
Beim deutschen Smartphone-Markt schießen den Konsumenten vor allem Unternehmen wie Apple, Samsung oder Nokia ins Gedächtnis. Bei einigen Herstellern wissen die Kunden in Deutschland oftmals nicht einmal, dass dieser auch tatsächlich Mobilfunktelefone produziert. Zu diesen Unternehmen zählt unter anderem auch Sharp. In unseren Breiten sind die Japaner hauptsächlich für andere elektronische Produkte wie Fernseher bekannt. Schon in wenigen Tagen soll nun mit dem Aquos Phone SH80F ein neues 3D-Smartphone erscheinen, mit welchem Sharp den deutschen Smartphone-Markt aufmischen möchte.
Mit seinem 4,2 Zoll Display wird das Aquos Phone SH80F zu den größeren Modellen der Gattung gehören. In Mitteleuropa sind bisher lediglich LG und HTC mit 3D-Smartphones an den Start gegangen. Genauso wie das LG Optimus 3D und das HTC Evo 3D wird auch beim Sharp-Gerät zur Wiedergabe von 3D-Inhalten keine spezielle Brille benötigt. Zusätzlich wird es mit dem Mobilfunktelefon auch möglich sein, selbst Inhalte mit dieser modernen Technologie zu produzieren.
Das Smartphone des japanischen Unternehmens wird außerdem durch eine starke Performance in Sachen Geschwindigkeit und Leistung punkten können. Zu einem 1,4 GHZ starken Prozessor aus dem Hause Qualcomm gesellt sich ein 512 MB großer RAM. Der interne Speicher des Aquos Phone SH80F fällt mit zwei Gigabyte hingegen etwas mickrig aus. Sharp-Kunden können bei Bedarf den Speicherplatz via microSD-Karte aber auf bis zu 34 GB erhöhen. Im Lieferumfang ist von Haus aus eine 4GB große microSD-Karte enthalten.
Als Betriebssystem kommt die Version 2.3 Gingerbread von Googles Android zum Einsatz. Eventuell wird es im kommenden Jahr ein zusätzliches Update auf das Betriebssystem Android 4.0 Ice Cream Sandwich geben. Die Verantwortlichen des Unternehmens wollten sich aber bisher nicht zu diesen Vermutungen äußern. Zur weiteren Ausstattung des Modells gehören unter anderem Bluetooth, WLAN, HSPA sowie ein micro-HDMI-Anschluss. Das erste 3D-Smartphone von Sharp wird in Deutschland ab dem 28. Oktober 2011 in den Regalen stehen. Aus preislicher Sicht müssen die Konsumenten mit einem Kostenpunkt von ungefähr 650 Euro rechnen.


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