
Erst vor wenigen Tagen mussten potentielle Kunden der neuen Nintendo Konsole – die im Rahmen der E3 in Los Angeles vorgestellt wurde – mit der Ankündigung zurechtkommen, dass das Gerät wesentlich teurer als sein Vorgänger sein wird. Von Preisen zwischen 400 und 500 Euro ist in Expertenkreisen die Rede. Nun folgt für die Nutzer die nächste weniger erfreuliche Nachricht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Konsolen – wie der PS3 oder der Xbox 360 – können über die Wii U weder DVDs noch Blu-Rays abgespielt werden. Dies bestätigte Satoru Iwata – Konzernchef des Unternehmens – in einer offiziellen Stellungnahme. Wenn schon der Preis in einem so hohen Bereich angesetzt ist, wäre eine solche Funktion selbstverständlich. Dennoch rechtfertigte Iwata diesen Schritt damit, dass der Bedarf an Konsolen mit DVD- und Blu-ray Funktionen bereits durch die vorhandenen Geräte abgedeckt sei. Eine Integration dieses Features in die Wii U wäre daher seiner Ansicht nach nicht lohnenswert und würde den Preis für die Konsole nur unnötig weiter in die Höhe treiben. Somit müsste sich die restliche Ausstattung wie der Prozessor oder die Grafik deutlich von den anderen Konsolen auf dem Markt unterscheiden.
Ansonsten könnte es durchaus passieren, dass sich das Gerät am Ende noch zu einem Ladenhüter entwickelt. Möglicherweise können aber auch die Publisher Nintendo retten, indem eine große Anzahl an populären und guten Spielen auf den Markt gebracht wird. Aber auch hier hängt Vieles wohl davon ab, in welcher Preisklasse sich die Wii U-Spiele befinden werden. Ein positiver Aspekt: Auf der Wii U lassen sich alle Games der Nintendo Wii spielen.


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