Die optische Maus und ihr Vorgänger — Aufbau
Zuerst einmal besteht der Hauptunterschied zu den alten Mäusen darin, das eine optische Maus keine Kugel mehr besitzt, welche die Richtung der Maus je nach Bewegung dessen an den PC ausgibt. Dies hat allerdings den Nachteil, dass die Maus sehr schnell innerlich verschmutzt und die Maus nach einiger Zeit nur träge oder schlecht reagiert. Die optische Maus hat mit solchen Problemen nicht zu bekämpfen. Es besitzt außerdem eine Linse wodurch ungefähr 1500 Bilder in der Sekunde geschossen wird. Die LED dient nur als Leuchte, damit der Untergrund auch bei Dunkelheit erkannt werden kann.
Funktionsweise
Das Funktionsprinzip ist eigentlich ganz einfach: Das zweite Bild wird mit dem vorherigen Bild verglichen und solange virtuell verschoben, bis die beiden Bilder möglichst übereinstimmen. Durch die Verschiebung kann die Maus dann die Bewegung berechnen und zurückverfolgen. Diese werden dann im PC umgesetzt und der Mauszeiger bewegt sich.
Die "Kamera" der optischen- bzw. der Lasermaus
Zudem ist es möglich, einen Bildchip an die optische Maus anzuzapfen, welches einem erlaubt, die geschossenen Bilder anzuschauen. Die Bilder haben eine sehr geringe Auflösung von 18x18. Allerdings reicht es aus, um Unebenheiten und Farb- sowie Kontrastunterschiede zu erkennen. Denn solange die Maus keinen Unterschied feststellt und alle aufgenommenen Bilder gleich sind, kann sie aufgrund mangelnden Vergleichungsdetails nicht wissen, ob sie nun bewegt wurde oder nicht. Dies tritt z.B. bei Glasunterlagen auf. In dem Fall hilft nur noch eine Lasermaus, welches viel empfindlicher gegenüber der optischen Maus ist und auch bei Glasflächen sogar noch raue Stellen erkennt und auswerten kann.

Ein Beispielbild welches von einer optischen Maus erstellt wurde
— Quelle: wdr.de


Kommentare
Danke. Jetzt weiß ich, warum meine Maus auf dem kariertem Papier besser funktioniert, als auf dem weißen Blatt :)
Freut mich, dass ich helfen konnte :-)
Kommentieren