x

Einloggen

Hast du noch keinen Account? Jetzt registrieren!

Recycling: Warum Rebuilt-Toner umweltfreundlich sind?

Toner RecyclingDrucker sind bereits zu einem Spottpreis erhältlich. Was Verbraucher allerdings beim Kauf solch eines Schnäppchens übersehen, ist der recht hohe Preis des neuen Toners. Die Hersteller subventionieren auf diese Weise die geringen Preise für die Hardware – so wird schnell durch Folgekosten aus dem vermeintlichen Schnäppchen eine teure Angelegenheit. Dies gilt besonders dann, wenn ein hohes Druckvolumen anfällt.

Absatzahlen von Drucker & Co. stark rückläufig


Wen wundert es also, wenn die Verbraucher die hohen Kosten nicht hinnehmen. Experten berichten, dass der Rückgang der Verkaufszahlen von Druckern, Kopierern und Multifunktionsgeräten unter anderem an den hohen Verbrauchskosten liegt. So ging der Absatz von über 127 Millionen Geräten 2008 auf 111 Millionen Drucker in 2013 zurück – dies ergab eine Studie des Statistikportals statista.

Doch es gibt einen Trick, um Druckkosten dauerhaft zu reduzieren – das Befüllen leerer Druckpatronen mit Toner – diese werden als Refill- oder Rebuilt Toner angeboten. Hohe Verbrauchskosten müssen Kunden also nicht hinnehmen. Um die Druckkosten dauerhaft zu reduzieren, gibt es neben dem Sparen von Toner, zum Beispiel durch einen Ausdruck in einer schlechteren Qualität und Auflösung,
leider keine weiteren Alternativen. Schließlich lassen sich die Druckerhersteller nicht ohne Grund ihr Zubehör patentieren – so können Alternativ-Herstellern keine anderen Lösungen anbieten, denn ihnen ist der Nachbau der Laserpatronen untersagt.

Was ist der Unterschied von Refill und Rebuilt Toner?

Unter dem Begriff Refill Toner wird das Wiederbefüllen von leeren Kartuschen mit kompatiblem Toner eines Fremdherstellers verstanden. Da die bereits vorhandenen Tonerkartuschen mit passendem Toner aufgefüllt werden, ist dies die preisgünstigste Möglichkeit, um eine neue Tonerpatrone zu erhalten. Qualitativ hochwertiger sind allerdings Rebuilt Produkte, denn die gebrauchten Tonerkartuschen werden einer Generalüberholung unterzogen. Vor einer erneuten Befüllung werden Verschleißteile ausgetauscht. Einige Hersteller von Druckern bieten aus Umweltgründen neben ihren Neukartuschen auch selber wiederaufbereitete Tonerkartuschen an.

Nutzen für die Umwelt

Da leere Tonerkartuschen eigentlich als Sondermüll entsorgt werden müssen, ist Toner Recycling demnach praktizierter Umweltschutz. Für ein gutes Druckergebnis sind Rebuilt Tonerkartuschen von DiAL Toner die beste Variante. Das Wiederverwerten der leeren Tonerpatronen spart wertvolle Ressourcen und die Umweltbelastung ist durch den Austausch einiger weniger Kleinteile, wie Chips
und dergleichen, sehr gering. Anders als bei den Rebuilt-Tonerkartuschen, wo entsprechende mechanische Teile ausgetauscht werden, ist das Druckbild von Refillpatronen nicht ganz so optimal.

Die Hersteller der Drucker weisen gerne in ihren Betriebsanleitungen darauf hin, dass der Verbraucher seinen gesetzlichen Anspruch auf Garantie oder Gewährleistung verliert, sofern er kein Original-Druckerzubehör verwendet. Dies ist jedoch nach deutschem Recht nicht statthaft – nur wenn der Hersteller auch tatsächlich nachweisen kann, dass für den Gerätedefekt die Patronen eines Fremdherstellers verantwortlich sind, hat der Kunde keinen Anspruch auf Ersatz oder Reparatur. Hinzu kommt, dass im ersten Halbjahr nach Kauf der Hersteller des Druckers einen Nachweis erbringen muss, dass die Kartusche verantwortlicher Verursacher war.

Foto: Magnascan / pixabay.com
1844 Mal gelesen
 0
22. Jan 2015, 00:59

Kommentare

(0)
RSS

Kommentieren

Fett Kursiv Unterstrichen Durchgestrichen   Link Zitieren Code
Ich bin mit den Nutzungsbedingungen einverstanden.
Zukünftige Kommentare zu diesem Beitrag abonnieren (abbestellbar).
 
Bitte klicke jetzt auf den Bestätigungslink in deiner E-Mail.