taktfrequenz, sondern die Anzahl der Recheneinheiten. Aber auch die Größe, die Anbindung und der Typ des Speichers sind wichtige Kriterien. Eine Grafikkarte der Mittelklasse verfügt über mindesten zwei GB Speicher vom Typ GDDR 5. Die Anbindung zum
Speicherinterface (Grafikprozessor) sollte über 256 Datenleitungen erfolgen.
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  • Prozessor (CPU)

Auch die schnellste Grafikkarte nutzt nur
wenig, wenn die CPU lahm ist. Eine langsame CPU kann eine flotte Grafikkarte genauso ausbremsen wie eine träge Grafikkarte einen schnellen Prozessor. Prozessoren sind die Rechenzentrale des PCs. Sie berechnen mit Milliarden Schaltungen eine unvorstellbar riesige Datenmenge. Anschießend senden CPUs diese über das Mainboard zu den anderen Bauteilen. Eine CPU der Mittelklasse verfügt über mindestens vier Recheneinheiten und besitzt eine Taktfrequenz von drei
Gigahertz.·        
  • Mainboard

Das Mainboard muss gemäß der CPU gewählt werden und über den richtigen Sockel verfügen. Für Intel Core i5 ist zum Beispiel ein Modell mit LGA-1150 Steckplätzen Pflicht, für einen AMD FX-8350 wird eine Hauptplatine mit AM3+ Sockel benötigt.·        
  • Speicher

Die Größe eines Arbeitsspeichers – kurz RAM genannt – spielt heute kaum noch eine Rolle bei der Geschwindigkeit. So würde beispielsweise eine Verdopplung des Arbeitsspeichers von vier auf acht GB eine Verbesserung von sieben bis zwölf Prozent bringen.·        
  • Festplatte

Eine lahme Festplatte ist ebenfalls eine starke Tempobremse. Wer daher flott unterwegs sein will, sollte eine SSD nutzen. Diese rasanten Flashspeicher werden immer preiswerter. In Desktop-PCs passen neben der klassischen Festplatte noch eine zusätzliche SSD – auf der werden dann Betriebssystem, Programme und Spiele installiert.

Foto: mw5150  / pixelio.de
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16. Jul 2014, 22:13