
Nachdem die ersten beiden Generationen des Smartphone Modells Pre ziemlich gute Verkaufszahlen geliefert haben ist es nicht weiter verwunderlich, dass Hewlett Packard auch eine dritte Ausgabe des Geräts auf den Markt bringt. Bei der Ankündigung zu Beginn des Jahres war sogar die Rede davon, dass das HP Pre 3 bereits im Frühsommer hierzulande in den Regalen stehen wird. Nachdem der Liefertermin aber mehrere Male nach hinten verschoben wurde, gibt es nun endlich positive Nachrichten. Aus der Produktübersicht des Unternehmens geht hervor, dass das Smartphone mit dem hauseigenen Betriebssystem WebOS schon innerhalb der nächsten beiden Wochen verfügbar sein soll. Wieso der Verkaufsstart des Modells immer wieder aufgeschoben wurde, durften die Konsumenten bisher noch nicht erfahren. Da sich die technische Ausstattung nicht verändert hat, lassen sich zumindest Entwicklungsarbeiten ausschließen.
Wie schon bei der erstmaligen Ankündigung erwähnt, sorgt das Gerät mit einem 1,4 GHz Prozessor aus dem Hause Qualcomm gemeinsam mit einem 512 MB großen Arbeitsspeicher für ausreichend Geschwindigkeit. So wie viele andere Hersteller auch, wird auch HP sein Pre 3 in zwei unterschiedlichen Ausfertigungen auf den Markt bringen. Die Unterschiede liegen in diesem Fall beim internen Speicher, der wahlweise 8 - oder 16 GB groß ist. Auch sonst liest sich die Ausstattung des Geräts ziemlich gut. Das Smartphone mit der Version 2.2 von WebOS verfügt zusätzlich über eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz, Bluetooth 2.1, zwei Mikrofone, WLAN-n und HSPA. Bei all diesen interessanten Details haben die Verantwortlichen von Hewlett Packard jedoch eine Frage offen gelassen.
Bis dato wurde nämlich nicht bekanntgegeben, wie lange das Modell ohne Stromversorgung funktionieren wird. Trotz der relativ guten Features befindet sich das Produkt in einem durchwegs erträglichen Preisrahmen. Zwar gab HP die offizielle Preisempfehlung mit 349 Euro an, bei vielen Online-Shops lässt sich das Smartphone aber bereits zu einem Preis von rund 310 Euro erstehen. Für die Variante mit dem größeren internen Speicher werden aktuell 450 Euro verlangt. Möglicherweise gibt es auch eine ganz einfach Erklärung für den Preisunterschied von knapp 40 Euro zwischen der unverbindlichen Preisempfehlung und den Preisen der Händler. Eventuell wird in der Szene befürchtet, dass das Gerät – ähnlich wie das Tablet „TouchPad“ - nicht die gewünschten Verkaufszahlen erreicht.


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