Robotic Wheelchair - Japaner entwickeln Rollstuhl, der mitdenkt
Eine Gruppe von Forschen aus dem japanischen Saitama University's Human-Robot Interaction Center hat nun den Prototypen eines Rollstuhls entwickelt, der in der Lage ist, seinem Begleiter selbstständig zu folgen. Weder dieser noch der im Rollstuhl Sitzende müssen dafür irgendwelche Hebel oder Knöpfe bedienen.
Mit Hilfe des eingebauten Kamera-Distanzsensor-Systems wird die Position der Schultern des Begleiters ermittelt. Diese werden dann verfolgt. Durch eine Analyse des zu Grunde liegenden Bewegungsmusters kann der Rollstuhl so die Richtung, die die Person einschlagen wird, kurz bevor die eigentliche Hauptbewegung vollzogen wird, vorausahnen und passt seine Fahrt dementsprechend an.
Außerdem erkennt der Rollstuhl Hindernisse, wie entgegenkommende Menschen und kann diesen ausweichen. Weiterhin soll es laut der Entwickler möglich sein, eine Person von mehreren Rollstühlen verfolgen zu lassen. Zum Einen können sich die Beteiligten so besser und entspannter unterhalten, zum Anderen sehen die Japaner logistische Vorteile für die Betreuung im Krankenhaus. So könnte nun ein Pfleger mehrere Rollstuhlpatienten gleichzeitig durch die Flure bewegen und hätte zusätzlich noch die Hände frei, um Akten oder Ähnliches zu transportieren.
Aber es fährt doch nur dem Begleiter nach, oder? Ich würde da noch ein kleines Navigationsgerät einbauen, und dann anhand GPS-Daten mich zu meinen Ziel bringen.
Kommentare
Für die Krankenhäuse wären solche Rollstühle wirklich gut geeignet. Für Deutschland werden solche Geräte aber sicherlich zu teuer.
Aber es fährt doch nur dem Begleiter nach, oder? Ich würde da noch ein kleines Navigationsgerät einbauen, und dann anhand GPS-Daten mich zu meinen Ziel bringen.
Im Krankenhaus ist GPS unbrauchbar. Und draußen mit viel Verkehr wäre es sehr gefährlich behinderte Menschen alleine fahren lassen.
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